Ricardo Rodríguez | 1. Bundesliga

Buhlt Real Madrid um Rodriguez?

23.07.2015 - 09:34 Uhr Gemeldet von: Kristian Dordevic | Autor: Kristian Dordevic

Gestern verkündete der VfL Wolfsburg die Verpflichtung von Francisco Rodriguez, 19 Jahre junger Bruder des Wölfe-Stars Ricardo. Beim Neuzugang erhoffen sich die Niedersachsen einen ähnlich kometenhaften Aufstieg, wie ihn der drei Jahre ältere Linksverteidiger hinlegte. Dieser entwickelte sich seit seiner Verpflichtung vor dreieinhalb Jahren – wie Francisco kam auch er als 19-jähriger Jungspund vom FC Zürich – zu einem der in Europa meist umworbenen Spieler auf seiner Position.

Nachdem Manchester United lange Zeit um die Dienste des Schweizers mit den chilenisch-spanischen Wurzeln buhlte, tritt jetzt womöglich anderes Kaliber auf den Plan. Die spanische "Marca" erklärte am Mittwoch Hauptstadtklub Real Madrid zum großen Interessenten, betitelte Rodriguez als "die bevorzugte Lösung". Der Außenverteidiger schaffte es im Zuge dieser Geschichte sogar auf Seite 1 der Real-nahen Sportzeitung.

Der 22-Jährige verlängerte im vergangenen Januar seinen Vertrag beim VW-Klub bis 2019, Gehaltsanpassung und Ausstiegsklausel in Höhe von 35 Millionen Euro inklusive. Die Klausel gilt allerdings erst ab 2016 – in diesem Sommer, so die "BILD"-Zeitung, würden mindestens 50 Millionen Euro für den Abwehrmann fällig.

"Da gibt es nichts", erklärt VfL-Geschäftsfüher Klaus Allofs im "kicker", dass kein Angebot der Madrilenen vorliegt. Gleichwohl hat das Fachblatt in Erfahrung gebracht, dass Rafael Benitez, neuer Trainer des Hauptstadtklubs, ein großer Anhänger des Eidgenossen ist. In der abgelaufenen Saison konnte er sich als Coach des SSC Neapel schon in den Europa-League-Duellen mit Wolfsburg ein ganz genaues Bild vom jetzigen Objekt der Begierde machen.

Und wie plant Rodriguez? Während die "BILD"-Zeitung durchaus den Eindruck hinterlässt, Rodriguez könne einer Offerte durchaus wohlwollend gegenüberstehen ("Das würde sich jeder Spieler anhören."), schlägt der "kicker" in eine andere Kerbe: "Ich bin Wolfsburger und bleibe Wolfsburger", dokumentiert das Blatt ein unmissverständliches Bekenntnis des offensivstarken Verteidigers.

Quelle: kicker

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