Pierre Kunde | 1. FSV Mainz 05

Denkt Kunde über einen Abschied nach?

23.06.2020 - 09:10 Uhr Gemeldet von: Fabian Kirschbaum | Autor: Fabian Kirschbaum

Am vergangenen Wochenende hat Mittelfeldmann Pierre Kunde zusammen mit dem 1. FSV Mainz 05 den Klassenerhalt in der Bundesliga klarmachen können. Durch einen 3:1-Sieg gegen den SV Werder Bremen können die Nullfünfer nun auch für kommende Saison im deutschen Oberhaus planen. Vielleicht aber sogar ohne Kunde? Denn der 24-Jährige äußerte Abschiedsgedanken.


"Die Dinge laufen für mich gut in Mainz, aber wenn ich ein besseres Angebot bekomme, weiß ich nicht, warum ich nicht wechseln sollte", so der Kameruner, der bei den Rheinhessen noch einen Vertrag bis 2022 besitzt, gegenüber der spanischen "AS".

Gleichzeitig brachte Kunde sich dann auch bei einem konkreten Verein ins Gespräch. Genau genommen bei seinem Ex-Klub Atlético Madrid, bei dem er zwischen 2013 und 2016 das fußballerische Handwerk lernte. Im Klartext würde Kunde einem Wechsel nach Spanien direkt befürworten:

"Ich würde mich freuen, ich schulde Atlético viel. Dass ich jetzt hier bin, bei Mainz in der Bundesliga, das verdanke ich Madrid. Sie müssen zuerst anrufen, aber wenn sie das tun sollten, würde ich mit großem Stolz zurückkehren." Worte, welche die Verantwortlichen in Mainz im Hinblick auf die Zukunft und die Kaderplanung sicherlich genau beleuchten werden.

Am 34. Spieltag wartet Bayer Leverkusen

Sportlich wartet auf die Domstädter am letzten Spieltag dieser Saison noch eine schwere Aufgabe – so müssen sie am nächsten Samstag bei Champions-League-Aspirant Bayer Leverkusen antreten. Anstoß in der BayArena ist dann um 15:30 Uhr.

Quelle: as.com

LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
-
3,71 Note
3,81 Note
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Saison
2017/18
2018/19
2019/20
2020/21
Einsätze
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29
28
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  • KOMMENTARE
  • 23.06.20

    Ich kann Mainz einfach nicht verstehen. Das fängt schon bei der Trainerauswahl an. Beierlorzer will keinen Fußball spielen, er will alles kaputttreten, was nicht schnell genug auf den Bäumen ist. Das hat ihn schon in Köln den Kopf gekostet. Ja, jetzt kann man argumentieren, dass man ja in der Liga geblieben ist. Aber mit etwas Vertrauen in "Fußballer" wie Kunde, Mateta und auch Boetius wäre aus meiner Sicht schon vor Wochen der Klassenerhalt geschafft worden. Die haben fußballerische Qualität, aber Beierlorzer hat auf Treterqualitäten gesetzt. Ich kann gut verstehen, dass diese Spieler weg wollen. Aber ohne Leute, die auch mal den Ball drei Meter geradeaus spielen können, wird Mainz nächstes Jahr nicht wieder das Glück haben und drin bleiben.

  • 23.06.20

    Wie sagt Franz Beckenbauer immer? Kunde ist König

  • 23.06.20

    Wenigstens is er ehrlich.

  • 23.06.20

    Nachdem Eklat mit dem Trainer gab es keine frohe Kunde mehr.

  • 23.06.20

    Völlig ehrliche Aussagen und ich kann da auch als Mainz-Fan keine Kritik äußern, muss ich sagen.

    Madrid ist offensichtlich sein Traumverein, bei dem er schon mal war und bei dem er gern wieder wäre. Soweit so gut und nicht verwerflich, man ist halt nicht der Nabel der Welt.

    Unterm Strich seh ich nur den Bedarf von Atlético nicht, sodass es (zumindest wohl diese Transferphase) eher ein Wunschtraum bleiben wird.
    Für Mainz hingegen ist er ein eminent wichtiger Spieler.

  • lanimation
    1 Frage 0 Follower
    lanimation
    23.06.20

    Absolut ehrlich und ich kann ihm keine Vorwürfe machen.

    Sportlich gesehen denke ich das es für Athleti keinen Sinn macht, daher hoffe ich auf eine weitere Saison und einen Stammplatz bei uns.

    • 23.06.20

      Atletico kann ein breiterer Kader auch nicht schaden. Gemessen an deren Transferpolitik zählt ein 24-Jähriger ja auch noch als blutjung.

  • 23.06.20

    Erfrischende Ehrlichkeit, wünschte das wäre Standard im Fußball statt diese 0815 PR Aussagen.