11.07.2019 - 13:24 Uhr Autor: Robin Meise

Im Sommer 2018 hat Eintracht Frankfurt Frederik Rönnow für eine Ablösesumme von 2,8 Millionen Euro von Bröndby IF in die Bundesliga gelotst, für einen Stammplatz im Kasten der Hessen hat es bislang allerdings nicht gereicht. In der vergangenen Saison hatte PSG-Leihgabe Kevin Trapp die Nase vorne und absolvierte 33 Bundesligapartien.


Wie es in Zukunft mit dem noch bis 2022 an die Eintracht gebundenen Dänen weitergeht, hängt in erster Linie mit dem weiteren Werdegang von Trapp ab. Denn Frankfurt ist gewillt, den Schlussmann aus Paris fest an den Verein zu binden. Eine Freigabe hat der 29-Jährige von den Franzosen aber noch nicht erhalten.

"Jetzt bin ich erst mal die Nummer eins", bilanziert Rönnow, der seine Situation gut einordnen kann. "Ich weiß, wenn Kevin zurückkommt, dann wird er auch spielen. Aber erst, wenn das passieren sollte, haben wir eine neue Situation. Jetzt bin ich hier und Kevin nicht."

"Ich kann ja nicht auf meinem Zimmer warten, bis das Telefon klingelt und Fredi Bobic sagt: ,Jetzt hat sich die Situation geändert. Ich muss selbst für meine Chance kämpfen. Ich bin gut genug, um zu spielen, auch auf diesem Top-Niveau. Was in Bobics Büro passiert oder was Kevin macht, kann ich nicht beeinflussen", ergänzt der 26 Jahre alte Torhüter.

Sollte Trapp zu den Adlerträgern zurückkehren, wird sich Rönnow wohl nach einem neuen Arbeitgeber umsehen. "Auch der Torwart-Markt ist lange offen", lässt der Keeper wissen, der auch auf seine Karriere in der dänischen Nationalmannschaft Rücksicht nimmt: "Mir ist auch klar, dass ich kaum Teil des Nationalteams bleiben kann, wenn ich weiterhin nicht spiele."

Quelle: bild.de

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Saison
2016/17
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Einsätze
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  • KOMMENTARE

  • 11.07.19

    Sollte Trapp nicht kommen wird stattdessen definitiv noch jemand verpflichtet auf ähnlichem Leistungsniveau wie Rönnow. Glaube auf der Position will man kein Risiko eingehen.

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  • 11.07.19

    Er wird auch erster Torwart bleiben! Trapp kommt nicht zurück.

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  • 11.07.19

    Also bei Comunio sollte man für 600k langsam zuschlagen oder?

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  • 11.07.19

    Sehe das tatsächlich ein bisschen anders.
    PSG plant ganz eindeutig nicht mit Trapp als Nummer eins. Der wird also alles versuchen, um Paris zu verlassen und grundsätzlich kann Frankfurt die ablöse stemmen.
    Klar geben Sie ihn im Moment nicht frei, aber sie sind ja auch zB an Donnarumma dran... und Trapp möchte ganz gerne 2020 mit zur EM... das geht nur wenn er spielt.

    Glaube dass Paris sich nur nicht frühzeitig festlegen will, solange sie im eigenen Kasten noch keine Klarheit haben. Solange man Trapp noch im Kader hat, hat man eine bessere Verhandlungsposition bei anderen Keepern, weil man sagen kann, dass man nicht „muss“. Wie groß deren vertrauen in Areola ist, kann ich nicht einschätzen....

    Rönnow ist leider recht verletzungsanfällig mit seinem Knie. Glaube daher tatsächlich auch nicht, dass bobic mit ihm alleine in die Saison geht. Zu 80% kommt Trapp, zu 20% jmd. Anders. Rönnow muss das abwarten, macht mir allerdings einen verdammt reflektierTen und reifen Eindruck!

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  • 11.07.19

    Ich muss sagen das ich seine Einstellung erfrischend positiv und realistisch finde.

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  • 11.07.19

    Rönnow räumt den Rasen auf...

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  • 11.07.19

    PSG verlang eine Ablöse, die zu hoch ist. Rönnow macht das.

    Trapp ist natürlich klarer Verlierer dieser Angelegenheit. Doch wenn du zu PSG wechselt, ein rießen Gehalt bekommst, dann weißt du als Spieler auch, dass die Konkurrenz groß ist. Vielleicht wird PSG noch reagieren, eine zweite Leihe halte ich aber fast für unrealistisch.

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  • VfB Stuttgart
    Pferdenarr Pferdenarr
    1 Frage 265 x gevotet
    11.07.19

    Frankfurt hat doch noch Wiedwald in der Hinterhand. Der hat doch letzte Saison auch ganz gut abgeliefert...

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