Mit stolzen 8,5 Millionen Euro Sockelablöse war Cyriaque Irié im vergangenen Sommer einer der teuersten Zugänge der Vereinsgeschichte des SC Freiburg. Nach fünf Monaten Leidenszeit steht der 20-jährige Rechtsaußen nun vor einem echten Neustart im Breisgau – verbunden mit Vertrauen, aber auch klaren Erwartungen.
Langer Weg zurück
Nach seinem 30-minütigen Bundesliga-Debüt am 1. Spieltag gegen den FC Augsburg war Irié eigentlich für weitere Einsätze vorgesehen. Doch nach einer Länderspielreise im September folgte die Hiobsbotschaft: Malaria. Mehr als acht Wochen benötigte der Nationalspieler aus Burkina Faso zur Genesung, inklusive Krankenhausaufenthalt.
Im Dezember kehrte er zwar in den Kader zurück, verabschiedete sich jedoch kurz darauf zum Afrika-Cup. Rückblickend ein Schritt, von dem auch Freiburg profitierte. Vier Turniereinsätze, zwei davon in der Startelf, brachten ihm wichtige Spielpraxis. Trainer Julian Schuster erklärte laut kicker-Angaben, dass diese Phase „mit die Grundlage dafür war, dass er jetzt körperlich besser dasteht“.
Vertrauen trotz Risiko
Im Winter setzten die Verantwortlichen trotz lediglich 30 Bundesliga-Minuten fest auf Irié – und schufen im Kader bewusst Raum. Mit Junior Adamu und Eren Dinkçi verließen zwei Offensivkräfte den Klub. Sportdirektor Klemens Hartenbach begründete das klar: „Unser Spiel kann mit ihm eine neue Facette bekommen. Deshalb haben wir für ihn, aber auch andere bewusst mehr Platz im offensiven Bereich des Kaders geschaffen.“
Dieses Vertrauen bringt Verantwortung mit sich. „Jetzt gilt es für ihn, mit der Bürde der Ablösesumme gut umzugehen, ins Team reinzuwachsen, Minuten zu sammeln und einfach zu zeigen, was er drauf hat“, so Hartenbach.
Lernprozess auf Bundesliga-Niveau
Sportlich verlief der Neustart bislang nicht ohne Rückschläge. In Lille verursachte Irié einen Elfmeter, in Stuttgart war er in der Entstehung des Gegentors involviert. Für Hartenbach gehören solche Szenen dazu: „Das sind völlig einkalkulierte Fehler bei so jungen Spielern. Es haben schon ganz andere Spieler Elfmeter verursacht.“
Schuster ordnete ähnliche Situationen als „Klagen auf hohem Niveau“ ein. Entscheidungsfindung unter höchstem Tempo bleibt ein Entwicklungsfeld. Geradlinigkeit, Wucht und Athletik sind beim 1,85 Meter großen Linksfuß bereits deutlich erkennbar – nun gilt es, Konstanz und Timing zu schärfen.
Vier Jokereinsätze und zuletzt das Startelfdebüt gegen Hoffenheim markieren bislang den Bundesliga-Wiedereinstieg. Irié wird Zeit benötigen, um dauerhaft Fuß zu fassen. In Freiburg ist die Überzeugung groß, dass er diesen Weg gehen kann – Schritt für Schritt, mit Geduld und klarer Perspektive.



Burkardt (gegen Bayern) oder Irié (gegen Gladbach) stellen?
📈📈📈
Packt ihn euch ein! 🛍🚀
Im letzten Spiel ließ er seine Qualitäten bereits aufblitzen. Natürlich besteht noch Verbesserungspotenzial, doch angesichts seiner langen Ausfallzeit war der Auftritt dennoch beachtlich. Ich denke, dass er in den kommenden Wochen noch richtig einschlagen könnte.
Der wird noch zünden, bei suzuki ging es auch ein wenig länger und jetzt kaum weg zu denken.
Langfristig der neue Doan 2.0? Was denkt ihr?
Aufjeden. Jollof Reis > Sushi Reis.
Das isr Suzuki schon
Kriegt der am Wochenende Einsatzzeit?
Paar Minuten bekommt er. Wie lange hängt wohl vom Spielstand und Pierre Vogels Leistung ab.
Für 500k safe mal mitnehmen
Thomas meint: Note 4.5 sagt alles, nicht Bundesliga tauglich.
Kompletter Schwachsinn.
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