Keita Kosugi kommt bei Eintracht Frankfurt weiterhin nicht zum Zug. Der Winterneuzugang war im Januar für rund 6,5 Millionen Euro inklusive möglicher Bonuszahlungen vom schwedischen Erstligisten Djurgårdens IF nach Frankfurt gewechselt, konnte sich bislang jedoch nicht durchsetzen. Unter Trainer Albert Riera stand er in den ersten drei Spielen zwar im Kader, kam dabei jedoch nicht zum Einsatz und gehörte seitdem siebenmal in Folge gar nicht mehr zum Aufgebot. Auch unter seinem Vorgänger Dino Toppmöller blieb dem Japaner ein Bundesliga-Debüt verwehrt.
Stattdessen sammelt der Außenverteidiger aktuell Spielpraxis in der zweiten Mannschaft. Wie Absolut Fußball berichtet, habe Kosugi selbst den Wunsch geäußert, bei der U21 auszuhelfen. In der Hessenliga kam er deshalb zuletzt zu ersten Einsätzen, feierte in der vergangenen Woche sein Debüt für die U21 und stand am heutigen Tag gegen den FSV Fernwald in der Startelf, wo er die Partie über die vollen 90 Minuten absolvierte.
Absolut Fußball zufolge zeigt Kosugi im Training Einsatz und Engagement, bringt unter anderem gute Flanken ein. Dennoch schlägt sich dieser Eindruck bislang nicht in Einsatzzeiten bei den Profis nieder. Der Schritt in die U21 dient somit vor allem dazu, Spielpraxis zu sammeln – in der Hoffnung, sich perspektivisch wieder für den Profikader zu empfehlen.



6,5 Millionen für die Hessenliga. Das ist Wahnsinn!