Lucien Favre | Borussia Dortmund

Job-Garantie für Dortmunds Cheftrainer Favre nur beim Erreichen der Meis­ter­schaft?

22.03.2020 - 17:09 Uhr Gemeldet von: Floppo | Autor: Robin Meise

Wie es um die Zukunft von Lucien Favre (Vertrag bis 2021) bei Borussia Dortmund bestellt ist, ist aufgrund der erneut mageren sportlichen Ausbeute in der Champions League und im DFB-Pokal laut Angaben der "Sport Bild" ungewiss. Lediglich die Meisterschaft könnte dem Übungsleiter demnach zu einer Jobgarantie verhelfen.


Die Schwarz-Gelben mussten sowohl in der Königsklasse gegen den FC Paris Saint-Germain als auch im Pokal gegen den SV Werder Bremen im Achtelfinale die Segel streichen und erreichten unter dem Schweizer somit noch nie ein Viertelfinale. Vor seinem Amtsantritt (Sommer 2018) standen die Westfalen hingegen in sieben Jahren ganze fünfmal im DFB-Pokalfinale.

Sollte Favre nun den Gewinn der Meisterschaft verpassen, könnte sich eine weitere Zusammenarbeit demzufolge als schwierig herausstellen. Denn in den entscheidenden Partien bringt das Team seine Leistung nicht auf den Platz. Auch in der Vorsaison verspielten die Akteure den Titel leichtfertig und beendeten die Spielzeit letztendlich hinter dem FC Bayern als Vizemeister.

Dortmunder Vereinsführung beginnt zu zweifeln

Die Verantwortlichen um BVB-Boss Hans-Joachim Watzke und Sportchef Michael Zorc hegen dem Bericht zufolge zunehmend Zweifel, ob man mit Favre einen Trainer hat, der die Mannschaft zu Titeln führen kann.

Auch die jüngsten Transfers von Erling Braut Haaland (kam für 20 Millionen Euro von Red Bull Salzburg) und Emre Can (kam für 25 Millionen Euro von Juventus Turin) konnten nicht dazu beitragen, dass die Borussia über das Achtelfinale der Champions League hinaus kam.

Quelle: Sport Bild

  • KOMMENTARE

  • 22.03.20

    Wieso schreibt man nicht gleich: Keine Job-garantie

  • 22.03.20

    Unterm Strich ist das bei diesem Kader bisher sehr, sehr mager. Ich kann die Führung da schon verstehen. Letztes Jahr ist man vor den Bayern eingeknickt und dieses Jahr hat man es wiederum nicht geschafft, von den schwächelnden Bayern zu profitieren. Stattdessen verliert man gegen Union Berlin 1-3 und holt gegen Bremen, Frankfurt, Freiburg und Paderborn Unentschieden. Vielleicht hätte man sich zur Halbzeit schon fragen sollen, ob man einen Schlußstrich zieht. Aber es ist ja auch nichts auf dem Markt.

    • 22.03.20

      gut zusammengefasst

    • 23.03.20

      Du hast Recht damit, dass der BVB gerade gegen die- vermeintlichen - Selbstläufer nicht performt und damit, dass man es trotz oft guter Ausgangssituation oft nicht schafft die Rückspiele / zweite Halbzeit genauso souverän abzuliefern wie im Hinspiel / der ersten HZ. Auch der Kader sollte zu mehr fähig sein als er bislang gezeigt hat ABER man muss auch sehen, das ein Haland mit 19 Jahren erst im Winter gekommen ist und auch der Rest der Truppe sich erst finden muss. Wenn ich mich da z.B. an die Haarsträubenden ersten Spiele von Brandt erinnere und wie er dann nach seinem Positionswechsel performt hat finde ich hier exemplarisch.

      Ich finde man sollte nicht die Geduld verlieren und der gesamten Truppe noch ein wenig Zeit geben.

  • 22.03.20

    Besser wäre es, wenn er schon weg wäre. Es ist ein guter Trainer, aber kein Trainer der uns zur Meisterschaft führt. Und führen kann er wohl wirklich nicht!

    • 22.03.20

      Ich hätte ja gern mal André Villas-Boas in der Bundesliga gesehen (er war mal beim HSV im Gespräch, kA, wie ernst das war, aber halt noch Bundesliga-Zeiten). Leider ist er nun von China nach Frankreich gegangen. Halte ihn für einen sehr guten Trainer, der nochmal eine Chance verdient hätte. Mit Marseille ist er aktuell #2 in Frankreich.

    • 23.03.20

      Kein Trainer kann Dortmund einfach mal zur Meisterschaft führen. Alle reden hier immer wieder von einem Traumkader mit dem das klappen sollte aber wenn wir ehrlich sind, ist dem nicht so wenn wir diesen z.B. mal mit Bayern vergleichen. Man wäre besser dran beraten, hätte man nicht die Meisterschaft als Ziel ausgerufen denn so kann man nur scheitern was noch mal eine mentale Nummer wird.

    • 23.03.20

      Die Meisterschaft ist schon seit Jahren das Ziel, nur hat man es erstmals nach außen kommuniziert. Nach der Beinahe Meisterschaft letztes Jahr und den Verstärkungen im Sommer war das doch ein logischer Schritt. Man wollte damit auch etwas Druck auf die Mannschaft aufbauen, den unbedingten Willen formen. Auch wenn Marco widersprechen würde, aber der Mannschaft fehlt es einfach an der Gewinnermentalität. Nicht umsonst holt man sich z.b. in München jedes Jahr ne zerstörische Packung. Deshalb hat man Führungsspieler geholt in Hummels und Can, um der Mannschaft etwas mehr Feuer unterm Arsch zu machen, weil der Trainer dazu offensichtlich nicht alleine in der Lage ist.

  • 22.03.20

    Weiss jemand ob man beim Quarantäne Cup ein vollständiges Team also ne start 11 braucht? Und wo man die aktuelle Tabelle dieses cups lesen kann?

  • 22.03.20

    Aber wer soll dann Dortmund trainieren? Ganz ehrlich Platz 2 ist doch auch nicht so schlecht. Ist ja nicht so, dass Bayern eine schlechte Truppe hätte.

  • 22.03.20

    Bayern hat natürlich auch eine gute Truppe. Aber als BVB musst du den Anspruch haben, Titel zu gewinnen - vor allem mit dem derzeitigen Kader. Und da wird zweimal Achtelfinale und Vize oder Dritter in der Meisterschaft diesem Anspruch nicht gerecht. Gerade der Pokal und auch das Rückspiel in der Champions League sind vermutlich das, wo die Verantwortlichen sich überlegen müssen, ob die Führung und Motivation durch den Trainer gegeben ist.

  • 23.03.20

    Favre wird nie Meister in Deutschland. Dortmund macht immer wieder den selben Fehler.

  • 23.03.20

    Also kann BVB in Zukunft ohne Trainer planen :-D

  • 23.03.20

    Wir werden sehen

  • 23.03.20

    Finde das es auch Zeit wird das die Führung sich fragt ob es nicht geeignetere Personen gibt. Favres Mannschaft macht seit geraumer Zeit nicht wirklich einen Schritt nach vorne. Ist zwar oft schön anzusehen, aber leider auch nicht wirklich zuverlässig und konstant.

    Pochettino ist doch noch auf dem Markt. Oder Klinsmann :)...

  • 23.03.20

    Da Corona noch bis nächstes Jahr wüten wird, hat er ja eine einjährige Jobgarantie. Das konnte in der Vergangenheit kaum ein Trainer behaupten.