Joachim Löw | Deutschland

Bestätigt: Löw bleibt Bun­destrai­ner

03.07.2018 - 14:47 Uhr Gemeldet von: azfrankie | Autor: Kristian Dordevic

Rund einen Monat vor Beginn der Weltmeisterschaft in Russland wurde der Vertrag von Bundestrainer Joachim Löw vorzeitig um zwei Jahre bis 2022 verlängert, um Diskussionen über die Zukunft des DFB-Coaches im Keim zu ersticken.


Das hat bekanntermaßen nicht funktioniert. Nach dem Vorrundenaus des deutschen Nationalteams entstand eine intensive Debatte darüber, ob der 58-Jährige weitermachen soll. Löw selbst ließ eine Fortsetzung seiner Tätigkeit als Bundescoach zunächst offen. Die Frage hat sich heute offiziell geklärt: Löw bleibt der Mannschaft als Cheftrainer erhalten.

"Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das der DFB weiterhin geschlossen in mich setzt, und ich spüre trotz der berechtigten Kritik an unserem Ausscheiden auch generell viel Rückhalt und Zuspruch", kommentiert er seinen Entschluss.

Jetzt wolle er "mit ganzem Einsatz" den anstehenden Neuaufbau gestalten. "Ich werde gemeinsam mit meinem Team analysieren, Gespräche führen und zum Start der neuen Saison die richtigen Schlüsse ziehen. Das alles braucht Zeit, wird aber alles rechtzeitig bis zum Start in die neue Länderspielsaison im September geschehen", erklärt Löw.

Quelle: dfb.de

  • KOMMENTARE
  • 06.07.18

    Katastrophe! Und jetzt kommt raus das Özil und Gündogan den selben Berater haben. Das erklärt den nicht-Rauswurf. Übrigens auch den selben Berater hat ein Mustafi, was erklärt, das dieser sowohl überraschend in den erweiterten Kader und als Nachnominierung für Reus in das WM Aufgebot 2014 kam und seinen Wert damals mehr als vervierfachte.

    Neu-Aufbau mit altem Trainer, welcher die letzte EM und WM verbockt hat? Für mich klares Armutszeugnis von Vetternwirtschaft.

    • 07.07.18

      Was redest du ? Ich verstehe nichts, was hat das mit dem Berater zu tun und Mustafi 2014 ???

    • 09.07.18

      Der Berater von Löw ist gleichzeitig der Berater von Gündogan, Özil und Mustafi.

      Und Taifun Korkut.

    • 09.07.18

      Da hat dieser Löw tatsächlich einen verletzten Spieler daheim gelassen um ihn durch einen fiten zu ersetzen? Ich bin empört.

    • 09.07.18

      Und was interessieren jetzt Löw die Wünsche seines Beraters bzw. die Marktwerte der Spieler ?
      Sehr strange und wenig durchdachte Verschwörungstheorie ^^

    • 09.07.18

      Ich habe ja nur die Frage beantwortet, was Chaka82 mit dem Berater meint. Aber wenn er nächstes mal Korkut in den Kader beruft, dann schließe ich mich Chaka an. Oder wenn Löw Erdogan zum Wahlsieg gratulieren sollte.

    • 09.07.18

      @Brot:
      Das guten an Verschwörungstheorien ist, dass man sie selbst weiterentwickeln kann. Mein Vorschlag wäre:

      Löw's Berater kriegt es hin, Löw's Vertrag gerade noch vor der WM zu verlängern. Im Gegenzug muss Joachim Özil und Gündogan in Schutz nehmen.

      Noch Varianten?

    • 09.07.18

      "Noch Varianten?"

      Ich meine gesehen zu haben, wie Löw Reus einen Stock vor die Beine geworfen hat bevor dieser dann 2014 in dem Testspiel vor der WM umknickte und für die WM ausfiel.

    • 12.07.18

      Also schlagt mal nach was Vettern-Wirtschaft bedeutet und bringt eine andere Erklärung für die Nachnominierung von Mustafi damals und den Nicht-Rauswurf von den beiden Dikatator-Freunden.
      Bei Mustafi, egal aus welcher Sicht, war es nicht nachvollziehbar, betrachtet man die Position, Erfahrung und Leistung anderer Spieler als Ersatz für Reus. Es war einfach ein Gefallen. Er verschuldete den Gegentreffer im zweiten Spiel, in dem dér als Innenverteidiger bei einer Flanke nicht mal springt zum Kopfball. Weltmeister sind wir nur dadurch geworden, weil er sich verletzt hat.
      Aber lasst den sauberen DFB und sauberen Nivea Jogi ruhig weiter machen.

    • 18.07.18

      [Kommentar gelöscht]

    • 18.07.18

      Ich fand Mustafi hat bestimmt nicht überragend aber ordentlich gespielt bei der WM. Was du da faselst ist echt unglaublicher Unfug.

  • 09.07.18

    Bierhoff, Grindel, Löw...Vor allem die beiden erstgenannten sollten ihren Hut nehmen und gehen.

    • 10.07.18

      Letztgenannter sollte auch gehen. Denn schlechter als mit einem Weltklasseteam in der Vorrunde zu scheitern geht es eigentlich nicht. Und das zum ersten Mal in der Geschichte des DFB! Dazu die eklatante Fehleinschätzung in der Causa Özil und Gündogan. Es ist nach dem monatelangen Negativtrend der vergangenen Monate Zeit zu gehen. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass er nach zwei weiteren schlechten Spielen gegangen werden wird oder selbst seinen Hut nimmt. Jetzt Özil den schwarzen Peter zuzuschieben ist einfach nur noch peinlich.

    • 23.07.18

      Na immerhin ist schon mal Mözil gegangen.

    • 24.07.18

      Özil ist doch jetzt nur das Bauernopfer, damit die Herren Grindel, Bierhoff und Löw noch weiter im Amt bleiben können und von eigenen Verfehlungen ablenken können. Einfach nur peinlich wie der DFB sich in der Außendarstellung präsentiert.

      Özil hat ja nicht bei der WM gespielt, weil er das selbst entschieden hat, sondern weil er von den Herren in den Kadern berufen und seine Teilnahme von den Verantwortlichen akzeptiert wurde. Allein das war ja schon der große Fehler. Denn Gündogan und Özil hätten direkt nach dem Foto aus dem Kader fliegen sollen. Mit der Chance auf Wiedergutmachung nach der WM. Insofern sehe ich den Fehler in dieser Sache eher bei den DFB-Verantwortlichen und nicht bei den Spielern. Deren Verhalten war einfach nur dumm und hätte schon vorher sanktioniert werden müssen.

      Jetzt sich aber hinzustellen und auf den Anti-Özil-Zug aufzuspringen (damit meine ich unerträgliche Hetze von AFD-Troll-Bots in unzähligen Foren; Leistungsgründe akzeptabel, nur weshalb wurde er dann überhaupt berufen?) und ihm die alleinige Schuld für das Versagen der ganzen Mannschaft zu geben, ist einfach nur peinlich. Denn ehrlich gesagt hat ein Thomas Müller noch weitaus bescheidener oder zumindest gleich viel Mist zusammengespielt ohne dafür öffentlich an den Pranger gestellt zu werden. Daher kann ich Özils Argumentation und Wut zumindest in der Hinsicht verstehen. Denn weshalb ist es in Ordnung, dass ein Matthäus im Namen des DFB öffentlich einen Verbrecher wie Putin huldigen darf?

      Das Özil natürlich selbst nicht die hellste Kerze auf der Torte ist und nicht mal im Ansatz das Problem seines Handelns versteht, reflektiert, oder kritisch hinterfragt, steht natürlich noch mal auf einem anderen Blatt.

  • 23.07.18

    Wie kommt eigentlich in der neuen LI-Version legal an diese Nachricht?