Ramy Bensebaini | Borussia Mönchengladbach

„Never change a winning team“: Star­telf-Platz für Bensebaini?

16.03.2022 - 18:29 Uhr Gemeldet von: Kristian Dordevic | Autor: Kristian Dordevic

„Never change a winning team!“ Eine im Sport gerne befolgte Regel, die aber etwas problematisch werden kann, wenn im Gewinnerteam Spieler fehlen, die eigentlich Teil des Stammpersonals sind. Beim krisengebeutelten Bundesligisten Borussia Mönchengladbach trifft das in der aktuellen Situation auf Ramy Bensebaini zu. Wackelt seine Rückkehr in die Startelf?


Bensebaini hatte den 2:0-Sieg gegen Hertha BSC aufgrund einer Sperre verpasst. Für das Gastspiel in Bochum (Freitag, 20:30 Uhr) steht er jetzt wieder bereit. Gladbachs Co-Trainer Christian Peintinger, der gegenwärtig als Vertreter von Chefcoach Adi Hütter (Corona) am Ruder ist, ließ am Mittwoch aber offen, ob er den Algerier in die Anfangsformation beordert. Vielmehr outete er sich als Fan der eingangs genannten Maxime.

„Grundsätzlich tendiere ich eher zu ‚Never change a winning team‘“, machte Peintinger im Vorgespräch zum Bochum-Spiel keinen Hehl aus seiner Präferenz. Er führt das auf eigene Erfahrungen als Fußballer zurück. Mit dem Erfolg und dem Vertrauen des Trainers im Rücken „tut man sich auch leichter, sich an Abläufe zu gewöhnen“.

Ein Festhalten an der Elf vom vergangenen Wochenende würde bedeuten, dass auf der linken Außenbahn erneut Luca Netz randarf.

Elvedi-Ausfall: Bensebaini auch in der Abwehr eine Option

Die Anfangsformation vom vergangenen Wochenende kann Peintinger jedoch nicht komplett übernehmen. Hinten fällt Abwehrspieler Nico Elvedi infolge einer Corona-Infektion aus.

Und deshalb kommt Peintinger womöglich um ein Entweder-oder herum. Prinzipiell kommt Bensebaini auch für einen Platz in der Dreierabwehrreihe in Betracht, sodass letztlich sowohl er als auch Netz auflaufen könnten. Jordan Beyer oder Marvin Friedrich sind hinten aber genauso Optionen. Ebenso wie eine Umstellung auf eine Viererkette.

Rechts duellieren sich Scally und Lainer

Die Frage nach dem Festhalten an der Gladbacher Sieger-Elf stellt sich auf der rechten Seite im Übrigen genauso: Gegen Berlin lief Joe Scally anstelle des krankheitsgeschwächten Stefan Lainer (Einwechslung) auf, der sich seinerseits in den Wochen zuvor seinen Stammplatz zurückerobert hatte (nach langer Verletzung). Ob der Österreicher ihn wiederbekommt, bleibt ebenso offen.

„Was Bensebaini betrifft – oder Lainer oder Scally –, werden wir morgen kurzfristig entscheiden“, so Peintinger in dieser Angelegenheit.

Quelle: Pressekonferenz

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