Mahmoud Dahoud | Borussia Dortmund

Integration ins Teamtraining

11.08.2020 - 13:34 Uhr Gemeldet von: Robin Meise | Autor: Robin Meise

Wie angekündigt, ist Mahmoud Dahoud wieder auf den Trainingsplatz zurückgekehrt. Der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund konnte im Rahmen des Trainingslagers in Bad Ragaz (Schweiz) wieder an den Passübungen teilnehmen.


Für das obligatorische Abschlussspiel seines Teams hat es nach seiner langen Verletzungspause (Knie) hingegen noch nicht gereicht. Ein Einsatz im bevorstehenden Testkick gegen den SCR Altach (morgen, 17:00 Uhr) kommt voraussichtlich noch zu früh.

Sommerfahrplan 2020/21 der Bundesliga-Klubs

Wie es bei Borussia Dortmund und den anderen 17 Vereinen während der Vorbereitung weitergeht, könnt Ihr in unserem Sommerfahrplan 2020/21 der Bundesliga-Klubs überblicken.


LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
3,50 Note
3,17 Note
3,81 Note
-
Saison
2017/18
2018/19
2019/20
2020/21
Einsätze
23
14
12
1
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  • KOMMENTARE
  • 11.08.20

    für 2 Mille bei comunio holen und auf Steigerung hoffen?

  • 11.08.20

    Hab ihn leider sehr früh für 3.5 geholt. Bei einem Wechsel kann es sich trotzdem auszahlen

    • 11.08.20

      Sehe einen Wechsel eigentlich nicht kommen.
      Favre ist wohl ein großer Fan und er scheint sich auch durchbeißen zu wollen.
      Gegen Ende der Saison, vor der Verletzung, hat er mir zum ersten mal über mehrere Spiele konstant gut gefallen.
      Mal sehen, auch wenn die Lage durch Bellingham und Can nicht leichter wird, denk ich, dass er seine Minuten kriegen wird.
      Hoffe er kann dann wieder an die letzten Spiele anknüpfen.

    • 11.08.20

      @Niggo leider alles Standard Sätze.

      Er kam so schon kaum zum Einsatz, dann kam noch Can, nun Bellingham und Delaney ist auch wieder da.

      Es ist einfach utopsich zu glauben, das er mehr spielen wird. Es wird auf eine leihe hinauslaufen, alles andere macht für niemanden Sinn. Wenn alle Fit sind, wird er froh sein überhaupt im Kader zu stehen, muss man klar so sagen

      Und das Favre auf ihn baut, sagt man nun auch schon seit zwei Jahren und gespielt hat er so gut wie gar nicht. Wirkt mittlerweile auch eher wie eine Floskel

    • 11.08.20

      Lieber "Standardsätze" als völlig aus der Luft gegriffene, komplett haltlose Möchtegernhellsehereien wie "es wird auf eine Leihe hinauslaufen".

    • 11.08.20

      Also ich glaub eine Leihe ergibt am wenigsten Sinn von allen Möglichkeiten.
      Durchbeißen oder Wechseln.
      Was soll er sich jetzt mit 24 noch verleihen lassen?

      Wie gesagt, war ich nie ein großer Freund von ihm im BVB Trikot, dafür hat mir die Leistung zu selten gefallen. Gefühlt gehen 15% meiner grauen Haare auf seine Kappe :)
      Eigentlich bringt er unfassbar viel mit und im Kader gibt es nicht so viele Spieler, die den Ball so von Box zu Box tragen können, aber was dann kommt....
      Meistens die falsche Entscheidung.
      Würde er das endlich in den Griff kriegen, könnte er auch beim BVB noch eine Chance haben.

      Dass es mehr Minuten werden als vorher, sagt ja keiner, aber als Spieler für die Breite, der mal entlasten kann ist er grundsätzlich ja überhaupt nicht verkehrt und die letzten Spiele liesen ja hoffen, dass es vielleicht langsam klick macht.

      Zu Favre hab ich extra das Wort "wohl" genommen, weil man es eben oft hört, ich ihn aber nie Fragen konnte.

      Das Problem ist, dass Dortmund nicht beständig genug ist, gegen kleine Teams.

      Man muss nur mal auf die Minuten der letzten Saison gucken.
      Union - 45 Minuten - 3:3
      Bremen - 67 Min. - 2:2
      Wolfsb - 70 Min. 3:0
      Paderb. - 45 Min. 3:3
      Düsseldorf + Mainz je 10 Minuten, als die Spiele hoch gewonnen wurden.
      Augsburg + Köln genauso, Spiele entschieden am Ende.
      Frankf. - 26 Min. - 4:0
      Schalke, Wolfsburg & Bayern mind. 85 Min. - weil keine Alternativen

      Würde Dortmund gegen kleine Teams seine Hausaufgaben machen, würde er zum schonen mehr Minuten bekommen, so kann Favre aber eben nur schwer einen Dahoud spielen lassen und Witsel schonen, wenn es gegen Paderborn zur Halbzeit 0:3 steht.

    • 11.08.20

      Ich glaube, die Anzahl an "würde, hätte, könnte, wäre, wenn" zeigt schon ganz gut, wie Dahouds Einsatzchancen stehen. Nämlich nur dann gut, wenn ganz viele Konjunktive wahr werden.
      Favre ist mit Sicherheit auch in Transfers involviert. Wenn man dann seit Winter 2 teure Spieler für seine Position verpflichtet, kann Favre noch so ein großer Fan von Dahoud sein, wie er möchte. Dann sagt das aus "sorry, aber der Verein baut nicht auf dich, weil deine Leistungen den Ansprüchen des Vereins nicht genügen".
      Nicht falsch verstehen, ich würde es vielen Talenten, die ihr Potenzial punktuell mal gezeigt haben, gönnen, wenn sie mehr spielen würden. Auch Dahoud. Aber ich sehe da kaum eine Chance. Da müssten trotz 5 Wechselmöglichkeiten immer noch regelmäßig mind. zwei Konkurrenten ausfallen.

    • 11.08.20

      @Niggo durch eine Leihe kann er sich erstmal bei einem Team Reinspielen. Der junge hat seit Jahren kaum gespielt, da werden einige Teams vorsichtig sein und ihn nicht direkt kaufen wollen. Daher macht eine Leihe mehr als Sinn.

      Durch die Transfers von Can und Bellingham und die öffentliche Aussage das man auf Delaney baut, ist der Status von Dahoud mehr als geklärt, nämlich das man auf ihn gar nicht mehr baut.

      Da braucht man Favre nicht für Fragen, das sieht man an seinen Einsatzzeiten in den letzten zwei Jahren bzw an den Transferverpflichtungen auf seiner Position.

      Man kann doch aber nicht dem Team die Schuld geben, das er so wenig spielt. Wenn er sich im Training offensichtlich nicht Aufdrängt, ist das sein Problem und nicht weil Dortmund 0:3 gegen Paderborn zur Halbzeit spielt.

    • 11.08.20

      Es ist schwer nachvollziehbar wie Dahoud hier nach den letzten guten Einsätzen bewertet wird. Auch Favre war von seinen Spielen nach dem Restart begeistert. Der wird mMn auf jeden Fall eine faire Chance bekommen sich in der Vorbereitung für eine weitere Saison zu empfehlen.
      Bekommt er das Niveau dauerhaft hin, das er zuletzt angedeutet hat, ist er nicht nur eine Kaderalternative, sondern auch einer für die Start11.

      Er war DER Gewinner der Pause, hat die Chance genutzt. Dann kam leider die Verletzung.

      Für mich die alles entscheidende Frage: Welches System wird man spielen?

      Und das weiß keiner von uns. Spielt man mit 2 zm sind 5-6 Spieler mMn auch zu viele, tendiert man zu 3zm sieht es schon anders aus.

    • 11.08.20

      Ich versteh es auch nicht.

      Natürlich ist die Stichprobe relativ klein nach der Pause, aber dennoch war das mehr als ordentlich.
      Der BVB soll ja bereit gewesen sein, bei entsprechenden Angeboten gesprächsbereit gewesen zu sein, aber Dahoud möchte wohl nicht weg und im Gegenzug sagt ihm beim BVB auch niemand „junge, hier wirst du nicht mehr glücklich.“

      Und zu dem Thema, dass die Mannschaft nicht dran schuld sei, dass er so wenig spielt:
      Er gehört genauso dazu, wenn Paderborn 3:0 führt, aber eben nicht alleine dafür verantwortlich, also muss man auch die anderen in die Pflicht nehmen.
      Und wenn man gegen jeden Gegner hinten liegt oder mit nur einem Tor führt, geht man eben kein Risiko und wechselt nicht so viel durch.

      Dass er grundsätzlich Zeit sieht und mehr sehen könnte, sieht man ja daran, dass er immer rein kommt, wenn die Spiele mit 2 Toren Vorsprung stehen.
      Würde der BVB das öfter hinbekommen, könnte er sich auch in Dortmund mehr in einen Rhythmus spielen.
      Daher bleib ich dabei, dass eine Leihe nicht das sinnvollste wäre, zumal ja drei Parteien mit der Lösung einverstanden sein müssen.

    • 12.08.20 Bearbeitet am 12.08.20 01:36

      Zumal dieses ultrasimple "er spielt sehr wenig, es kommen Neuzugänge 'auf seiner Position' - also bekommt er kein Vertrauen und wird keine Chancen haben" floskelhafter kaum sein könnte. Einer dieser Neuzugänge ist übrigens ein Teenager. Dem wird vermutlich auch direkt eine Leihe nahegelegt, wenn er nicht sofort Fuß fasst.

      Dass Favre eigentlich mehr hätte rotieren wollen und dies erst auf ein Minimum reduziert hat, als die Ergebnisse (Paderborn usw. Niggo hats beschrieben) nicht gestimmt haben und es mutmaßlich um seinen Kopf ging, sollte ja offensichtlich gewesen sein.

      Wer hier weiß denn schon, was das Problem bei Dahoud ist? Keiner vermutlich. Vielleicht ist er ein echter Trainingsweltmeister und durch die Abwesenheit von Zuschauern hat es jetzt 'klick' gemacht. Vielleicht hat er Beziehungsprobleme gehabt oder seine Aktienkurse sind abgeschmiert. Vielleicht war er spielsüchtig oder sein Hamster ist gestorben. Wir stecken da nicht drin.

      Offensichtlich scheint man ihm aber trotz aller bekannten Fakten noch eine Rolle zuzutrauen, sonst wäre mit ihm wohl verfahren worden wie mit Wolf z.B.

      Dass er ein höheres Leistungsniveau erreichen kann, wissen wir alle vom vorherigen Verein und manchen Spielen beim BVB. Die Frage ist, wie man das unter den jetzigen Umständen regelmäßig aus ihm rausholen kann. Von außen zu sagen, dass nur eine Leihe oder ein Wechsel Sinn ergeben würden, ist aufgrund völliger Unkenntnis (im Vergleich zu den Verantwortlichen) einfach vermessen.

    • 12.08.20

      Du hast schon Recht, dass die Konkurrenz und die Transfers an sich nichts bedeuten. Wenn er dann noch wie nach dem Restart performt oder gar besser, dann stehen die Chancen auch besser.
      ABER: Das heißt nicht, dass die Chancen gut genug stehen. Klar ist das ein ultrasimples Argument zu sagen, dass man nicht mit ihm plant, weil er in Vergangenheit wenig gespielt hat und Transfers für seine Position getätigt wurden. Aber man muss auch mal sehen, wer da geholt wurde und zu welchem Preis. Auch das heißt erstmal nichts. Aber es ist ein Indiz. Can hat direkt überzeugt, Delaney und Witsel auch. Und Dahoud unter Favre eben nicht. Bzw nur 3 Spiele am Stück, wenn die wirklich so gut waren.
      Angenommen er performt besser diese Saison, verdrängt Bellingham und Delaney und wird erster Einwechselkandidat für Witsel, Delaney oder den offensiveren Part im Mittelfeld. Irgendwann dürfen die Zuschauer ja wieder ins Stadion und dann geht die Nervosität wieder los.
      Ich hätte zumindest Verständnis dafür, wenn Dortmund intern sagen würde "Er hatte jetzt 2 Saisons und eine weitere Vorbereitung Zeit sich zu zeigen, aber das reicht für das angestrebte Niveau nicht ganz" und ihn dann abgibt. Egal wie geartet.

    • 12.08.20

      Alles, cool - aber da sind wir doch schon auf einem viel differenzierteren und mehrperspektivischeren Weg als vorher. Ein "ich hätte Verständnis dafür, wenn..." ist auch was ganz anderes als "alles andere [als eine Leihe] macht für niemanden Sinn".

      Der Tenor bei Niggo, angus und mir ist ja auch nicht, dass Dahoud der Überspieler ist, 'der es noch allen Hatern zeigen wird', sondern dass höchstwahrscheinlich er selbst, sein Berater und die sportlich Verantwortlichen irgendeine Idee verfolgen, wenn er weiterhin bleibt. Das kann an vielen Dingen liegen wie z.B. dem angestrebten System (angus) oder mehr Rotation und damit mehr Chancen, sich zum Faktor zu machen, wenn die Gesamtperformance des Teams und die Ergebnisse das auch zulassen (Niggo) oder einfach an Dingen, die wir vielleicht niemals erfahren werden (Andrea Merkel), z.B. psychologischer oder physiologischer Natur.

      Jedenfalls wissen alle direkt Beteiligten deutlich mehr über Situation, Chancen und Potenzial als wir und da ist ein "nur diese Möglichkeit ergibt Sinn" von ganz weit außen einfach ziemlich banales Stammtischgerede.

    • 12.08.20

      Da geb ich dir auch Recht. Aber von "alles andere macht keinen Sinn" hab ich auch nie gesprochen 😅 Nur weil mehrere im Kern die gleiche Meinug haben, heißt das nicht, dass sie alle das Gleiche gesagt haben ☺
      Ich halte es nach wie vor für maximal unwahrscheinlich, dass er in 1-2 Jahren noch da ist. Aber das weiß ja niemand hier definitiv. Von daher abwarten, auch wenn ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, wie und gegen wen er sich durchsetzen soll.

    • 12.08.20

      Hab ich dir ja auch nicht unterstellt, das gesagt zu haben. ;)

      Dennoch hattest du im Kern ja ein wenig kategorisch ausgesagt, dass du "kaum eine Chance" für ihn siehst. Und deine ursprünglichen Aussagen zu den Neuverpflichtungen auf 'seiner Position' hast du ja nachträglich etwas relativiert/differenziert.

    • 12.08.20

      Also Bellingham muss man Zeit geben. Der Junge ist 17.
      Klar ist er für die Profis geholt worden und wird auch spielen, aber dass er jetzt direkt besser als Dahoud performt.... abwarten.

      Und dann trau ich Dahoud zumindest zu, dass er Delaney Feuer macht.
      Heißt nicht, dass er ihn in der Rangordnung verdrängt und beide sind auch eigentlich unterschiedliche Spielertypen, aber das wäre eine wo ich sage, dass Dahoud sich in der Rangordnung hoch kämpfen könnte.
      Can und Witsel wird er nicht packen, aber Can wird vielleicht auch in der IV spielen (3er-Kette?) und Witsel ist auch nicht wirklich das ganze Jahr gesund.
      Dadurch wäre es dann schon möglich, dass er eben seine Spielzeit weiterhin bekommt.
      Ob ihm die reicht, muss er entscheiden

    • 12.08.20

      Naja ich sehe auch weiterhin kaum eine Chance für ihn. Denn wie hier ja auch oft genug geschrieben wurde, gibt es reichlich Konkurrenz und ihr schreibt auch in vielen Konjunktiven, die erstmal eintreten müssen.
      Ohne das böse zu meinen, man kann ja auch nicht in die Zukunft gucken. Aber wenn man beispielsweise Niggo´s letzten Beitrag nimmt, dann sieht man ja schon, dass Bellingham erstmal nicht funktionieren muss, dann müsste Delaney von Dahoud überholt werden. Und wenn dann Witsel vielleicht nicht die ganze Saison fit ist (ist er aber großteils, der fällt nicht nochmal ne Treppe runter) und evtl. Can noch auf einer anderen Position spielt, dann könnte er unter Umständen vielleicht Stammspieler sein. Also es zeigt sich ja auch in der Sprache, dass es DERZEIT sehr unwahrscheinlich ist, viel zu spielen.
      Denn wenn es normal weiterläuft, und ich sage nicht, dass das genau so eintritt, dann wird Can spielen, neben ihm Witsel in ca 30 von 34 Spielen, Delaney wird Witsel in den anderen 4 Spielen ersetzen und Einwechselkandidat Nummer 1 für die Saison, Bellingham wird Spielzeit zum heranführen gewährt(dem muss man genau die gleiche faire Chance wie Dahoud geben, nur dass Bellingham neu da ist) und Dahoud wird das Nachsehen haben. Und dann hätte man immer noch das Problem, dass spätestens 2021 die Zuschauer zurückkommen und man nicht weiß, wie Dahoud damit umgehen kann.

    • 12.08.20

      Naja du redest von 30 Spielen die Can und Witsel nebeneinander spielen.
      Das ist a) genauso in die Glaskugel geguckt und b) auch eher unwahrscheinlich, da Witsel sicher mal ausfallen wird (wer ist schon IMMER Fit) und auch Can was haben kann, bzw. evtl. mal wieder in der IV jemand ausfällt.
      Dahoud trau ich auch zu eins vor zu rücken, um auf der 10 zu spielen und Minuten zu sehen.
      Niemand hat hier daran gezweifelt, dass Dahoud auf der Bank sitzen wird, wenn alle Fit sind, aber es wird gern so dargestellt, als hätte dies jemand gesagt.
      Dahoud jetzt schon das nachsehen gegen Bellingham nachzusagen ist halt auch eine haltlose Behauptung.
      Heißt nicht, dass du Recht haben kannst, aber es ist genauso wenig belegbar.
      Der junge wird trotz allem sicher behutsam aufgebaut werden, das hat der BVB immer gut geschafft.

      Und woher kommt dieses Märchen, dass die Fans schuld sind?
      Weil die gute Phase in der Zeit war, als es keine Zuschauer gab?
      Dann können wir auch drüber spekulieren ob Köln und Schalke überhaupt antreten brauchen, wenn die Saison ohne Fans gespielt wird, denn ohne die ging bei denen ja mal gar nichts.

      (Soll kein Angriff sein, ich will nur zeigen, dass es zu einfach gedacht ist, dass man das auf die Fans schiebt. Dahoud hat auch in Gladbach MIT Fans teils sehr gute Spiele gehabt, ich seh das nicht als Grund)

    • 12.08.20

      Eine Glaskugel hab ich natürlich nicht, aber das ist die höchste Wahrscheinlichkeit würde ich mal von ausgehen. Witsel hat trotz Treppe 28 Einsätze gehabt und wie das mit Can aussieht, weiß man natürlich nicht. Da würde ich aber auch nicht viel weniger als mind. 28 Einsätze schätzen. Und dann müssten ja auch erstmal beide gleichzeitig ausfallen bzw wo anders spielen, weil derzeit Delaney die Nase vorn hat.
      Auf der 10 sehe ich noch weniger Chancen für ihn. Durch den Sancho-Verbleib hat man zu viele Spieler, die sich untereinander auf 10 und Flügel aufteilen müssen. Sancho, Brandt, Hazard, Reyna, Reus (der wird irgendwann auch mal wieder fit) und evtl. Moukoko(die Diskussion will ich jetzt nicht anfangen, aber zumindest der Vollständigkeit halber, dass er ab November mitmachen darf). Und dann muss das System zu der richtigen Zeit noch passen, damit es überhaupt eine 10 gibt.

      Das war vll. unglücklich ausgedrückt. Ich meinte nicht, dass Dahoud automatisch das Nachsehen gegenüber Bellingham hat. Ich meinte, dass im Normalfall Can, Witsel und Delaney vor ihm sind und wenn sich die Chance ergibt, mit Sicherheit Bellingham getestet wird und durch diese Situation Dahoud das Nachsehen haben wird. Die werden Bellingham ja nicht holen, um ihn gar nicht erst zu testen.

      Ich behaupte nicht, dass die Fans Schuld sind. Ich greife nur das Argument der Vorredner auf, dass das ein Indiz sein könnte. Das Argument (nicht deins) zerschlägt sich halt spätestens 2021.

    • 12.08.20 Bearbeitet am 12.08.20 17:01

      Eigentlich hatte ich doch recht deutlich klargemacht, dass das lediglich ein Hinweis darauf war, dass es leistungshemmende oder leistungsförderliche Faktoren geben kann, die wir nie in Gänze erfahren werden. Das war kein "Argument", welches sich "zerschlägt". Du könntest genauso gut sagen, "er besaß nie ein Meerschweinchen, welches gestorben ist - also hat sich das Argument zerschlagen"...

      Btw. Wenn du mehrfach das Futur benutzt, wo eigentlich ein Konjunktiv angebracht ist, ist "unglücklich ausgedrückt" einer Untertreibung recht nahe. ;)

    • 12.08.20

      Dann nenn es halt einen Faktor, der 2021 kein Faktor mehr sein wird. Du weißt doch, was gemeint ist.

      Dann nenn es halt missverständlich ausgedrückt. Du weißt doch jetzt, was gemeint war.

      Aber inhaltlich scheint es ja keine Widerrede zu geben. Nur unterschiedliche Ansichten. Das ist ja völlig okay :)

    • 12.08.20

      Solange wir uns im Konjuktiv bewegen, also im Spekulationsbereich, bedarf es auch keiner großen Widerrede. Da können wir halt lange über Wahrscheinlichkeiten diskutieren - ein Ergebnis bekommen wir erst in der Zukunft zu Gesicht.

      Größere Widerrede gibt es bei kategorischen und hellseherischen Behauptungen/Inhalten wie "es wird auf eine Leihe hinauslaufen", "er wird das Nachsehen haben" und "alles andere macht für niemanden Sinn".

    • 12.08.20

      Ja gut, da ich zwei Drittel der Behauptungen nicht aufgestellt hab, ist das Thema für mich hiermit eh gegessen.
      Es gibt halt Menschen, die Behauptungen nach der größten Wahrscheinlichkeit aufstellen und andere argumentieren eher nach dem Prinzip "Solange man es nicht beweisen/wissen kann, darfst du es nicht behaupten". Was auch völlig okay von beiden Seiten ist, finde ich. Aber dann kommt man für meine Begriffe zu sehr in die Richtung "Nur weil du Gott nicht gesehen hast, heißt das nicht, dass er nicht existiert". Und davon bin ich, nur meine Meinung, einfach kein Freund. Ich gehe immer von den höchsten Wahrscheinlichkeiten aus und trete dann vielleicht dir oder anderen damit auf den Fuß. Aber so ist das nunmal in Diskussionen.

    • 12.08.20

      Wenn man Behauptungen mit einigermaßen präziser Wortwahl aufstellt, lässt es sich halt auch viel leichter diskutieren.

      Eine Aussage wie "meiner subjektiven Einschätzung nach ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Dahoud auch weiterhin das Nachsehen haben könnte, aber ich kann das von außen natürlich nur schlecht beurteilen" ist nunmal naturgemäß eine andere Diskussionsform als "er wird das Nachsehen haben". Mag ja sein, dass du mit beidem dasselbe meinst, es ist aber dennoch nicht dieselbe Aussage. Dementsprechend musst du dich dann erstmal erklären und die Diskussion befindet sich schneller auf einer Metaebene als es vielleicht gewollt ist...

    • 12.08.20

      Im heutigen Kickerartikel ist die Rede davon, dass man eher einen kleinen Kader hat, 25 Spieler. Und davon dürfen zwei Spieler bei entsprechendem Angebot gehen, Passlack und Wolf. Ansonsten wird keiner erwähnt.

    • 13.08.20

      Favre gestern zu Bellingham:
      "....Er spürt, wenn er seine Position verlassen muss. Das hat er sehr gut gemacht. Es ist wichtig, dass wir Mittelfeldspieler haben, die das Spiel beschleunigen können, dribbeln können und den richtigen Pass spielen. Davon haben wir zu wenige."

      Und das ist mMn auch genau der Grund warum der BVB Dahoud nicht unbedingt abgeben will, nicht nach seinen letzten überzeugenden Auftritten. Kriegt er sein Talent auf den Platz, ist er eben auch dieser Spielertyp.

    • 15.08.20

      Ja, aber Bellingham doch auch o.O Verstehe den Gedanken und finde ihn nachvollziehbar, aber primär geht es ja um Bellingham. Kann aber natürlich sein, dass sich sowohl Bellingham, als auch Dahoud mit ihrer Spielweise vor Delaney schieben. Glaube ich zwar nicht, kann aber sein.

      Zorc meinte im "Sommerinterview", dass Bellingham so spielt als wäre er nicht erst eine Woche, sondern schon ein Jahr da. Hinzu kommt jetzt noch die bevorstehende Leihe von Reinier, womit auch die Chancen auf den Platz im offensiveren Mittelfeld geringer werden könnten. Daraus würde ich jetzt schließen, dass Dahouds Chancen eher gesunken sind.

  • 11.08.20

    Ich hab auch bie behauptet das er kein geiler Kicker ist. Die anderen 6/8er vom BvB haben einfach noch mehr Qualität

  • 12.08.20

    Eine Leihe nach Bielefeld wäre mega :D