Donis Avdijaj | 1. Bundesliga

Avdijaj vor Auflösung seines Vertrags

30.07.2018 - 09:05 Uhr Gemeldet von: Robin Meise | Autor: Robin Meise

Nach zwei Leihgeschäften nach Graz und Kerkrade steht Donis Avdijaj vor dem endgültigen Abschied aus Gelsenkirchen. Der bis 2019 datierte Vertrag zwischen dem 21-Jährigen und Schalke 04 wird voraussichtlich in den kommenden Tagen aufgelöst, wie der "Westfälische Anzeiger" berichtet.


"Wir haben die Rahmenbedingungen mit Schalke besprochen", zitiert die Avdijaj-Berater Karsten Schmidt. Wohin es seinen Schützling verschlägt, sei indes noch nicht abschließend geklärt. Allerdings sollen drei europäische Vereine um die Dienste des Offensivakteurs werben.

In den Planungen von Cheftrainer Domenico Tedesco spielte Avdijaj keine Rolle, weshalb er zur U23-Mannschaft degradiert wurde. Für Königsblau absolvierte der kosovarische Nationalspieler im Profibereich insgesamt zwölf Einsätze. Zwei Tore stehen dabei für ihn zu Buche.

Quelle: wa.de

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  • KOMMENTARE
  • 30.07.18

    ein kleiner Bub mit der dementsprechenden Selbsteinschätzung.
    schlecht beraten und eine große Differenz zwischen Selbst und Fremdbild.
    da ist ja Meyer Weltklasse dagegen.....

    • 30.07.18

      Hatte S04 nicht die AK auf 49 Mio. festgeschrieben obwohl er zum damaligen Zeitpunkt lediglich für die Amateure kickte?

      Also wenn dich dein Verein so hyped, dann überrascht das nicht, dass er nicht bodenständig bleibt.

      Man muss ihn nur richtig anpacken. Stimmt das Umfeld, dann wird sein zukünftiger Verein auch viel Freude an ihm haben.

    • 30.07.18

      ...der damals verantwortliche Manager, Horst H., dachte, dass Avdijaj ein Großer wird... das muss man ihm aber fairerweise ein stückweit nachsehen, da Avdijaj in seiner Altersklasse und Leistungsfähigkeit tatsächlich deutlich herausstach. Hier haben wir aber Alles in Allem mal ein Bsp. dafür, dass jemand mental im Profisport an sich selbst scheitert. Manche Fussballer haben Probleme mit der Physis, manche mit der Technik und andere scheitern an ihrer Mentalität.

    • 30.07.18

      Bei einer AK gilt: je höher, desto besser für den Verein. Eine überhöhte AK ist ähnlich, wie keine AK und der Verein hat in diesem Fall freien Verhandlungsraum und Planungssicherheit. Am liebsten würde man gar keine niedrigen, oder noch lieber gar keine AKs vergeben. Nur bestehen die jeweiligen Spieler darauf so so kommen die AKs zustande. Ein AK ist kein Preisschild und keine Art der Wertschätzung, sondern der Höchstbetrag, den ein Spieler einbringen kann.

      Wenn Avdijaj also eine 50 Mio AK hat, dann zeugt es nur vor seiner eigenen Selbstüberschätzung, und nicht von der Überschätzung seitens des Vereins. Wenn er bei der Vertragsunterschrift 50 Mio für angemessen hielt, hat sich Schalke damals sicherlich nur ins Fäustchen gelacht. Was man hier Schalke vorwerfen kann, weiß ich überhaupt nicht.

    • 30.07.18

      Hinzu kommt, dass bei jungen Spielern die Schwankungen noch sehr hoch sind. Der einer wird zum Weltstar, der zweite zu einem soliden Spieler und der dritte zum absoluten Flop. Warum sollte ein Verein sich absichern wollen und jedem Talent vorsichtshalber eine zu hohe AK geben? Niemand hat eine Glaskugel und kann schon im Voraus wissen, was aus einem Jungen wird und wie sich die Preise entwickeln.

      Leroy Sane kickte bis 2014 auch bei den Amateuren. Zwei Jahre später wurde die 50 Mio AK gezogen. Man weiß es einfach nicht, wie es bei einem talentierten Spieler in 2 Jahren aussehen kann.

  • 30.07.18

    Tja und dann muss der "Bub" in seinem Leben am Ende sogar doch noch wie ein normaler Mensch arbeiten weil er es im Fußball nicht auf die Reihe bekommen hat und das obwohl er doch der neue "Gelsenkirchener Messi" sein sollte...

  • 30.07.18

    Da wurde einem die Ausstiegsklausel wohl zum Verhängnis.. schade um den Jungen.

    • 30.07.18

      War das der mit der 50 Millionen Ausstiegsklausel?

    • 30.07.18

      Jepp.

    • 30.07.18

      naja, die Ausstiegsklausel als einzigen Grund heranzuführen, ist nicht unbedingt die reflektierteste Analyse ;-)

    • 30.07.18

      Die Ausstiegsklausel ist natürlich nicht alleine Schuld aber wenn sowas in deinem Vertrag steht ist das schonb eine schwere Last die, die ein oder andere Karriere schon kaputt gemacht hat.

    • 30.07.18

      In Spanien sind Ausstiegsklauseln in jedem Profivertrag Pflicht. Daran sollte man nicht zu Grunde gehen.

    • 30.07.18

      Warum steht denn so was im Vertrag? Na weil Donis zusammen mit seinem Berater diese Klausel ausgehandelt und der zugestimmt haben ;) Oder wollte er keine Klausel haben und sie wurde ihm seitens Schalke aufgezwungen?

      Zumal ich gar nicht verstehe, weshalb eine Klausel eine Last sein sollte? Eine AK ist im Sinne des Spielers. Und wenn sie zu hoch ist, dann bringt sie dem Spieler halt nichts. Nicht mehr und nicht weniger. Dann kann man die Klausel nicht gebrauchen und muss man halt ganz normal verhandeln.

  • 30.07.18

    Sein Gesicht ist so unsympathisch :D

  • 30.07.18

    "Allerdings sollen drei europäische Vereine um die Dienste des Offensivakteurs weben."

    Wird sicherlich ein spannendes Wett-Weben. ;)

  • 30.07.18

    Einfach traurig. Da geht unser 49 Millionen Spieler zum Nulltarif. Da kann man sich nur an den Kopf fassen und sich die Haare ausreißen. Eine Schande. Schalke ist ein Verein der Leiden schafft..

    • 30.07.18

      Stimme dir zu, wobei Tedesco seine Elf sich zusammengeformt hat und sehr erfolgreich war. Er riet Avdijaj schon früh letzte Saison sich nach einem anderen Verein umzusehen. Seit Tedesco da ist läuft alles super bei Schalke. Respekt.

      Dennoch hat man da die Zeit mit Avdijaj völlig verschlafen. Früher als kommenden Superstar mit einer 49 Mio. Klausel ausgestattet und nun sowas...