Das Rätselraten um die Einsatzfähigkeit von Niklas Stark geht in eine neue Runde. Wieder mal ist der chronisch angeschlagene Innenverteidiger des SV Werder Bremen mit einem reduzierten Pensum durch die Woche gegangen. Das wird bis zum Saisonende ein Dauerzustand bleiben, der aber nicht über diese Spielzeit hinaus aufrechterhalten werden kann und soll.
Von den aktuellsten Sorgenkindern, zu denen beispielsweise Jens Stage und Marco Friedl gehörten, war nur Stark bis einschließlich Donnerstag nicht im Mannschaftstraining. Werder-Coach Daniel Thioune ließ aber anklingen, dass der 31-Jährige am Freitag wieder dabei sein könnte und so auch für das Heimspiel gegen den FC Augsburg infrage kommt.
„So funktioniert es nicht“
Auch in den kommenden Wochen wird es nicht übermäßig viele Trainingseinheiten für Stark geben. „Wir werden Niklas bis zum Ende der Saison steuern“, konstatierte Thioune. „Darüber hinaus werden wir dann immer entscheiden, ob er ein Startelfkandidat ist oder auf der Bank Platz nimmt.“
Im Anschluss an die Saison soll das Thema grundsätzlich gelöst werden. „Wir werden nach der Saison mit ihm und seinem Berater besprechen, wie wir diese Verletzungsprobleme in den Griff bekommen“, kündigte kürzlich etwa Geschäftsführer Clemens Fritz gegenüber BILD an.
Und auch Thioune weiß: „So funktioniert es nicht.“ Stark trainiere „maximal“ anderthalb Tage pro Woche. „Dafür, dass es auf Dauer so weitergeht, ist die Bundesliga zu intensiv und leistungsorientiert.“ Für den Moment jedoch kommt der Abwehrspieler auch mit nur minimaler Trainingsbelastung stets als Option in Betracht – aber auch als möglicher Kandidat für einen Ausfall.



Endlich! Hab mir schon starke Sorgen gemacht.