VfL Wolfsburg | 1. Bundesliga

„Komfor­tab­le Situa­tion“: Bauer über Wölfe-Ab­wehr

16.02.2026 - 10:55 Uhr Gemeldet von: Thorben Lorenzen | Autor: Thorben Lorenzen

Nach dem 2:2 des VfL Wolfsburg bei RB Leipzig rückte auf der Pressekonferenz auch die Besetzung der Innenverteidigung in den Fokus. Trainer Daniel Bauer erklärte seine Überlegungen – und ging dabei auf die Bankrolle von Konstantinos Koulierakis ein.

In Leipzig bildeten Moritz Jenz und Denis Vavro das Abwehrzentrum. Jenz war nach abgesessener Gelbsperre zurückgekehrt und erhielt den Vorzug vor Koulierakis. „Da haben wir im Moment die komfortable Situation, vier gute Innenverteidiger zu haben“, sagte Bauer. Jenz sei „der Typ Abwehrchef“, den man in der aktuellen Phase brauche – als „Leader und Achse innerhalb der Truppe“.

Neben der Führungsrolle verwies der Coach auch auf taktische Gründe. Mit Jenz und Vavro habe man „zwei Hünen“ auf dem Platz, die bei Standards als „Leuchttürme“ fungierten und der Mannschaft physische Präsenz gäben. Zudem sei Jenz „von unseren Innenverteidigern der beste Zweikämpfer“. Ziel sei es, im Abwehrzentrum dauerhaft Stabilität zu entwickeln.

Adjetey sammelt erste Minuten


In der Nachspielzeit kam zudem Neuzugang Jonas Adjetey zu seinem Debüt. Der Abwehrspieler bringe viel Potenzial mit, habe aber „logischerweise noch Themen“. In der aktuellen Situation gehe es darum, ihn im Training weiter heranzuführen. „Es ist jetzt nicht die Situation für Experimente“, betonte Bauer – Wolfsburg setzt defensiv vorerst auf Bewährtes.

Quelle: Pressekonferenz