Ousmane Dembélé | 1. Bundesliga

Barcelona kurz vor Einigung mit Dembélé?

04.08.2017 - 21:44 Uhr Gemeldet von: Jan | Autor: NevenX

Vor einem riesigen Medienaufkommen hat Paris Saint-Germain am Freitag seinen Neuzugang Neymar präsentiert. Für den Brasilianer überwies der französische Vizemeister eine Rekordsumme von 222 Millionen Euro an den FC Barcelona. Die Katalanen stehen nun vier Wochen vor Schließung des Transferfenster vor der kniffligen Aufgabe, einen adäquaten Ersatz zu finden.


Als Wunschkandidat der Verantwortlichen und insbesondere von Sportdirektor Robert Fernández wird gegenwärtig Ousmane Dembélé gehandelt. Bereits vor dessen Wechsel von Stade Rennes zu Borussia Dortmund bemühte sich Barcelona um den Offensivakteur, der hinter Neymar, Lionel Messi und Luis Suarez allerdings wenig Chancen auf Einsätze sah und am Ende absagte.

Doch der Abgang Neymars soll bei Dembélé zu einem Umdenken geführt haben. Mittlerweile sei der 20-Jährige zu einem Wechsel bereit. Nach Informationen der Sporttageszeitung "L'Équipe" steht in den Gesprächen wischen Barcelona und der Spielerseite eine Einigung kurz bevor. Barca sei darum bemüht, einen Transfer des bis 2021 an den BVB gebundenen Franzosen schnell über die Bühne zu bringen.

Als sicher erachtet die "L`Équipe", dass in den Verhandlungen zwischen Dortmund und Barcelona (die zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht begonnen haben) über eine Ablösesumme in Höhe von mindestens 100 Millionen gesprochen werden wird. Im Falle einer Einigung aller Parteien könnte Dembélé somit zum mindestens drittteuersten Fußballspieler hinter Neymar und Paul Pogba (105 Millionen Euro) aufsteigen.

Quelle: lequipe.fr

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  • KOMMENTARE
  • 05.08.17

    Watzke eben vor dem Supercup:„Wir sollten nicht auf die 100 Millionen schauen, sondern auf das, was wir in den nächsten 1 bis 5 Jahren mit dem Spieler beim BVB erreichen können.“

    • 07.08.17

      Träumerei, wenn man denkt, dass man Meister wird oder andere Titel gewinnt.

      RB, Hoffenheim und Co. sind auf der Überholspur. Der BVB ist einer von vielen guten Bundesligisten. In der Championsleague können sie auch ohne ihn eine gute Rolle spielen.

    • 09.08.17

      Hoffenheim auf der Überholspur.... Natürtlich.... Verfolgst du die Bundesliga schon :).
      Hoffenheim hat 2. seiner besten Spieler verloren.
      Noch dazu lass man sehen wie Sie mit der 3 Fachbelastung klar kommen. Hoffe und RB.... Dann können wir von der Überholspur reden.

  • 05.08.17

    Für 100 Mio...gute Reise!

    Für den Preis kann man Pulisic, Mor, Philipp oder wegen mir auch Schürrle da aufstellen...irgemdwer von denen wird schon kicken können

  • 05.08.17

    Für über 100 Mio würde ich ihn verkaufen. Wer sagt denn, dass er sich zu einem absoluten Weltstar weiterentwickelt. Der Junge ist 20 Jahre alt. Die Liste an jungen Spieler, die extrem gehypt wurden und dann nicht die Erwartungen erfüllen konnten ist lang. Allein bei Dortmund haben es doch schon viele Spieler woanders probiert. Sahin, Kagawa Götze...

  • 05.08.17

    Muss man nicht verkaufen, darf man nicht verkaufen. Ich bin auch erstaunt wie 90 % aller Leute hier der Auffassung sind man müsse den zwingend verkaufen bei bei 90 Mio plus. Warum denn ? Solange das am Ende keine Erpressungsnummer durch Dembele und co wie bei Micky wird muss man garnichts, und sollte es auch nicht wenn sportliche Ambitionen vorhanden sind.

    Bei der Vertragslaufzeit muss man den noch ein Jahr mindestens halten. Wenn sich der BVB jedenfalls den Hauch einer Chance auf die Meisterschaft bewahren will muss er den Wechsel kategorisch ausschließen.

    PS: Und eigentlich würde es eh mehr Sinn machen sich Mbappe zu sichern um Real den Transfer zu versauen. Die Kohle könnten zwar wohl auch City und Real zahlen aber nur Barca hat jetzt auch die Planstelle anzubieten. Und um Dembele kann Barca dann nächstes Jahr damit werben das sie schon seinen Kumpel aus der Nationalmannschaft da stehen haben....

    • 05.08.17

      Ganz ehrlich - Wenn Dortmund sich zwischen 90Mio und der Meisterschaft entscheiden kann wäre es, rational gesehen, die nachvollziehbare Entscheidung das Geld mitzunehmen und vielleicht mal wieder Zweiter zu werden. Ich halte das auch nicht verwerflich für einen Verein der vor einigen Jahren noch ums überleben gekämpft hat.

    • 05.08.17

      Das Problem ist, dass es am Ende auf eine Erpressungsnummer hinauslaufen wird, wenn der BVB sich nicht bewegt. Bei Kingtarian hatte mich die Nummer vor einem Jahr vielmehr überrascht, als sie mich jetzt bei Dembele überraschen würde.

      Er ist einfach so unglaublich gut. Aus meiner Sicht gibt es kein besseres u21-Talent weltweit. Und da er die Bundesliga schon dominiert hat, sieht er sich, aus meiner Sicht zurecht, schon stark genug für Barcelona.

      Natürlich findet man keinen gleichwertigen Ersatz, natürlich ist es allein für die Liga schade so einen Spieler zu verlieren, vom BVB ganz zu schweigen, aber so ist der Lauf der sportlichen und kapitalistischen Dinge.

    • 05.08.17

      Man stelle sich nur vor, in den nächsten 1-2 Jahren platzt die große Ablösesummen-Blase oder er verletzt sich, wird krank, bekommt emotionale Probleme, stagniert in seiner Entwicklung etc. etc. Alles so viele Faktoren, die ein Risiko mit sich bringen (gerade bei einem so jungen Spieler) und dann würde man sagen: "Hätte man doch die ~100 Mio genommen."

      Letztlich weiß man nie was die Zukunft bringt, die ~100 Mio wären bis dato eine der höchsten Ablösesummen im weltweiten Profifußball, mit denen man auf einen Schlag so finanzstark wäre, dass man langfristig nicht nur von einem 21 jährigen Talent abhängig wäre, sondern das Risiko streuen könnte.

    • 05.08.17

      @ Agnitio: Dortmund muss sich zwischen 90 Mio und der Meisterschaft entscheiden?! Made my day! :-D
      Egal ob mit oder ohne Dembele, ab jetzt geht´s nur noch um Platz 3!

  • 05.08.17

    Bei Neymar habe ich vorher auch gedacht dass die Gerüchte Blödsinn sind, im Traum hätte ich nicht gedacht, dass das was werden könnte. Fakt ist, dass Barca nun einen guten Außenstürmer Bedarf hätte. Fakt ist außerdem, dass die anderen Alternativen, wie Dybala, Mbappe etc alle viel teurer wären, oder gar nicht auf dem Markt sind. Fakt ist wohl auch, das Dembele wohl nicht depressiv werden würde, wenn sich eine Tür zu einem Wechsel öffnen würde, was ja erstmal nicht in seiner Hand liegt. Dagegen spricht, dass die Saison bald los geht und das ja schon bei Auba ein Transferfenster geschlossen wurde von den Bossen. Aber ein Angebot von über 100 Mio wäre eine noch nie dagewesene Hausnummer, wo man wirklich überlegen müsste, ob es nicht wirtschaftlich absolut unvernünftig wäre dies nicht anzunehmen.

  • 05.08.17

    Falls Dembele für +- 100 Mio verkauft wird sollte man für +- 50 Mio Mahrez von Leicester holen. Damit hätte man einen adäquaten Ersatz und würde das Gehaltsgefüge nicht sprengen.

  • 05.08.17

    Angenommen Dortmund bekommt ca. 90 Mio, dann lasst uns doch mal das Karussell drehen:
    Gerade aufgrund der Verletzung von Reus wird Dortmund mMn bis zu 50 Mio in die Hand nehmen für eine neuen LA/RA.
    Dieser wird nicht aus England kommen, und vermutlich auch nicht aus Spanien (Bitte keinen Carrasco nennen, wäre auch teurer als 50)
    Bleibt Italien/Frankreich - Aus Italien könne ich mir einen Insigne vorstellen, für den ein Wechsel zumindest auch ein kleines Upgrade wäre.
    Da Paris nun deutlich überbesetzt ist, könnte sich der Kreis recht schnell schließen. Einer der 3 alten LA/RA ist nun überflüssig:
    -Draxler zu Dortmund? :O
    -Mit Di Maria einen gestandenen Profi?
    -Lucas?? sowohl Erfahrung als auch noch Potential?

    Was meint ihr wer für Dembele kommen könnte?

    • 05.08.17

      interessantes Gedankenspiel auf jeden Fall. Ich bin sehr gespannt. Coman könnte ich mir irgendwie auch vorstellen.

    • 05.08.17

      Di Maria wäre sicher teurer. Allein vom Gehalt her. Aber um bei PSG zu bleiben. Pastore fände ich interessant. Der spielt einfach zu selten. Die Anlagen hat er dafür zu mindestens nicht schlechter zu sein als Dembele. Da bin ich mir nicht sicher. Vor der letzen Saison hätte ich noch anders darüber gedacht. Aber genauso könnte das nach der nächsten auch wieder sein. Fußballprofis sind mittlerweile größtenteils wie Aktien.

    • 05.08.17

      Unseren Coman geben wir euch glaube ich nicht ab ;) BRauchen ja wenigstens einen jungen auf Außen :D

    • 05.08.17

      Dortmund würde definitiv nicht das Gehaltsgefüge sprengen. Aber ich kann mir vorstellen dass es einen Transfer von 50-60 Mio Ablöse geben könnte mit so viel Einnahmen. Mahrez, Pastore, Gelson Martins etc wären da realistisch.

  • 05.08.17

    Wenn auch Dembele geht scheint mir BVB keinen guten Eindruck zu machen... Für die Summe würde ich ihne weggeben keine Frage, aber generell gibt es zu viel Müll im Team: Bürki ist kein Bombenkeaper aber kann man mit Leben, Toprak Müll, Passlack Müll, Subotic Müll, Schmelzer Müll, Castro Müll, Kagawa Müll, Schürrle Müll, Götze Müll,... Und wenn man so schaut wer alles spielt dann deutet alles auf Platz 2-4 Erfolg. Es liegt allerdings nicht an Bosz, Tuchel der andauernd unnötig rotiert hat, hatte viel mehr Chancen.

  • 04.08.17

    Die werden noch ein bissl was aushandeln und dann wechselt er am Ende für 90 plus Boni.

  • 04.08.17

    Dembele hat sich doch extra noch mehrfach zum BVB bekannt. Der Fußball-Romantiker in mir kotzt schon wieder heftigst ob der Vorstellung, dass diese Lippenbekenntnisse nichts wert sind. Aber bei diesem Summen muss man einfach den Reisenden ziehen lassen und sich über den Monster-Transfergewinn freuen.

    • 05.08.17

      Naja Lippenbekenntnis hin oder her...man darf nicht vergessen, dass sich die Situation bei Barca seit dem Bekenntnis massiv verändert hat. Seine Aussage stammt noch aus Zeiten als Sie Ihn als Backup verpflichten wollten. Nun hätte er eben die Chance statt Neymar in die 1. Elf zu rutschen. Denke sportlich gesehen ist das auch eine fast einmalige Situation für Ihn. Und ehrlicherweise muss man sagen wäre er doch eh spätestens nächsten Sommer nicht mehr zu halten gewesen. Schon als sein Transfer nach DO bekannt gegeben wurde, war mir klar, dass er max. 1-2 Jahre da bleiben wird. Er hat ja auch kein Geheimnis draus gemacht, dass er von Barca träumt. Sicher würd ich mich über eine weitere Saison mit Ihm mega freuen aber sollte Barca wirklich 100+Mio bieten kann man eigentlich nicht Nein sagen...das ist so utopisch viel Geld...
      Damit wäre er immerhin noch der 3. teuerste Transferr hinter Neymar und Pogba und je nach Verhandlungsgeschick sogra vor Pogba. Denn wenn Liverpool (Coutinto), Chelsea (Hazard) oder Monacco (Mbappe) hart bleiben muss Barcadas Geld ja irgendwo los werden damit sich nicht der spanische Staat alles einsackt.
      Könnte für den BVB ein absoluter Geldsegen werden.

  • 04.08.17

    Sollte eine Summe in dieser Region wirklich von Barcelona geboten werden, kann Dortmund doch gar nicht anders als ihn zu verkaufen. Der BVB ist ein Wirtschaftsunternehmen. Da kannst du einen Gewinn von ca 90 Millionen in 1 Jahr nicht einfach so übergehen.
    Zudem ist das Risiko für Dortmund doch einfach zu groß. Was passiert, wenn Dembele auf jeden Fall zu Barca will und sich dementsprechend benimmt? Was passiert, wenn Dembele sich schwer verletzt? Was passiert, wenn Dembele diese Saison nicht wiederholen kann bzw deutlich schlechtere abschneidet? Das sind Faktoren, die eine möglichen Ablöse in der nächsten Saison extrem mindern wird. Dembele ist noch sehr jung und meiner Meinung auch noch nicht wirklich reif - auch auf dem Platz. Natürlich kann seine Entwicklung ist weitergehen, wie hier einfach jeder erwartet ohne jegliche Optionen. Es kann aber auch eine absolute Ausnahmesaison gewesen sein und es geht eher Richtung Marin (natürlich auf einem anderen Niveau). Das würde aber dann eher 20-50 Millionen statt 100 Millionen bedeuten und das soll Dortmund dann mal seinen Aktionären erklären.
    Für mich ist es ein Muss-Verlauf ab 80 oder 90 Millionen (eigentlich schon vorher)

    • 05.08.17

      Dem zweiten Teil kann ich zustimmen. Dembele hat gerade einmal zwei Profijahre hinter sich, das unterscheidet ihn deutlich von Transfers dieser Größenordnung wie Ronaldo, Bale, Pogba oder Neymar (1. Wechsel), die allesamt bereits deutlich über 100 Profispiele absolviert haben. Man bekäme also jetzt quasi schon die Ablöse für ihn, die er bei gleichbleibender Entwicklung mal wert sein könnte. Da würde ich glaube ich nicht zögern und ihn sofort abgeben.

      Widersprechen würde ich aber dem ersten Teil. Vereine sind AUCH Wirtschaftsunternehmen, in erster Linie aber Fußballvereine. Auch wenn es sich inzwischen manchmal anders anfühlt, sportlicher Erfolg und ein +-0-Jahresabschluss sollte immer wichtiger sein als hohe Millionengewinne. Ein Verkauf wäre allein unter ökonomischen Gesichtspunkten überhaupt nicht vertretbar. In diesem Fall sehe ich aber mit den finanziellen Möglichkeiten auch eine große Chance, den Kader nachhaltig zu stärken.

    • 05.08.17

      Der BVB ist aber eine Aktiengesellschaft und den Anlegern somit verpflichtet und nicht mehr ein Verein im eigentlichen Sinne, oder liege ich da falsch?
      Daher sehe ich den Vergleich zum Wirtschaftsunternehmen durchaus treffend formuliert.

  • 04.08.17

    Wäre Trotzdem schade für die Bundesliga, hätte ihn gern noch ein Jahr in der Bundesliga gesehen. Und für viele Hobby Manager. :(

  • 04.08.17

    Kohle nehmen und gut is weg damit

  • 04.08.17

    Barca wird Dembele und Coutinho holen!

    Dembele 100 Mio
    Coutinho 125 Mio

    100%ig

  • 04.08.17

    Barca muss ja einen Großteil der 222 Mio. wieder investieren, sonst holt sich der Fiskus zu viel. Das Geiche gilt dann aber auch für den BvB. Die 100 Mio. müssen sie ja auch wieder investieren und werden dann auch überhöte Preise für ein Objekt Ihrer Begierde hinlegen. usw.
    Das Karussel wir richtig Fahrt aufnehmen.
    Eine Todespirale für den Fussball.

    • 04.08.17

      "sonst holt sich der Fiskus zuviel"

      Nur deswegen sollten man nicht auf Teufel komm raus die Kohle wieder raushauen. Transferausgaben werden über die Vertragslaufzeit abgeschrieben.

  • 04.08.17

    Gott, bitte nicht! Es gibt keinen Ersatz für Dembélé, der sofort hilft!

  • 04.08.17

    Über 100 Millionen Euro, leck mich fett du. Jetzt werden bald Transfers in 3-stelliger Millionensumme schon fast zur Normalität. Das nimmt einem langsam aber sicher echt den Spaß am Fußball.

    • 05.08.17

      Warum nimmt dir DAS den Spaß am Fußball? Die Preise für Spieler sind selbstverständlich viel zu hoch und man könnte dieses Geld in der Welt viel viel besser einsetzen. Aber trotzdem... ich lese das nicht zum ersten mal: wieso nimmt dir DAS den Spaß am Fußball? Es bleibt doch alles gleich: 22 Mann, 1 Ball. Lasst euch von solchen Zahlen nicht irritieren. Die Welt spinnt, das ist alles...

  • 04.08.17

    wie können denn Verhandlungen auf Spielerseite kurz vor einer Einigung stehen wenn mit dem Verein noch nicht verhandelt wurde?
    wahrscheinlich gang und gäbe aber eigentlich nicht rechtens oder?

    • 04.08.17

      Es gibt Spielerberater, die im Sinne des Spielers die Rahmenbedingungen prüfen und entscheiden, ob es interessant ist. Sollte dies zutreffen, wird der Verein kontaktiert. Alles andere wäre ja auch Quatsch, wenn der Spieler bspw. gar kein Interesse hat zu wechseln, muss auch nicht der Verein kontaktiert werden.

    • 05.08.17

      Aber eben genau deshalb nicht rechtens, da der Spieler überhaupt dann erst dazu gebracht wird über einen Wechsel zu diesem Verein nachzudenken, obwohl er einen gültigen Arbeitsvertrag besitzt. Wenn dieser Vertrag aufgelöst werden soll müssen beide Seiten dem erstmal zustimmen. Das heißt der Spieler ist von sich aus unzufrieden und teilt dem Verein seinen Wechselwunsch mit und der Verein kann von seiner Seite aus entscheiden, ob sie den Vertrag ebenfalls auflösen wollen und zu welchen Konditionen er dazu bereit wäre. Andersherum sollte regelkonform ein anderer Verein, der den Spieler verpflichten möchte, erst den Verein kontaktieren und um Erlaubnis fragen den entsprechenden Spieler zum Vertragsbruch vor dessen Ablauf überreden zu dürfen. Natürlich ist das Arbeitsrecht debatierbar, doch die gängige Praxis des Ignorierens dieser Richtlinie ist einer der größten Antreiber des Neo-Kapitalismus im Fußball. Berater haben nämlich ein eigenes Interesse daran Spieler zu transferieren und das für möglichst hohe Summen, da sie an jedem großen Transfer Millionenbeträge verdienen. Je mehr Spieler ein Berater pro Sommer transferiert, desto mehr nimmt er persönlich ein. Es ist also in seinem Interesse Einfluss auf Spieler auszuüben, die eigentlich zufrieden mit ihrer Situation sind und einen gültigen Arbeitsvertrag haben und diese zu einem Wechsel anzustiften. Deswegen, Herr Scholl, wäre alles andere nicht "Quatsch", sondern sollte eigentlich gängige Praxis sein.

    • 05.08.17

      Bei aller Fußballnostalgie, die in deinem Beitrag mitschwingt, ist die Aussage, dass es "nicht rechtens ist" falsch. Es wird in dem Fall nicht direkt mit dem Spieler verhandelt (was verboten wäre), sondern mit dem Spielerberater. Natürlich macht dies unterm Strich keinen großen Unterschied, jedoch ist dieses "Schlupfloch" erlaubt und wird schon immer regelmäßig genutzt. Ob dies "gut" oder "schlecht" ist möchte ich nicht beurteilen.

    • 05.08.17

      Es mag für Sie nostalgisch klingen. Ich bin jedoch nicht alt genug, um mich an irgendwelche anderen Zeiten im Profifußball zu erinnern und kann deswegen auch keinen nostalgischen Vergleich ziehen. Ich bin auch kein eingefleischter Vereinsfan, der hier mal seine Frustration ablassen will, sondern nur ein Student, der kritisch hinterfragt was passiert, wieso es passiert und welche Folgen daraus entstehen. Ich muss gestehen, dass ich persönlich den genauen Wortlaut dieser Regelungen nicht kenne, sondern nur ausschnitthaft von Nachrichtenportalen wie ARD-online vorgelegt bekommen habe. Unwissenheit ist keine gute Basis für eine Diskussion und ich entschuldige mich dafür, mich nicht vorher informiert zu haben. Auch ein kurzer google-versuch hat mich nicht so schnell zum Ziel geführt. Ich wollte Sie auch nicht persönlich angreifen und bin mit meinem letzten Satz ein wenig übers Ziel hinausgeschossen. Ob dieses "Schlupfloch" nun rechtens, nicht rechtens oder noch rechtens ist, entscheidet im Endeffekt die Judikative nach intensivem Befassen mit der Thematik, die von legislativen Elementen verändert werden kann. Bei der Betrachtung spielen arbeitsrechtliche Aspekte und FIFA-Richtlinien eine Rolle. Die FIFA-Richtlinien werden zu einem großen Teil von bestimmten Kommitees der FIFA erarbeitet. Für die FIFA ist es jedoch ebenso wie für die Berater förderlich, wenn viele Spieler zu möglichst hohen Summen wechseln, da es die Marke Fußball in der Welt bekannter macht und Investoren und Werbepartner anlockt. Es liegt also auch nicht im Interesse der FIFA legislativ die Aufwärtsspirale bei den kaum vorstellbaren Ablösesummen (die in ihrer Herkunft aus China beispielsweise aus Fonds kommen, die in Chinas politischem System größtenteils durch Steuern finanziert werden, ebenso bei Staaten wie Qatar oder Saudi-Arabien, welche oligarchische oder aristorkratisch/monarchistisch geprägt sind und die Ressourcen ihres Landes undemokratisch und dem eigenen Nutzen entsprechend investieren) zu stoppen. Die einzigen, die diese Aufwärtsspirale evtl stoppen könnten sind die Bürger einer demokratischen Gesellschaft, die durch ihre Wahlentscheidung Einfluss ausüben und die staatliche, arbeitsrechtliche Seite der Thematik, die der Judikative zum Betrachten vorliegt, insofern verändern, dass die Argumentation der Zusammenhänge, die ich dargelegt habe, rückwärts abgewickelt wird. Im Endeffekt ist es unwahrscheinlich, dass sich in der gängigen Praxis etwas ändert, da auch der deutsche Fußball (eine nicht unbedingt winzige wirtschaftliche Sparte der deutschen Wirtschaft) von diesem Schlupfloch finanziell profitiert. Der Wähler muss also nun abwägen, ob er größtenteils nach gesellschaftlich-westlichen Maßstäben illegitim erworbene Geldmengen und die erhöhte Zirkulation dieser hinnehmen möchte, weil er die deutsche Liga oder den Sport nicht schwächen will oder ob er über die Legitimität des Ganzen nachdenkt und sich bewusst ist, dass diese Probleme existieren. Daraus kann dann der Wunsch nach konstruktiver Veränderung durch Demonstrationen oder Wahlentscheidungen entstehen. Nicht beurteilen zu wollen, ob es gut oder schlecht ist stützt die gängige Praxis jedoch und ist einer gesellschaftlichen Debatte darüber hinderlich. Das wiederum erhält ebenfalls den Status Quo. Es ist also folgenorientiert egal, ob jemand sich Gedanken darüber macht und zu dem Schluss kommt, dass ihm die Stärkung des Fußballgeschäfts wichtiger ist als die Ungerechtigkeiten, die diese im momentanen System mit sich bringt oder ob jemand sich erst gar keine Gedanken darüber macht. Ersteres ist eine Meinung, die aus demokratischer Sicht zu akzeptieren ist. Letzteres ist einfach Bequemlichkeit, die mit zur Politikverdrossenheit beiträgt. Dies klingt jetzt leider wieder sehr persönlich verletztend. Das ist nicht mein Absicht. Ich versuche lediglich die Problematik hervorzuheben und Menschen zum Nachdenken zu bewegen.

  • 04.08.17

    Glaubt ihr echt das Dortmund ihn verkauft?

    • 04.08.17

      Für +100 Mio auf jeden Fall. Man darf sich jetzt vom 222 Mio Transfer von Neymar nicht zu sehr blenden lassen, +100 Mio Ablöse wären immer noch die dritt- bzw. zweithöchste Ablösesumme in der Fußballgeschichte.

    • 04.08.17

      Frage mich nur ob sie wirklich in der Lage sind ihn durch schürrle oder pulisic ersetzen können um ihre Ziele diese Saison zu erreichen
      Weil jetzt noch einen neuen zu holen, wird auch nicht gerade günstig und ob dieser auch in kurzer Zeit integrieren kann ist auch ein gewisses Risiko.

    • 04.08.17

      klar wäre es ein riesen Verlust wenn Dembele wechseln würde. Aber ich sehe da viel mehr positives ales negatives an der Sache. Irgendwer wird sich schon in den Vordergrund spielen....zudem 100 Mio. in de täsch

    • 04.08.17

      Angeblich bietet Barca ja noch Deulofeu dazu :D

    • 04.08.17

      Als Aktionär muss ich sagen... bitte verkaufen ;)

    • 05.08.17

      Der BVB wird schon wieder jemanden aus dem Hut zaubern, glaube im Hinblick auf den Bereich Scouting, kann in der Bundesliga Dortmund kaum einer was vormachen. Ab 100 Mio. direkt verkaufen mit Grußkarte. Irgendwen haben die bestimmt schon wieder aufm Zettel.

      Guckt Euch die Bayern an, Kohle ohne Ende aber bekommen es nicht gebacken Spieler zu verpflichten, die auch nur ansatzweise in die Fußstapfen von Robbery treten könnten ( Coman/Gnabry, ich lach mich schlapp :D ).... wie denn auch wenn man nur zentrale Mittelfeldspieler verpflichtet, die dann noch umgeschult werden müssten... die Logik soll mal einer erklären ;)

    • 05.08.17

      @Coach-Ingo: Bevor dir das Lachen im Halse stecken bleibt wollte ich noch mal kurz nachfragen, wer eigentlich noch mal die letzten 5 Jahre in Folge deutscher Meister geworden ist? So viel zum Thema Scouting und Logik. Manche Dinge übersteigen vielleicht auch die Vorstellungskraft eines einfachen Fußballfans, von daher einfach mal die Füße still halten. Der Erfolg gibt den Bayern Recht und wenn sie am Ende dieser Saison wieder souverän Meister geworden sind, ist das geheule hier wieder groß. Würde mir etwas mehr Demüt wünschen, auch wenn Abwechslung der Bundesliga mal wieder gut tun würde. Im Moment spricht nichts gegen den (langweiligen) Trend der letzten Jahre... Leider.

    • 05.08.17

      Junge junge, für.einen Moment dachte ich der echte Ulli hätte gepoltert ;) du stehst ihm in nichts nach

  • 04.08.17

    Ich sag schon mal: Herzlichen Glückwunsch an den BVB.