Der Transferpoker um Eric Martel geht in die entscheidende Phase. Dem Kölner Mittelfeldstrategen, der im Sommer ablösefrei zu haben wäre, liegt nach Sky-Informationen jetzt ein neues Angebot des FC vor. Bundesliga-Konkurrent Wolfsburg soll unterdessen Martel unbedingt verpflichten wollen, doch der Klassenerhalt des VfL ist stark gefährdet. Für die Wölfe eine Zwickmühle ...
Martel könnte den FC am Saisonende mit Ablauf seines Vertrags verlassen. Nur wie plant der 24-Jährige? Für den zentralen Mittelfeldspieler ist ein Wechsel in die Autostadt nur interessant, wenn der VfL auch kommende Saison in der Bundesliga spielt.
Nach der Ausbildung bei RB Leipzig führte Martels Weg über Austria Wien 2022 nach Köln. Beim FC wurde er zum gestandenen Bundesliga-Spieler. Die ganze Saison über droht aber schon das Szenario einer Trennung.
Doch auch ein Verbleib in der Domstadt ist keinesfalls ausgeschlossen. Während die Wölfe noch zittern, haben die Kölner den Klassenerhalt so gut wie sicher. Der FC will die Situation für sich nutzen und hat nun Martel anscheinend ein neues Angebot unterbreitet. Der Sportchef des 1. FC Köln, Thomas Kessler, will für die kommende Saison planen: „Da wird es zeitnah eine Entscheidung geben“, wird er vom GEISSBLOG zitiert.
Stillstand bei Martel-Poker bis Saisonende?
In der Causa Martel „gibt es noch keinen neuen Stand“, erklärte Kessler am Donnerstag. Der ehemalige Torhüter der Geißböcke bestätigte jedoch, mit der Spielerseite „im Austausch“ zu sein.
Natürlich würde der FC einen seiner wichtigsten Leistungsträger neben Saïd El Mala gerne weiterhin unter Vertrag haben. In 29 von 30 gespielten Partien stand Martel in der Kölner Startelf und konnte durch Personalengpässe immer wieder problemlos in der Dreierkette aushelfen. Im letzten Heimspiel der Saison fehlt er Köln gegen Heidenheim (Sonntag, 17:30 Uhr) gelbgesperrt.
Am 34. Spieltag könnte Martel in München demnach zum letzten Mal im Trikot des FC auflaufen, sofern er sich schlussendlich gegen das Vertragsangebot aus Köln entscheidet. Ob es dann nach Wolfsburg gehen würde, hängt erst einmal davon ab, ob der VfL die Klasse hält oder absteigt.
Der Poker geht zwangsläufig demnächst in die finale Phase! Martel wird sich vielleicht schon in den nächsten zwei Wochen entscheiden müssen.


Vielen Dank für eine wirklich tolle Saison in der 2. Liga und den Aufstieg! Jetzt kann's weitergehen. Wolfsburg braucht die Verstärkung auf jeden Fall, um schnellstmöglich wieder aufzusteigen, so wie Hamburg. Oder Schalke. Oder Hannover. Wait.
Würde ihm ne Frist setzen, bis zum 34. Spieltag.
Das Spielchen zu warten, ob der VW Konzern sich eventuell über die Relegation noch rettet, würde ich als Thomas Kessler nicht mitspielen.
Martel hat jetzt nochmals die Chance, sich klar zum Effzeh zu bekennen.
Lässt er die auch verstreichen, dann tschö
Nett gemeint, aber das wird ihn einen Scheiß jucken, wenn Köln versucht Druck zu machen. Gibt genügend Vereine wie Union, Mainz oder Bremen wo er easy auch hinwechseln könnte solange er ablösefrei ist.
Keiner der genannten Vereine wäre der „nächste Schritt“
Geht nicht immer um "den nächsten Schritt", nicht jeder hat das Potential sich ständig zu verbessern. Aber du kannst mit Handgeld einfach mal ein paar Millionen einstreichen.
Angenommen (Zahlen sind reine Theorie) Köln bietet ihm 3 Mio pro Jahr für 3 Jahre. Oder Wolfsburg bietet ihm 3,5 und 3 Mio Handgeld. Macht im Endeffekt 9 Mio vs 13,5 Mio. Denke nicht, dass Martel noch Nationalspieler wird oder um CL mitspielt.
Ja verstehe ich natürlich.
Aber würde mir wünschen das er bleibt .
Köln hat ne Gehaltsobergrenze die bei 2 Mio liegt.
Also da kann er mit Sicherheit irgendwo mehr verdienen
@Poldi Kann ich verstehen, dass er den "nächsten Schritt" machen will. Bei aller Liebe, aber für die Startelf von Hoffenheim, Freiburg oder Stuttgart wird es nicht reichen.
Er will vermutlich Stammspieler sein und mehr Gehalt. Welche Vereine siehst du da?
Da sehe ich ehrlich gesagt nur den VW Konzern.
Weswegen ich immer noch hoffe, dass sie absteigen. Auch wenn ich leider nicht daran glaube
Einfach gut sein lassen. Der Mann fühlt anscheinend zu höherem berufen