Oliver Burke hat beim 1. FC Union Berlin aktuell gute Argumente auf seiner Seite. Cheftrainerin Marie-Louise Eta hob auf der Pressekonferenz am Donnerstag insbesondere die Qualitäten des Angreifers hervor und unterstrich dessen Bedeutung für das Offensivspiel.
„Sein Tempo ist eine große Qualität. Ich habe Oli jetzt in den Wochen sehr aktiv wahrgenommen“, erklärte Eta. Vor allem mit seinen Tiefenläufen bringe Burke viel Dynamik ins Spiel: „Er ist jemand, der gerade im Spiel mit dem Ball mit seinen Tiefenläufen für Gefahr sorgt. Das löst beim Gegner immer was aus, wenn du weißt, dass du gegen so einen schnellen Spieler spielst.“
Zudem betonte die Trainerin, dass der 29-Jährige nicht nur offensiv Akzente setzt, sondern auch defensiv mitarbeitet: „Ich habe Burke auch wahrgenommen, dass er nicht nur in der Offensive seine Wege geht, sondern der Mannschaft auch in der Defensive hilft. Auch das werden wir wieder brauchen.“
Ansah bleibt eine Alternative
Auch Ilyas Ansah bleibt für Eta in der Offensivreihe ein wichtiger Faktor. „Ily hat hier gegen Wolfsburg ein gutes Spiel gezeigt und es auch in Leipzig gut gemacht, als er reinkam“, so die Trainerin. Darüber hinaus habe er auch im Training „gute Momente“ gezeigt.
Mit Blick auf seine Stärken ergänzte sie: „Da wissen wir, dass er der Mannschaft mit seinen Dribblings, Ballsicherheit und seinem Engagement viel geben kann.“
Damit bringt Burke aktuell viele Argumente für sich mit. Gleichzeitig bleibt Ansah eine ernsthafte Alternative – auch eine gemeinsame Lösung mit Andrej Ilić als Trio in der Offensive ist für das kommende Spiel gegen den 1. FC Köln (Samstag, 15:30 Uhr) nicht ausgeschlossen.



Nur doof, dass Union nicht so oft mit dem Ball spielt.
Für Tore sorgt er jedenfalls bis Saisonende eher nicht mehr.