Jorge Meré | 1. FC Köln

Zwei Spiele Sperre für Jorge Meré

30.09.2019 - 14:40 Uhr Gemeldet von: Jan Klinkenborg | Autor: Jan Klinkenborg

Zum wiederholten Male musste der 1. FC Köln ein Spiel zu zehnt beenden: Nachdem Kingsley Ehizibue gegen den FC Bayern München (0:4) den roten Karton gesehen hatte, musste nun Jorge Meré beim Spiel gegen Hertha BSC (0:4) frühzeitig den Platz verlassen.


In der 39. Minute kam der Innenverteidiger gegen Vladimír Darida zu spät in den Zweikampf und trat dem Tschechen mit offener Sohle gegen das Schienbein. Nach Ansicht der Fernsehbilder verwies Schiedsrichter Sören Storks den Kölner des Platzes.

Heute gab das DFB-Sportgericht sein Urteil bekannt: Der spanische Innenverteidiger ist für zwei Spiele zum Zuschauen verdammt und hat damit eine verlängerte Länderspielpause. Die Sperre ist bereits rechtskräftig, da der 1. FC Köln beziehungsweise der Spieler dieser zugestimmt hat.

Meré verpasst damit die kommenden Aufgaben des Effzeh gegen Schalke 04 (Samstag, 18:30 Uhr) und das erste Spiel nach der Länderspielpause am 20. Oktober gegen den SC Paderborn.

Quelle: dfb.de

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  • KOMMENTARE
  • 30.09.19

    Angemessen für ein hartes Einsteigen, wo ich jetzt aber nicht unbedingt Absicht unterstellen würde.

  • 30.09.19

    Passt.

  • 30.09.19

    Ehizibue nächste Spiel wieder am Start?

  • 30.09.19

    Als nicht-Köln-Fan, ABSOLUT ÜBERZOGEN!!!
    Gab in der Vergangenheit kürzere Sperren für weitaus härtere Fouls. Wo ist da die Vergleichbarkeit... tzzzzz

    • 30.09.19

      Quatsch mit Soße was du da von dir gibst.

    • 30.09.19

      Mit 2 Spielen kann er hier sehr gut leben - war schon ein sehr hartes Einsteigen. Bei ähnlichen Situationen hat es auch schon 3 oder mehr Spiele gegeben.
      EDIT: Es ist mehr als selten, dass es bei einer roten Karte wegen (groben) Foulspiels kürzere Sperren als 2 Spiele gibt.

    • 30.09.19

      2 Spiele überzogen für glatt rot- alles klar. Wo ist dann der Unterschied zwischen gelb-rot und glatt rot?

    • 30.09.19

      Der Unterschied zwischen den beiden genannten Optionen ist das einmal gelb- davor steht und beim anderen glatt.

      Btw. absolut gerechtfertigt die 2 Spiele.

    • 30.09.19

      Für absichtliche Tätligkeiten gibt es auch 2 Spiele... ihr tut alle so als hätte er ihn im Gesicht getroffen... bleibe dabei, kein guter Maßstab

    • 30.09.19

      Dein Maßstab von alles unter einem direkten Tritt ins Gesicht gibt 1 Spiel Sperre lässt hingegen natürlich einen tollen Verhandlungsspielraum. Nein, wirklich, du könntest mit deiner Fachkompetenz DFB-Präsident sein.

    • 30.09.19

      Willers genau für das was du da anführt erst vor 4 Tagen für 4 spiele gesperrt worden.aber ok???

    • 30.09.19

      Für eine absichtliche Tätlichkeit ist doch auch die Strafe keine 2 Spiele. Welche Sportart schaust du bitte am WE?

  • 30.09.19

    Ich hätte für mind. 3 Spiele tendiert, die Aktion war schon echt am Limit und mit etwas Pech ist das Bein da auch mal Pudding...
    Auch wenn es bestimmt keine Absicht war... für mich ist die "Mindeststrafe" hier nicht ausreichend.

    • 30.09.19

      Deswegen ja auch 2 Spiele. Nicht Mindeststrafe. Das wäre 1 Spiel bei einer roten Karte.

    • 30.09.19

      Daher die ""

      Ich glaube über 1 Spiel war hier nicht zu reden. 2 Spiele daher gefühlte "Mindeststrafe" um nicht alles ad absurdum zu führen, m.E. bei dem Einsteigen aber nicht ausreichend...

    • 30.09.19

      Wieso? Keine böse Absicht zu erkennen, kommt von vorne, trifft Darida kaum und das auch unter Kniehöhe, kein Wiederholungstäter. Welchen Faktor siehst du, der hier eine höhere Strafe rechtfertigt?

    • 30.09.19

      Den Faktor, das er mit gestrecktem Bein auf das Schienbein von Darida springt. Wie gesagt ein bißchen Pech und das Bein nimmt deutlichere Schaden.

    • 01.10.19

      Ja gut, ein bisschen Pech und jeder Zweikampf führt zum Tod. Um Glück oder Pech geht es bei der Bestrafung im Fußball aber nicht, sondern um eindeutige Faktoren. Da gibst du aktuell nur den Faktor an, der die rote Karte zur Folge hatte - rohes Spiel. Für eine höhere Bestrafung als 2 Spiele bräuchte es eine besondere Schwere des Vergehens, für die kein Faktor gegeben ist.