Bei Borussia Mönchengladbach muss sich Florian Neuhaus aktuell mit der Reservistenrolle begnügen. Trainer Eugen Polanski beteuert zwar weiterhin, in ihm einen wichtigen Spieler zu sehen, hatte logischerweise jedoch seine Gründe für die Bankversetzung, die er am Donnerstag etwas erläuterte.
Der 28-jährige Mittelfeldspieler saß in den vergangenen drei Bundesliga-Partien jeweils über die volle Distanz auf der Ersatzbank, nachdem er zuvor dreimal in Folge in der Anfangsformation gestanden hatte. Seinen vorerst letzten Startelfeinsatz absolvierte Neuhaus gegen den SV Werder Bremen, ehe er nach rund einer Stunde durch Kevin Stöger ersetzt wurde.
Diese Partie hatte laut Polanski Auswirkungen auf die Rangfolge. „Nach der Einwechslung von Stögi in Bremen haben wir ihn (Stöger) ein Stück weit vorne gesehen, was Trainingsleistungen und Effektivität angeht“, erklärte der Coach am Donnerstag vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin (Samstag, 15:30 Uhr).
Polanski überzeugt: Neuhaus wird noch wichtig werden
Beim 1:1 gegen Bayer 04 Leverkusen habe es aufgrund des Ergebnisses anschließend „keine Möglichkeit gegeben, etwas zu verändern auf der Position“. Gegen den SC Freiburg sei zudem ein anderer Matchplan gefragt gewesen. „Wir hatten vom Gegner deutlich mehr Effektivität erwartet und wollten Flo nicht in diese Rolle zwängen, sondern das Spiel auf unsere Seite ziehen, um ihn dann zu bringen.“
Polanski betonte, das Gespräch mit Neuhaus gesucht zu haben. „Er bleibt ein wichtiger Bestandteil des Kaders und wird auch noch sehr wichtig für uns werden.“ Aktuell scheint sich Stöger jedoch empfohlen zu haben – weshalb es gut möglich ist, dass Neuhaus auch gegen Union zunächst auf der Bank Platz nehmen wird.



1 2 3 4 Spiele auf der Bank schaden ihm nicht
Damit stöger sicher S11
Wild, in den 11 Startelfeinsätze von Neuhaus wurden 16 der 22 punkte geholt. Interesannt ihn raus zu nehmen.