Nico Schlotterbeck | SC Freiburg

Schlot­ter­beck in Gesprächen mit Stuttgart: Freiburg nennt Forderung

03.06.2021 - 14:58 Uhr Gemeldet von: Robin Meise | Autor: Robin Meise

Werden Nico Schlotterbeck und sein Bruder Keven künftig gemeinsam für den SC Freiburg auflaufen? Diese Frage stellt sich aktuell. Ein möglicher Abschied des 21-Jährigen, der die vergangene Saison als Leihspieler bei Union Berlin verbrachte, steht im Raum.


Besonders der VfB Stuttgart wird als Interessent gehandelt. Laut kicker-Informationen gab es zwischen dem U21-Nationalspieler und den beiden Stuttgarter Verantwortlichen Pellegrino Matarazzo (Trainer) und Sven Mislintat (Sportdirektor) bereits intensive Gespräche, die offenbar vielversprechend verlaufen sind.

Demnach konnte das Duo dem Defensivmann eine Zukunft bei den Schwaben durchaus schmackhaft machen. Um Schlotterbeck unter Vertrag nehmen zu können, müsste der VfB allerdings wohl tief in die Tasche greifen. Eine konkrete Anfrage ist in der Führungsetage des SC Freiburg hingegen noch nicht eingegangen.

„Gerade in Corona-Zeiten müssen wir bei jedem Spieler überlegen, wenn es in Sachen Ablöse richtig rummst“, erklärte Freiburgs Sportdirektor Klemens Hartenbach, der genaue Vorstellungen über den Preis seines Schützlings hat: „Bei ihm müsste es schon eine Summe im Bereich von Robin Koch [wechselte für 13 Millionen zu Leeds United] und Luca Waldschmidt [15 Millionen/Benfica Lissabon] sein.“

Schlotterbecks Vertrag in Freiburg läuft bis 2023. In Stuttgart könnte er in die Fußstapfen des abwanderungswilligen Marc Oliver Kempf treten.

Nico trifft auf Keven: „Wie wir das Ganze handhaben, weiß ich nicht“

Eine Zukunft in Freiburg macht Nico Schlotterbeck auch davon Abhängig, wie die Planungen um ihn und seinen Bruder gestaltet werden. „Ich gehe schon mal erst davon aus, dass ich nach Freiburg zurückkehre. Aber wie wir das Ganze dann handhaben, weiß ich nicht, weil mein Bruder da spielt.“

„Es ist schwer, wenn dein Bruder auf der gleichen Position spielt, weil du einfach den Konkurrenzkampf in der Familie hast. Da geht es nicht nur um schlechter oder besser, sondern da spielt dein Herz eine Rolle“, ergänzte der Innenverteidiger.

Denkbar sei aber auch eine Formation, in der beide gemeinsam zum Einsatz kommen könnten. „Mein Bruder hat diese Saison viel zentral in der Dreierkette gespielt, dann stehen wir uns nicht im Wege. Wenn das so gehandhabt wird, dass Keven nur zentral gesehen wird, ist es kein Problem. Dann kann ich mir es auch voll vorstellen, dass wir zusammen in Freiburg spielen können und werden.“

Auf ein Duell um denselben Platz in der Verteidigung würde er sich aber wohl nicht einlassen: „Wenn zu uns gesagt wird, wir spielen beide linker Innenverteidiger, dann wäre es ein Problem intern in der Familie. Dem würde ich dann gerne aus dem Weg gehen.“

Quelle: kicker

LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
-
3,67 Note
4,00 Note
3,75 Note
Saison
2017/18
2018/19
2019/20
2020/21
Einsätze
-
4
13
16
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