Auch wenn es von außen betrachtet anders wirkt: Ismaël Gharbi hat in diesen Tagen offenbar auf sich aufmerksam gemacht. Der offensive Mittelfeldspieler des FC Augsburg hinterließ laut Manuel Baum einen starken Eindruck. Gleichzeitig verweist der FCA-Coach im Hinblick auf Einsatzzeit auf das richtige Timing.
„Gharbi hat in dieser Woche eine richtig ansteigende Form gehabt“, erklärte Baum auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg. Die Situation sei für den 21-Jährigen, der seit seiner Ausleihe vom SC Braga nur sporadisch zum Einsatz kam und in den vergangenen sechs Partien ohne Minute blieb, dennoch nicht einfach: „Es ist natürlich nicht leicht, weil er aktuell so gut wie gar nicht spielt.“
Baum betonte jedoch, dass er große Stücke auf den kreativen Offensivmann hält. „Ich bin froh, dass ich ihn im Kader habe. Das ist einer, den man definitiv wieder von Anfang an spielen lassen oder reinschmeißen kann.“ Gleichzeitig mahnt der Trainer zur Geduld.
Gharbi zähle – wie andere junge Spieler im Kader – zu einer Entwicklungsgruppe, bei der das Timing entscheidend sei. „Man muss den richtigen Moment abwarten, an dem man sagt: Jetzt kommen sie rein und können ihre Leistung bringen. Wenn es zu früh ist, wird gleich wieder über die Leistung diskutiert. Da sehen wir uns in der Verantwortung.“
Für Gharbi bedeutet das: Die Tür steht offen, die Trainingsleistungen stimmen – doch der nächste Einsatz soll zum passenden Zeitpunkt erfolgen.



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