18.11.2016 - 17:25 Uhr Autor: Kristian Dordevic

Eduardo Vargas mischt in dieser Saison bei seinem Klub 1899 Hoffenheim, wenn überhaupt, als Einwechselspieler mit. In vier Bundesligapartien schickte ihn Trainer Julian Nagelsmann im Laufe des Spiels aufs Feld, dazu einmal im Pokal. Der Coach dürfte diesen Umstand weniger problematisch empfinden als der Spieler: "Als Joker ist er sehr gefährlich", konstatiert Nagelsmann heute während der Presserunde zum HSV-Spiel am Wochenende, weswegen der 26-Jährige "eigentlich immer im Kader" stehe. Er sorge beim Gegner für Unruhe und könne selbst Torgefahr ausstrahlen als auch für seine Mitstreiter Torgefahr kreieren.


Vargas wird sicherlich mehr anstreben als Kurzeinsätze. Angesichts der überzeugenden Konkurrenz blieb der Weg in die Startelf bislang versperrt, namentlich Sandro Wagner, Andrej Kramaric, Mark Uth. Und auch Ádám Szalai bringt nach Meinung von Nagelsmann als Joker eine "gute Komponente" rein. "Da ist es nicht einfach, auch wenn er in der Nationalmannschaft sehr gut ist, da reinzurutschen."

Nichtsdestotrotz sieht der Übungsleiter seinen chilenischen Schützling auf einem guten Weg: "Ich finde, dass er es die letzten Wochen deutlich besser macht, als er es eh schon gemacht hat" und "immer besser in Fahrt" kommt. Es sind insbesondere die Fitnessaspekte, die bei Vargas noch nicht mehr zulassen.

"Er ist körperlich auch aufgrund sehr vieler Reisestrapazen nicht immer auf hundert Prozent", so Nagelsmann, "von Beginn an fehlt ihm ab und zu noch ein bisschen die Power über 90 Minuten." Da müsse der Stürmer nun gemeinsam mit dem Trainerteam ranklotzen, "dann besteht auch die Chance, dass er mal von Beginn an spielt".

Quelle: Pressekonferenz

LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren

3,67 Note
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Saison
2016/17
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Einsätze
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