Julian Brandt | Borussia Dortmund

Im Ju­biläumsspiel: Kovač bedauert Brandt-Minu­ten

23.03.2026 - 14:14 Uhr Gemeldet von: Robin Meise | Autor: Robin Meise

Julian Brandt hat beim 3:2-Erfolg von Borussia Dortmund gegen den Hamburger SV ein besonderes Jubiläum gefeiert – sportlich blieb sein 300. Pflichtspiel im BVB-Dress jedoch ohne großen Einfluss. Der 29-Jährige wurde erst in der Schlussphase eingewechselt und kam lediglich auf wenige Sekunden Einsatzzeit.

Cheftrainer Niko Kovač erklärte im Anschluss, dass ursprünglich deutlich mehr Spielzeit für den Offensivspieler vorgesehen war. „Ich hatte vor, ihn 20 Minuten vorher zu bringen“, so der Coach. Der Spielverlauf machte dem Plan jedoch einen Strich durch die Rechnung: „Da fiel das 2:1. Wir hatten den Schwung und den wollte ich nicht unterbrechen.“

Mehr Einsatzzeit in Aussicht


Kovač zeigte sich mit Blick auf die Situation selbstkritisch: „Das tut mir persönlich sehr leid. Das tut mir weh.“ Gleichzeitig würdigte er die Verdienste des Mittelfeldspielers, der den Klub nach Saisonende verlassen wird.

In 300 Spielen für Dortmund kommt Brandt auf 56 Tore und 69 Vorlagen – eine Bilanz, die seine Bedeutung für den Verein unterstreicht. „Es ist eine große Karriere für einen großen Klub“, erklärte Kovač und hob zudem die menschlichen Qualitäten des Spielers hervor.

Für die verbleibenden Partien dürfte Brandt nun wieder stärker in den Fokus rücken. „Ich hoffe, dass er in den nächsten sieben Spielen dementsprechend mehr Zeit bekommt“, so Kovač.

Auch Kehl verabschiedet sich aus Dortmund


Neben Julian Brandt verlässt auch Sebastian Kehl Borussia Dortmund. Der BVB und der Sportdirektor haben sich einvernehmlich auf ein Ende der Zusammenarbeit verständigt – und damit die Weichen für eine Neuausrichtung gestellt.

Geschäftsführer Sport Lars Ricken erklärte, dass beide Seiten in einem offenen Austausch zu der Entscheidung gekommen seien, „dass im Sommer der richtige Zeitpunkt für Veränderungen gekommen ist“. Um die nächsten Schritte frühzeitig einleiten zu können, wurde die Zusammenarbeit bereits jetzt beendet.

Der 46-Jährige selbst sprach von einem bewussten Schritt: Es sei „an der Zeit, neue Wege zu gehen – sowohl für den BVB als auch für mich“. Nach insgesamt rund 24 Jahren beim Verein – als Spieler und Funktionär – endet damit eine lange und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Book folgt auf Kehl


Neu ins Boot geholt wurde inzwischen Ole Book, der beim BVB einen Vertrag bis 2029 unterschreibt. „Mit Ole Book haben wir unseren Wunschkandidaten für die Position des Sportdirektors zum BVB holen können. Ich verfolge seine hervorragende Arbeit in Elversberg zunächst als Sportdirektor und zuletzt als Sportvorstand schon lange und bin absolut überzeugt, dass Ole fachlich und menschlich sehr gut zu uns passt“, erklärt Borussia Dortmunds Geschäftsführer Sport, Lars Ricken auf der Vereinsseite.

Quelle: Pressekonferenz

LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
3,19 Note
3,38 Note
3,47 Note
3,32 Note
Saison
2022/23
2023/24
2024/25
2025/26
Einsätze
32
32
30
22
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