Niklas Stark verließ beim Gastspiel des SV Werder Bremen beim 1. FC Union Berlin vorzeitig den Platz. Der Innenverteidiger, der zuletzt mit Hüftproblemen zu kämpfen hatte, wurde zur Pause durch Julián Malatini ersetzt.
Trainer Daniel Thioune begründete die Maßnahme mit dem Fitnesszustand des 30-Jährigen: „Niklas Stark mussten wir wieder runternehmen. Er hat die letzten Wochen sehr wenig trainiert“. Da Union Berlin zu diesem Zeitpunkt nach einer Roten Karte für András Schäfer bereits in Unterzahl agierte, sah der Coach die Chance für eine taktische Anpassung gekommen.
„Das war ein Zeitpunkt, wo man es, glaube ich, ganz gut konnte“, erklärte Thioune mit Blick auf den Wechsel in Überzahl. Neben dem Tausch in der Abwehr brachte er Leonardo Bittencourt für Stürmer Keke Topp, um das Spiel besser kontrollieren zu können.
Durch die Umstellungen und das Vorrücken der Außenverteidiger schaffte Werder mehr Präsenz im Zentrum : „Damit haben wir eine Menge Raum für uns geöffnet. Das ist schön für einen Trainer, wenn das so aufgeht“, so Thioune.
Trotz des taktischen Nutzens bleibt die Sorge um Starks Hüfte bestehen. Da er erneut nicht durchspielen konnte und kaum trainiert hat, ist für die kommende Woche erneut eine vorsichtige Belastungssteuerung zu erwarten.



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ich hab mir schon Sorgen gemacht, lange nichts mehr gehört
Belastungsteurung kommt noch
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