26.04.2019 - 13:15 Uhr Autor: Kristian Dordevic

Der Plan, Ole Käuper bei FC Erzgebirge Aue auf Leihbasis Spielpraxis sammeln zu lassen, um die Weiterentwicklung des 22-Jährigen voranzutreiben, ist nicht aufgegangen. Nicht nur stehen seit dem Wechsel im Januar erst vier Einsätze zu Buche, vor eineinhalb Wochen erfolgte sogar eine (vorläufige) Suspendierung aus disziplinarischen Gründen. Das Leihgeschäft gilt eigentlich noch bis Sommer 2020, Stammklub Werder Bremen versucht den Mittelfeldspieler nun aber anderweitig unterzubringen.


"Wir haben mit ihm gesprochen. Es ist schon so, dass Ole die Situation in Aue vielleicht nicht so angenommen hat, wie man sich das wünscht, wie wir uns das alle gewünscht haben", führte Geschäftsführer Frank Baumann heute aus. So, wie die Lage jetzt ist, profitiere keine der drei Parteien.

Er zeigte sich zugleich allerdings überzeugt, dass Käuper aus dieser Geschichte, die auch "nichts Dramatisches" sei, lernen wird. Der Manager weiter: "Deswegen bin ich optimistisch, dass wir dort zur neuen Saison für Ole einen passenden Klub finden, wo er sich eben weiterentwickeln kann."

Nach wie vor vertrete man die Überzeugung, dass das Eigengewächs in den nächsten Jahren für die Grün-Weißen in der 1. Bundesliga auflaufen kann und wird – nur habe er auf dem Weg dahin jetzt "eine kleine Delle" bekommen.

In den kommenden Wochen wird sich Käuper individuell fit halten. Sollte sich eine Tür öffnen, könnte er auch vorab bei einem Verein mittrainieren, der als Abnehmer in Betracht kommt.

Quelle: Pressekonferenz

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