Die Wege des Hamburger SV und Giorgi Gocholeishvili trennen sich im Sommer endgültig. Der 25-jährige Rechtsverteidiger wird nach dem Ablauf seines Leihgeschäfts zum 1. Juli vereinbarungsgemäß zu seinem Stammverein, dem FK Shakhtar Donezk zurückkehren.
Hinter den Kulissen ist die Entscheidung längst gefallen: Der HSV wird laut Sky bei dem Außenbahnspieler keinerlei Versuche unternehmen, ihn an der Elbe zu halten, während bei anderen Leihspielern teilweise noch intensiv um einen Verbleib gekämpft wird.
Bereits vor einer Woche verabschiedete der Verein den Georgier im Rahmen einer größeren Welle offiziell. HSV-Sportdirektor Claus Costa bedankte sich dabei ausdrücklich für den geleisteten Einsatz und die gezeigten Leistungen im Zeichen der Raute.
Die Pläne mit den restlichen Leihgaben
Neben dem Rechtsverteidiger verlässt auch Angreifer Damion Downs den Verein wohl endgültig, da er sich ebenfalls nicht nachhaltig aufdrängen konnte und die Verantwortlichen Sky zufolge im Hintergrund nichts mehr anschieben werden. Der Sender berichtete bereits Anfang Mai, dass Downs keine Zukunft im Volkspark habe.
Innenverteidiger Luka Vušković kehrt nach dem Ende seiner Leihe vorerst zu Tottenham Hotspur zurück. Ein weiteres Jahr in Hamburg ist äußerst unwahrscheinlich. „Es war zu 99,99 Prozent eine Abschiedsparty“, sagte der Spieler selbst nach dem letzten Heimspiel der Saison.
Anders stellt sich die Situation hingegen bei Fábio Vieira dar, bei dem der HSV alles versuche, eine Lösung mit dem Arsenal FC über eine erneute Leihe oder eine Festverpflichtung zu finden. Vieira selbst wäre Sky zufolge bereit zu bleiben, befindet sich aber auch bei anderen Vereinen im Fokus.
Bei Albert Grønbaek erwägt die Hamburger Vereinsführung derzeit noch, die vereinbarte Kaufoption unter Umständen doch zu ziehen oder den Betrag runterzuverhandeln. Bezüglich Philip Otele herrscht intern derweil noch Uneinigkeit, weshalb ein denkbarer Vorstoß des HSV erst ganz spät im Transferfenster erfolgen könnte.


