Maximilian Wöber darf in der Schlussphase der Bundesliga-Saison auf weitere Minuten für den SV Werder Bremen hoffen. Der seit vergangenen Sommer nahezu dauerverletzte Verteidiger verträgt die aktuelle Belastung offenbar gut, wie SVW-Coach Daniel Thioune am Donnerstag durchblicken ließ.
Beim 1:1 gegen Stuttgart feierte der Österreicher mit der Einwechslung in der 65. Minute seine Ligapremiere im Trikot der Werder-Profis. Zuvor hatte er Spielpraxis bei der U23 gesammelt.
„Bei Max ist es gut, dass er durch die Trainingseinheiten durchkommt und sich anbietet“, berichtete Thioune über den Status quo bei Wöber. Dessen ungeachtet wird in Anbetracht der Vorgeschichte die Situation allerdings „Woche für Woche“ bewertet. „Wie viel hat er vertragen, wie viel Pflege braucht er noch, ist er grundsätzlich bereit?“
Diese Abwägung findet auch im Zusammenspiel mit dem Stand bei den Abwehrkollegen statt. So sei am vergangenen Wochenende klar gewesen, dass Niklas Stark nicht über 90 Minuten gehen kann. „Dann war auch klar, dass Max auf dem Platz steht“, gab Bremens Trainer einen Einblick in die Gedankengänge.
Da beispielsweise auch Marco Friedl zuletzt angeschlagen war, sind erneute Einwechslungen von Wöber demnach durchaus realistisch. Bei Bedarf könnte er auch auf der Außenposition in die Bresche springen.


