Bei 1. FC Union Berlin wird Robert Skov weiterhin Geduld benötigen. Trainer Steffen Baumgart rechnet nicht damit, dass der 29-jährige Außenbahnspieler noch vor der Länderspielpause Ende März wieder zur Verfügung steht.
Skov hatte sich vor über vier Monaten in einem Testspiel eine Wadenverletzung zugezogen und arbeitet seitdem an seinem Comeback. Am vergangenen Dienstag folgte ein wichtiger Schritt im Reha-Prozess: Der Däne absolvierte erstmals wieder eine individuelle Einheit auf dem Rasen.
„Er sollte erst mal den Rasen wieder spüren“, erklärte Baumgart. Die Rückkehr ins Mannschaftstraining und in den Spielbetrieb werde jedoch noch Zeit in Anspruch nehmen. „Bei Robert wird es auf jeden Fall noch dauern. Es ist gut, dass er wieder da ist und ein bisschen Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist, aber es wird noch dauern.“
Eine Rückkehr vor der nächsten Abstellungsperiode für die Nationalteams plant der Coach deshalb nicht ein. „Wir rechnen nicht vor der Länderspielpause mit ihm“, so Baumgart, der ab diesem Zeitraum auch mit der Rückkehr weiterer angeschlagener Spieler wie Tom Rothe (Muskelverletzung) und Diogo Leite (Oberschenkelverletzung) kalkuliert. Skov soll nun Schritt für Schritt aufgebaut werden – mit dem Ziel, nach der Pause wieder eine Rolle spielen zu können.


