Vor dem Heimspiel des SC Freiburg gegen Bayer 04 Leverkusen hat sich Freiburg-Coach Julian Schuster ausführlich zur aktuellen Verfassung von Patrick Osterhage geäußert. Der Mittelfeldspieler, der in den vergangenen vier Bundesliga-Partien stets in der Startelf stand, wirkte zuletzt nicht immer so sattelfest, wie es womöglich wünschenswert gewesen wäre.
Schuster sieht die Ursache für etwaige Leistungsschwankungen bei seinen Spielern auch in der hohen Kaderdichte und der damit verbundenen Rotation: „So positiv es ist, dass viele Jungs zu Einsatzminuten kommen, ist es auf der anderen Seite so, dass Nuancen verlorengehen können. Die Abstimmung, das Feingefühl und die letzten Abläufe im Detail können etwas verlorengehen.“
Diesen Aspekt würde er auch bei der Analyse von Osterhage dazunehmen, ließ Schuster durchblicken. Es fehle aktuell ein kleines Stück zur „totalen Zufriedenheit“ und der hohen Messlatte, die der Mittelfeldmotor selbst gesetzt hat.
Manzambi verschärft die Konkurrenzsituation
„Da traue ich ihm aber allemal zu, dass wir da schnell wieder hinkommen können“, gab sich der Trainer optimistisch und betonte, trotz der aktuell vielleicht fehlenden Prozente auf dem Platz, „mit sehr, sehr vielen Teilen“ von Osterhages Leistungen zufrieden zu sein.
Die Konkurrenzsituation im Freiburger Zentrum verschärft sich pünktlich zum Leverkusen-Spiel allerdings deutlich: Johan Manzambi kehrt nach seiner Drei-Spiele-Rotsperre zurück und ist ein direkter Kandidat für die Startelf.
Ob Schuster für Osterhage nun den frischen Manzambi bringt oder auf den eingespielten Osterhage setzt, bleibt eine der spannenden Fragen für das Wochenende. Es ist durchaus denkbar, dass Osterhage der Leidtragende eines Comebacks von Manzambi in der Startelf sein könnte.



Er und Eggestein zusammen ist halt einfach sehr defensiv mit wenig Output nach vorne... Manzambi da schon vergleichsweise mit viel Offensivdrang/qualität