Nachdem Lars Ritzka am vergangenen Wochenende beim 1:1 gegen Union Berlin noch vorsichtshalber auf der Bank Platz nehmen musste, dürfte der Linksverteidiger für das Duell mit dem FC Bayern München (Samstag, 18:30 Uhr) wieder voll einsatzfähig sein. Trainer Alexander Blessin gab auf der Pressekonferenz am Donnerstag Entwarnung und räumte letzte Zweifel an der Belastbarkeit des 27-Jährigen aus.
Ritzka hatte sich in der Länderspielpause einem operativen Eingriff an der rechten Schulter unterzogen. Der Eingriff stellte sich jedoch als kleiner heraus als zunächst angenommen. „Es war kein großer Eingriff an seiner Schulter“, stellte Blessin klar. Zwar habe die Verletzung den Profi kurzzeitig belastet, doch das Gefühl sei inzwischen wieder „sehr stabil“. Ritzka könne voll in die Zweikämpfe gehen.
Rückkehr in die Startelf? Pereira Lage könnte aufrücken
Die Rückkehr von Ritzka verschafft Blessin zusätzliche taktische Optionen. Da Manolis Saliakas (Muskelverletzung) weiterhin ausfällt und auch gegen die Bayern fehlen wird, bleibt Stabilität in der Defensive gefragt. Im letzten Spiel spielte Mathias Pereira Lage auf der linken Schiene und überzeugte dort mit einem Tor.
Sollte Ritzka nun wie erwartet auf seine angestammte Position zurückkehren, dürfte Pereira Lage voraussichtlich wieder eine Reihe weiter vorne in der Offensive eingeplant werden. „Da steht nichts im Wege“, betonte Blessin mit Blick auf einen Einsatz Ritzkas. Für den FC St. Pauli ist die Rückkehr des Dauerläufers eine wichtige Nachricht, um die spielstarken Bayern-Flügel besser kontrollieren zu können.


