Pascal Groß | 1. Bundesliga

Groß wechselt zu Brighton & Hove

19.05.2017 - 16:26 Uhr Gemeldet von: Kristian Dordevic | Autor: Kristian Dordevic

Pascal Groß wird seine Karriere, wie kürzlich spekuliert, in der Premier League fortsetzen. Der Mittelfeldspieler verlässt Bundesligaabsteiger FC Ingolstadt nach dieser Saison und schließt sich dem angehenden Erstligisten Brighton & Hove Albion an. Beim Tabellenzweiten der englischen Championship wird er mit einem Vierjahresvertrag ausgestattet.


Für Groß, der 2012 ablösefrei verpflichtet wurde und dessen Vertrag bei den Schanzern noch bis 2019 datiert war, streicht der Klub aus Oberbayern die höchste Ablöse der Vereinsgeschichte ein. Über die konkrete Summe werden keine Angaben gemacht. Laut "Bild" liegt sie im Bereich von über drei Millionen Euro.

Der 25-Jährige wird morgen gegen Schalke aller Voraussicht nach sein 165. Spiel (bisher 16 Tore und 40 Vorlagen) für den FCI absolvieren. Seine Worte zum Abschied:

"Ich habe in Ingolstadt eine großartige Zeit erlebt, durfte zum Bundesliga-Spieler reifen und hätte mich gerne mit dem Klassenerhalt verabschiedet. Mein Entschluss stand jedoch unabhängig davon fest. Mein großer Dank gilt allen Verantwortlichen sowie den Mitarbeitern, meinen Teamkollegen und den Fans, die immer hinter uns standen. Ich bin stolz darauf, ein Teil des FCI gewesen zu sein. Jetzt wünsche ich mir zum Abschluss einen Heimsieg gegen Schalke 04 und freue mich, danach die neue Aufgabe bei Brighton & Hove anzugehen."


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  • KOMMENTARE
  • 19.05.17

    Habe bei ihm irgendwie einen besseren Karrieresprung erwartet.

  • 19.05.17

    Das machts für Ingolstadt nicht leichter, wenn sie solche Leute gehen lassen (müssen) - ihm aber viel Erfolg. Sehs aber auch wie WildChild. So ne große Hausnummer hat er da jetzt nicht genommen...

    • 19.05.17

      Doch doch mir schon. Wurde damals (war glaub Fifa 15) als ich Be-A-Pro gespielt hab im 1. Jahr dort hin verliehen .. hat sehr gut geklappt ^^

  • 19.05.17

    Priemiere League > Bundesliga. Seht es endlich ein..

  • 19.05.17

    Ich teile die Einschätzung - es ist kein Karrieresprung, wenn man zum "Traditionsverein" Brighton&Hove wechselt. Aufgrund seiner Stärke bei Standards hätte er einigen Bundesligisten u.a.dem FC gut gestanden.

  • 19.05.17

    Er wechselt von einem deutschen Absteiger zu einem englischen Abstiegskandidaten. So ein großer Sprung ist das nicht. Aber finanziell wird es sich für ihn lohnen und vielleicht hatte er einfach Lust auf die PL. Man muss halt bedenken, dass dort selbst die "Mittelklasse-Clubs" alle nominell recht gut besetzt sind und er jetzt auch nicht der ganz große Spieler ist.
    Ich hätte es zwar gut gefunden wenn er in der BuLi geblieben wäre aber ich kann den Wechsel nachvollziehen...

    PS: Bin ich eigentlich der einzige dem trotz jahrelanger Fifa-Erfahrung der Verein gar nichts sagt? ;)

    • 20.05.17

      Nö, bist nicht der einzige. Als ich die Überschrift gelesen habe, dachte ich "wie der wechselt zu zwei Vereinen?". :D

  • 19.05.17

    In Deutschland haben die "großen" die EL, CL verpasst und die Vereine die international spielen, zahlen ihm nicht das gleiche wie B&H. Zumal lieber der Beste bei einem Aufsteiger sein, als bei Stoke auf der Bank sitzen. Aus meiner Sicht alles richtig gemacht.

    • 20.05.17

      Sehe ich genauso. Außerdem finde ich die Lobhudelei auf die Bundesliga, der sich deutsche Median und Fans gern widmen, ziemlich albern. Ich schaue auch am liebsten Bundesliga, aber zu denken, sie wäre ebenbürtig mit der englischen oder spanischen Liga ist ziemlich vermessen.
      Zur Erinnerung: Während alle deutschen Teams im internationalen Wettbewerb kläglich gescheitert sind, stehen in den Finals der Champions- und Europa-League unter anderem Teams aus Spanien und England : -) Genau wie 2016

    • 20.05.17

      "Alles" würde ich nicht sagen. "Alles" würde ich sagen, wenn er nächstes Jahr international spielen würde, denn das muss eigentlich bei dem Potenzial sein Anspruch sein. Aber wir wissen natürlich nicht, was für Angebote im Endeffekt wirklich vorlagen.

    • 20.05.17

      @horst bzgl England hinkt deine Argumentation aber etwas. Guck dir mal alleine die Viertelfinalisten der EL und CL an. Da sind die Engländer sehr schwach...

    • 20.05.17

      2016 waren jeweils ein englisches und ein deutsches Team im Viertelfinale der EL und der CL. Beide Male zog das englische Team (Liverpool, ManCity) weiter, während die deutschen (Dortmund, Bayern) ausschieden. Dieses Jahr waren im Viertelfinale der EL ein deutsches und ein englisches Team. Die Engländer zogen weiter (ManU), während die deutschen (Schalke) kläglich scheiterten. Im CL-Viertelfinale waren dieses Jahr tatsächlich zwei deutsche Teams, die allerdings beide scheiterten, wie auch das eine englische Team (allerdings deutlich knapper).

      Ich finde also, dass meine Argumentation nicht hinkt. Vielmehr finde ich deine Argumentation etwas komisch, da sie in etwa so ist, als würde eine Mannschaft, die 0:5 verloren hat, sagen: "Ja, aber bis zur 20. Minute stand es Unentschieden, da waren wir gleich auf." Natürlich kann man immer weiter zurückgehen, aber das Finale zählt nun mal unendlich mehr als das Viertelfinale.
      Auch wenn man andere Maßstäbe wie Umsatz, Fanreichweite, Kaderwerte etc. anlegt, ist England uns weit voraus - von Spanien ganz zu schweigen. Das ist alles nicht gegen die Bundesliga gerichtet, aber ich störe mich an Leuten, die so tun als hätten wir hierzulande die tollste Liga Europas (und zahlreiche Transfers von Topspielern ins Ausland wiederlegen diese Ansicht zusätzlich)

    • 20.05.17

      Leicester scheiterte "knapper" als die Bayern erst in der Verlängerung gegen den amtierenden Klubweltmeister Real Madrid? O.o

      EL ist immer recht und schön, aber die Topklasse ist eben die CL und da hatten die Engländer mit Chelsea nur einen einzigen im Halbfinale in diesem Jahrzehnt. Die Bundesliga war in diesem Jahrzehnt bis auf dieses Jahr durchgängig im Halbfinale vertreten. 2010-2016, jedes Jahr. Und das nicht nur Bayern, auch Schalke und Dortmund erreichten in diesem Jahrzehnt ein CL Halbfinale. Zwischendurch spielte man sogar mal ein deutsches Finale. Das ist schon etwas, von dem die Engländer entfernt sind.

      Ich finde die Bundesliga auch nicht (mehr) so stark wie in vielen Lobhudeleien, aber in der Spitze ist sie meiner Meinung nach deutlich stärker als die Premier League. Dahinter ab Platz drei, vier ist es möglicherweise ein anderes Thema.

    • 20.05.17

      Sorry, hatte vergessen “der letzten Saisons“ 14-15 etc. anzufügen...

    • 20.05.17

      Ach, vor drei Jahren. Das ist doch Schnee von gestern, lieber DOK und amused ; -) Und nächstes Jahr bin ich mal besonders gespannt, wie sich das Kräfteverhältnis entwickelt, wenn Chelsea u.s.w. wieder angreifen.

    • 20.05.17

      Horst, ich finde Spanien hat die zwei stärksten Clubs der Welt, danach kommen noch ATM und Sevilla die im internationalen Vergleich sehr gut dastehen aber den Rest der Liga kannst du vergessen. Unsere zweite Tabellenhälfte ist doppelt so gut wie die in Spanien. Die BPL hat die stärkste erste Tabellenhälfte. Everton zB schlägt jeden außer FCB und BVB. Die Bundesliga ist für mich aber die beste Liga weil sie ausgeglichen ist, die Stadien immer voll sind und wir einen sehr attraktiven Fußball spielen.

    • 20.05.17

      Ich gucke Bundesliga auch am liebsten, aber eben aus recht subjektiven Gründen. Ich finde übrigens Villareal in Spanien auch ganz gut. Damit hätten wir schon mal 5 sehr starke Mannschaften, gar nicht so schlecht.

    • 20.05.17

      Findest du denn nicht, dass Spieler mit gewissem Potenzial auch einen Anspruch haben sollten? Und Groß hat super Potenzial, weshalb ich es nicht verstehe, warum er jetzt direkt wieder in den Abstiegskampf wechselt. Aber dass es nicht einzig seine Entscheidung sei, habe ich doch nirgendwo bestritten.

      Und ja, das kann man meiner Meinung nach auch aus der Sicht eines "Hobbymanagers" sagen. Genau so, wie das andere Hobbymanager über einen Wechsel nach China sagen. Weiß nicht, was du daran lustig findest.

    • 20.05.17

      Verstehe es nach wie vor nicht. Wenn Messi nächstes Jahr nach China wechselt, darf man das nicht kritisch sehen, weil es sein Ding ist, wie er durchs Leben geht? Sind eben Profifußballer und somit steht ihr Leben auch in der Öffentlichkeit. Dass das jeder Profi machen kann wie er will, bestreite ich doch gar nicht, aber dass jemand darüber eine Meinung hat, ist eben so. Und dass Groß zu nem Abstiegskandidaten wechselt, finde ich bei seinem Potenzial etwas wenig. Mag für dich lustig klingen, aber das ist nun mal meine Meinung.

      Und dass es subjektiv ist, sollte klar sein. Wenn du das aber in Frage stellst, musst du die gesamte Kommentarfunktion in Frage stellen. Nicht nur meinen Kommentar.

    • 21.05.17

      [Kommentar gelöscht]

  • 20.05.17

    Jede Liga ist anders und hat andere Vorzüge. Ebenso hat jeder Spieler andere Vorzüge und warum sein neuer Verein so viel schlechter sein soll als sein alter verstehe ich auch nicht. Aber es ist wie im richtigen Leben. Der eine hat diese, der andere diese Ansicht.