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28.06.2017 - 15:59 Uhr Gemeldet von: Kristian Dordevic

Den Halbfinalkrimi zwischen der deutschen Auswahl und England bei aktuell laufenden U21-Europameisterschaft verpasste Berlins Niklas Stark kurzfristig. Während des Aufwärmens verspürte er Probleme, noch vor dem Anpfiff wurde er letztlich gegen Gideon Jung ausgetauscht.


Offenbar zog sich der Defensivspezialist aber keine schwerwiegende Verletzung zu. "Bei Stark hat die Muskulatur zugemacht", teilte DFB-Coach Stefan Kuntz heute mit. Die Problematik rührt noch vom Gruppenspiel gegen Tschechien.

"Es besteht bei allen angeschlagenen Spielern" – darunter auch Starks neuer Mannschaftskollege Davie Selke – "die Chance auf einen Einsatz im Finale", so der Trainer. Das Endspiel findet am Freitag statt, der Konkurrent lautet Spanien.

Quelle: twitter.com

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  • KOMMENTARE

  • 28.06.17

    Setz bitte das Spiel aus und komm heil zurück nach Berlin!!!!

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  • 28.06.17

    Aus Hertha Sicht freue ich mich, wenn Stark sich endlich mal auskurieren kann. Hat schon seit Ende der Saison angeschlagen gespielt. Dennoch hoffe ich, dass er im Finale dabei sein kann.

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  • 28.06.17

    "Muskulatur hat zugemacht"... Auweia, geht's vielleicht sprachlich auch etwas höher gestochen, als Grundschul-Deutsch?

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    • 28.06.17

      Als "Grundschuldeutsch" würde ich den Ausdruck jetzt nicht betiteln, in der Regel weiß man als Sportler, was damit gemeint ist. Um es etwas zugänglicher zu erklären. Kuntz meint mit seiner Äußerung, dass sich die Muskulatur verhärtet hat. Grund dafür sind in der Regel zu starke oder lang andauernde Belastungen der Muskulatur, welche zu einer Gefäßkompression und damit zu einer schlechten Blutversorgung der betroffenen Muskeln führen. Dadurch wird der Stoffwechsel der Muskelzellen gestört, was wiederum zur Folge hat, dass die Zellen weniger Sauerstoff aufnehmen und Stoffwechselprodukte schlechter abgebaut werden. Es kommt dann häufig zur Schwellung und die Muskelspannung (Tonus) der Muskelfasern erhöht sich - sprich er verhärtet sich.

      Weil bei verhärteten Muskeln die Gefahr groß ist, dass es zu schwerwiegenderen Verletzungen kommen kann (bspw. Muskelfaserriss), sollte man die sportliche Belastung unterbrechen und die verhärtete Muskulatur lockern. Dies kann u.a. mit Massagen, Wärme- oder Elektrotherapie geschehen.

      Je nach Schwere der Verhärtung kann man dann innerhalb von wenigen Tagen den Muskel wieder belasten. Für Stark stellt es also keine schwerwiegende Verletzung dar, vorausgesetzt die Verhärtung wird behandelt.

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    • 28.06.17

      Danke für die kompakte und verständliche Beschreibung, Doktor. Eine kleine Nachfrage, auch wenn es vielleicht offtopic ist: Wie verhält sich ein Muskelkrampf zur Muskelverhärtung? Ist eine Muskelverhärtung sowas wie ein weniger intensiver, dafür länger anhaltender Krampf oder hat ein Muskelkrampf gar nichts mit dem Stoffwechsel der Muskeln zu tun und ist ausschließlich mechanisch erklärbar?

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    • 28.06.17

      Für solche Kommentare liebe ich diese Seite. Das findet man woanders nämlich nicht. Daumen hoch!

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    • 28.06.17

      Zum Muskelkrampf: Wenn wir jetzt mal von einem gesunden Menschen ausgehen, sprich Spastiken oder Epileptische Anfälle ausschließen können, dann hängt ein Muskelkrampf in der Regel mit Störungen im Elektrolythaushalt des Körpers, die meistens Magnesium oder Calcium betreffen, zusammen. Bei Fußballern oder sagen wir Sportlern allgemein ist eine solche Verschiebung des Elektrolytgleichgewichts oftmals auf starkes Schwitzen zurückzuführen.

      Für die Interessierten: Beim Schwitzen scheidet der Körper Wasser und auch Salz aus (Natriumchlorid), wodurch die Muskeln wiederum anschwellen, weil sie Wasser aufnehmen müssen, um die daraus resultierende Osmolarität auszugleichen. Dies führt dann zu einer Aktivierung der Calcium-Pumpe, wodurch Calcium-Ionen in die Muskelzellen befördert werden und dort eine Kontraktion auslösen. Diese ungewollten Kontraktionen sind dann der bekannte Muskelkrampf, den wahrscheinlich jeder hier schon einmal hatte.

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