Peter Pekarík | Hertha BSC

Pekarík erfährt Lob von den Hertha-Verantwortli­chen

18.11.2020 - 12:30 Uhr Gemeldet von: Fabian Kirschbaum | Autor: Fabian Kirschbaum

Unter Bruno Labbadia ist Peter Pekarík auch in dieser Saison wieder absolut gesetzt. Für die bisher gezeigten Leistungen des Slowaken, der in dieser Länderspielphase mit seiner Nationalmannschaft das Ticket zur Europameisterschaft im nächsten Jahr klarmachen konnte, fanden die Verantwortlichen von Hertha BSC nun noch einmal lobende Worte.


"Bei Peter weißt du immer, was du kriegst", so Hertha-Manager Michael Preetz laut dem "kicker", der den 34-jährigen Rechtsverteidiger zudem als "Mister Zuverlässig" beschrieb. Pekaríks Spielweise zeichnet sich dabei vor allem durch eine hohe Beständigkeit und taktische Disziplin aus. Cheftrainer Labbadia unterstrich das wiederum mit den Worten:

"Stabil, konstant, ohne große Fehler, mit guten Laufwegen." Und weiter: "Er ist defensiv gut geschult und macht offensiv Dinge, die uns guttun." Deshalb hat der Routinier auch derzeit die Nase vorn, was den Dreikampf mit Neuzugang Deyovaisio Zeefuik und Lukas Klünter um die Position des rechten Außenverteidigers in der Viererkette angeht.

Dass Pekarík auf dem Platz auftrumpfen kann, hängt außerdem mit seiner absolut professionellen Einstellung zusammen: "Es vergeht kein Tag, an dem ich von meinem Trainerbüro durch den Kraftraum laufe und Peka nicht da ist", erklärte Labbadia weiter. "Er gibt in jeder Vor- und Nachbereitung und im Training und Spiel immer 100 Prozent. Ein besseres Vorbild für die jungen Spieler gibt es nicht."

Pekaríks Vertrag läuft noch bis 2021

Was Labbadia letztlich zu dem Schluss führte, dass mit dem Rechtsfuß auch nach der Europameisterschaft im kommenden Jahr noch zu rechnen ist: "Bei Peter sehe ich keine Grenze, was das Alter betrifft."

Um allerdings noch über 2021 hinaus auf die Dienste seiner Nummer 2 zurückgreifen zu können, müsste der Hauptstadtklub natürlich noch den am Saisonende auslaufenden Vertrag Pekariks verlängern.

Argumente für eine weitere Ausdehnung seines Arbeitspapiers liefert der Nationalspieler auf jeden Fall. Noch ein Jahr bei der Hertha würde für Pekarík daneben die zehnte Saison bei der Alte Dame bedeuten.

Quelle: kicker

LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
3,65 Note
4,00 Note
3,44 Note
3,83 Note
Saison
2017/18
2018/19
2019/20
2020/21
Einsätze
17
3
9
18
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  • KOMMENTARE
  • 18.11.20

    Absolut zuverlässiger Mann. Eine Konstante über Jahren in der Mannschaft. Hoffentlich wird da bald ne Vertragsverlängerung folgen. Auch wenn er mit steigendem Alter keine großen Leistungssprünge mehr machen wird, bleibt er einer solide Alternative.

  • 18.11.20

    Gegen BVB aufstellen?

  • 18.11.20

    Witzig, dass hier von einem Dreikampf um die RV Position gesprochen wird und Klünter immer noch erwähnt wird.

    • 18.11.20

      Völlig richtig! Realistisch betrachtet ist es auch nicht mal ein Zweikampf, denn was Zeefuik da bisher angeboten hat war von Bundesligareife meilenweit weg.

  • 18.11.20

    Etwas kurioser Werdegang. Bereits seit 2012 (!) da, schon früh aufgrund personeller Fluktuation als Kapitän gespielt, jahrelang Stamm, dann irgendwann von der Bildfläche verschwunden, weil verletzt und v.a. von Weiser und dann Lazaro verdrängt und schon fast in Vergessenheit geraten.

    2019 kamen Windhorst und das Geld, allerdings auch "nur", nicht despektierlich gemeint, Klünter und 2020 Zeefuik. Und auf einmal wird Peka wieder gebraucht. Covic und Klinsmann haben erst noch auf Klünter gesetzt, der Stamm-RV werden sollte, Labbadia hatte da keine Geduld mit (Mai 2020) und mit Zeefuik erst recht nicht.

    Versteht mich nicht falsch, mir gefällt Pekarik super gut, mega Typ, aber Hertha haut einige Transfers im zweistelligen Millionenbereich raus, Lukebakio, Cunha, Piatek, Tousart, Cordoba, hat hohe Ziele und Ambitionen, aber in der Kette müssen immer noch alte, günstige Leute ran, Alderete ist verhältnismäßig günstig und als Ersatz geplant, Plattenhardt (2014) und Stark (2015) kommen aus sparsameren Zeiten, Mittelstädt und Torunarigha sind Eigengewächse. 25-Mio.-Mann Piatek sitzt nur noch auf der Bank, während der in der Zweitligasaison geholte Pekarik die Kohlen aus dem Feuer holt.

    Im Sommer wurden einige alte, verdiente Spieler abgegeben, z.B. Skjelbred (33), Ibisevic, Kalou, die auch sportlich noch halbwegs auf der Höhe gewesen wären, weil sie laut Preetz nicht die Zukunft von Hertha BSC sein können. Pekarik (34) bleibt und spielt.

    Finde die Mannschaft bzw. Transferpolitik etwas unausgewogen zusammengesetzt. Hier muss man auch sagen, dass man sich mit Klünter und Zeefuik einfach verspekuliert hat. Sonst hätte man Peka gewiss noch weiter auf der Bank geparkt.