Bei Schlusslicht Mainz 05 hat die Kaderplanung für die zweite Saisonhälfte nach enttäuschenden Monaten oberste Priorität. Zunächst stehen Zugänge im Vordergrund, erst danach soll über Abgänge entschieden werden. Eine Ausnahme bildet Innenverteidiger Konstantin Schopp. Das 20-jährige Talent, das im vergangenen Sommer von Sturm Graz II nach Mainz wechselte, kam bislang nur in der Reserve zum Einsatz, hat aber bereits das Interesse anderer Klubs geweckt.
Sportdirektor Niko Bungert bestätigt: „Es kommen viele Anfragen bei uns rein. Wir schauen gerade, ob er woanders ein halbes Jahr lang höherwertige Spielpraxis bekommen kann.“ Für Schopp könnte eine Leihe also die Chance sein, sich auf höherem Niveau zu beweisen.
Bei den restlichen Profis betont Bungert, dass etablierte Kräfte trotz Neuzugängen nicht abgegeben werden: „Wir werden sicher keinen Stammspieler weggeben.“ Schopp hingegen gehört derzeit zu den Kandidaten, bei denen eine temporäre Ausleihe sinnvoll erscheint, um Spielpraxis und Entwicklung voranzutreiben.



Welche anderen Klubs wollen denn schoppen gehen?
Massimo Schöpp
Krass, das ist ja echt der Sohn von Markus Schopp. Ich bin alt...