Bei der Eintracht Frankfurt steht die Rückkehr von Adi Hütter offensichtlich bevor. Nach Informationen von kicker und BILD befinden sich die Verhandlungen mit dem 56-Jährigen in den finalen Zügen.
Der kicker berichtete zuerst, dass beide Seiten optimistisch bezüglich einer Übereinkunft seien und ein Scheitern der Verhandlungen unwahrscheinlich sei. Das Boulevardblatt legte nach: Es gebe nur noch letzte Details zu klären. Schon in der kommenden Woche könnte Hütter wieder Frankfurter sein.
Hütter soll Vollgas-Fußball zurückbringen
Intern soll in Frankfurt inzwischen kaum noch jemand daran zweifeln, dass Hütter seine zweite Amtszeit bei den Hessen antreten wird. Vor dem finalen Abschluss müsse lediglich noch der Hauptausschuss die finanziellen Rahmenbedingungen prüfen. Ein Veto wird allerdings nicht erwartet.
Der Österreicher trainierte die Eintracht bereits zwischen 2018 und 2021 und führte den Klub damals unter anderem bis ins Halbfinale der Europa League. Auch jetzt scheint das Profil des Trainers gut zu den Vorstellungen der Verantwortlichen zu passen. Sportvorstand Markus Krösche hatte zuletzt erklärt, dass die Eintracht wieder mehr Intensität sowie eine bessere Balance aus Umschalt- und Ballbesitzfußball entwickeln wolle.
Mehr Tempo und mehr Umschaltmomente
Genau dafür steht Hütter grundsätzlich. Zwar legt der frühere Bundesliga-Coach, der zuletzt bei der AS Monaco war, Wert auf Ballbesitz, gleichzeitig soll aber schnell und vertikal nach vorne gespielt werden. Laut dem kicker entwickelte Hütter insbesondere während seiner Zeit im Fürstentum zudem die Restverteidigung weiter.
Die Zahlen der vergangenen Saison unterstreichen den Handlungsbedarf bei den Hessen. Zwar erzielte Frankfurt 61 Tore, allerdings gelangen lediglich drei Treffer nach Kontern. Besonders unter dem später entlassenen Trainer Albert Riera fehlte es dem Offensivspiel häufig an Tempo und Konsequenz.
Unter Hütter war die Eintracht dagegen in seiner ersten Amtszeit regelmäßig eines der gefährlichsten Umschaltteams der Liga. Nun deutet vieles darauf hin, dass der Österreicher genau diesen Fußball nach Frankfurt zurückbringen soll.


Komm ran.
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