Karim Coulibaly musste bei der 0:1-Niederlage des SV Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim über die volle Distanz auf der Bank Platz nehmen. Trainer Daniel Thioune erklärte nach der Partie ausführlich die Hintergründe der Entscheidung – und machte dabei deutlich, dass diese nicht allein sportlicher Natur gewesen sei.
„Er ist ein sehr junger Spieler. Die letzten Monate und das letzte Jahr haben viel mit ihm gemacht“, erklärte Thioune. Rund um den 18-jährigen Innenverteidiger habe es zuletzt viel Aufmerksamkeit gegeben. „Es ist viel über ihn und wahrscheinlich auch mit ihm gesprochen worden.“
Coulibaly im Sommer ein Transferkandidat
Zudem entschied sich der Werder-Coach gegen Hoffenheim bewusst für eine Viererkette und setzte im Abwehrzentrum auf die erfahrenere Kombination aus Amos Pieper und Marco Friedl. „Das war keine sportliche Entscheidung gegen ihn“, betonte Thioune. Vielmehr habe man bei Coulibaly im vorherigen Spiel auch „ein wenig die Unruhe“ gespürt.
Für den Youngster sei die aktuelle Situation dennoch ein wichtiger Teil seiner Entwicklung. Thioune verwies darauf, dass Coulibaly in dieser Saison zum Shootingstar geworden sei und nun auch lernen müsse, „dass es anspruchsvoller und schwieriger wird“. Gleichzeitig hob der Trainer hervor, dass der Verteidiger die Entscheidung professionell aufgenommen habe. „Wir hatten ein gutes Gespräch.“
Coulibaly gelang in der laufenden Saison der Durchbruch bei den Bremern. Wenn er fit war, gehörte er meist zur Startelf. Entsprechend haben mittlerweile auch größere Vereine aus Europa ein Auge auf den Innenverteidiger geworfen. Thioune deutete an, dass ein Sommerwechsel nicht ausgeschlossen ist. „Ich bin gespannt, wie die Zukunft bei Karim aussieht“, erklärte der Coach.
Ob Coulibaly im abschließenden Heimspiel gegen Borussia Dortmund noch einmal in die Anfangsformation zurückkehrt – womöglich sogar zu seinem letzten Einsatz im Werder-Trikot – bleibt abzuwarten.



Am Wochenende wird er spielen um ihn nochmal ins Schaufenster zu stellen.
In der Tabelle geht eh nichts mehr, das Spiel ist sowohl für Werder als auch für Dortmund ein Spaßkick.
übler Trainer.....
das er die Talente (Couli, Mbangula, Covic) nicht weiter entwickeln kann sollte mittlerweile jedem klar sein ABER das er sie sogar vergrault das geht garnicht.
folgende Vereine sollten sich nach der Saison von ihren Trainern trennen:
Bremen Thioune
Köln Wagner
Frankfurt Riera
Leverkusen Hjulmund
Pauli Blessin
Gladbach Polanski
ganz ganz übel was diese Trainer die Saison über getrieben haben
Ist das ernst gemeint?
Trainer setzt einen 18-jährigen für ein Spiel auf die Bank und erklärt es sogar gut —> Trainer entlassen!
So war es auch zu meiner Zeit beim HSV und daraus ist bekanntlich nur Gutes entstanden :)
Perspektivisch gedacht keine gute Entscheidung. Sportlich hat sich das bisher auch keineswegs ausgezahlt...