16.01.2020 - 09:06 Uhr Gemeldet von: Fabian Kirschbaum | Autor: Fabian Kirschbaum

Die Verpflichtung von Alexander Nübel (kommt im Sommer ablösefrei von Schalke 04) schlägt beim FC Bayern München nach wie vor einige Wellen. Nachwuchskeeper Ron-Thorben Hoffmann hat am Mittwoch in der "Bild" offen über einen möglichen Abschied gesprochen.


"Wenn mich der FC Bayern als dritter Torhüter sieht und wir in der kommenden Saison in der 3. Liga spielen, bleibt Bayern eine Option für mich. Ansonsten bin ich weg. Dann möchte ich die Freigabe", so das 20-jährige Talent, welches zurzeit einen Vertrag bis 2021 beim deutschen Rekordmeister besitzt.

Hoffmann wollte bereits im letzten Sommer wechseln

Hoffmann zufolge sollen bereits im letzten Sommer gute Angebote vorgelegen haben – unter anderem von Union Berlin, einem schwedischen Erstligisten sowie von den beiden deutschen Drittligisten 1. FC Magdeburg und dem KFC Uerdingen 05.

Diese wurden jedoch von Vereinsseite abgelehnt: "Der FC Bayern hat meinen Wechselwunsch abgelehnt, weil der Klub mit vier Torhütern in die Saison gehen wollte. Die beabsichtigte Verpflichtung von Alexander Nübel war bei den Gesprächen im Sommer mit meinem Berater kein Thema, ändert meine Situation aber durchaus entscheidend."

So sollen Hoffmann sogar Einsätze in der 3. Liga versprochen worden sein, die jedoch mit einer einzigen Ausnahme in der Hinrunde nicht erfüllt wurden. "Es wurde mir zugesagt, dass die Spiele in der 3. Liga zwischen uns beiden Torhüter wie in der Vergangenheit aufgeteilt werden. Das ist bisher nicht passiert", begründete der junge Torhüter seine erneuten Abschiedsgedanken.

Es bleibt also durchaus spannend, wie die Bayern die zukünftige Torwartsituation lösen wollen. Aktuell ist die Hierarchie klar festgelegt. Manuel Neuer, Sven Ulreich und Christian Früchtl stehen vor Hoffmann. Nübel kommt ab der nächsten Saison als neue Nummer zwei dazu und verändert diese Konstellation noch einmal.

Quelle: bild.de

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  • KOMMENTARE

  • 16.01.20

    [Kommentar gelöscht]

  • 16.01.20

    Ein herber Verlust

  • 16.01.20

    Verstehe nicht ganz warum man ihn verspotten sollte, nur weil er kein Manuel Neuer ist. Seine Sorgen scheinen durchaus berechtigt. Vor allem mit dem Hintergrund, dass er schon seit einem halben Jahr irgendwo anders die Nummer 2 hätte sein können. Stattdessen wird es in einem halben Jahr auf Nummer 5 hinauslaufen

    • 16.01.20

      "dass er schon seit einem halben Jahr irgendwo anders die Nummer 2 hätte sein können"

      Er ist ja die Nummer 2 in einer 3.-Liga Mannschaft, bezweifle ich ein wenig, dass er da so viel bessere/höhere Optionen auf eine Nummer 2 anderswo gehabt hätte. Spott ist natürlich unangebracht, aber die Perspektive bei Bayern ist eben nicht (mehr) die beste, denn dafür hätte er den Konkurrenzkampf mit Früchtl gewinnen müssen. Wenn du aber als Talent den Konkurrenzkampf gegen ein noch jüngeres Talent verlierst, dann hast du es immer schwer und es stellt sich die Frage, ob ein Wechsel Sinn ergeben könnte. Aber dass Hoffmann nun in der Position ist, zu sagen, dann werde ich halt die Nummer 2 irgendwo in der 2. Liga, denke ich nicht. Die Nummer 2 in der 3. Liga bei Bayern 2 ist für ihn wohl auch nicht die schlechteste Option, weshalb er diese wohl auch noch nicht ausgeschlossen hat. Kommt für ihn vielleicht darauf an, was Ulreich nach dieser Saison macht.

    • 16.01.20

      In welcher Liga spielt denn Union Berlin ?

    • 16.01.20

      In der ersten Liga. Aber wo steht bei dem Gerücht, dass Hoffmann als Nummer zwei der ersten Mannschaft angedacht gewesen wäre? Bezweifle ich ein wenig, dass sich Union Berlin ein Talent als Nummer zwei geholt hätte, das sich nicht mal dauerhaft in der zweiten Mannschaft des FC Bayern durchgesetzt hat.

      Union war zu dem Zeitpunkt des Gerüchtes bereits doppelt besetzt auf der Position und suchte noch einen zusätzlichen Keeper (wie man ihn mit Nicolas dann auch geliehen hat). Der hat dann zwar das Rennen um die Nummer 2 gemacht, aber ob das bei Hoffmann genau so gelaufen wäre, bzw. ob ihm diese Position bei einem Wechsel zugesagt worden wäre, steht auf einem anderen Blatt. Gut möglich, dass Hoffmann gar nicht das Interesse hatte, wie Nicolas verliehen zu werden.

  • 16.01.20

    Ist wie bei jedem: Wenn man bei seinem Arbeitsgeber keine Zukunft sieht oder nicht geschätzt wird, dann sollte man sich woanders umschauen.

    • 16.01.20

      Hatte er ja im Sommer, da wurde ihm ein Transfer verweigert seitens des Verein.

    • 16.01.20

      @BVB-Poeti

      So ist das nun mal mit Verträgen. Komisch, oder? Wenn ich bis 2021 wo unterschreibe, brauche ich mich nicht beschweren, wenn mich mein Arbeitgeber nicht vor Vertragsende gehen lässt. Ich hätte ja auch nur bis 2019 oder 2020 unterschreiben können - selbst Schuld.

      Ein Klub muss - bei aller Menschlichkeit - zuerst auf seinen Erfolg schauen. Und wenn man ihn als Nummer 3 eingeplant hat, gibt man ihn nicht einfach ab, in dem man die persönlichen Ziele eines einzelnen Spielers über den Erfolg des Klubs stellt.

      Würde der BVB auch nicht machen.

    • 16.01.20

      Aber wenn ihm Einsätze zugesichert wurden, muss auch der AG sich daran halten.

    • 16.01.20

      @Marco

      Nö. Wenn der andere Keeper plötzlich - warum auch immer - die besseren Leistungen zeigt, muss man Hoffmann überhaupt keine Einsätze geben, solange diese nicht vertraglich vereinbart wurden... was hier eben offenbar nicht der Fall ist.
      Wo kommen wir denn da hin? Wenn einem Spieler Einsätze (mündlich) zugesichert werden, dann doch immer auf dem Leistungsprinzip basierend.

    • 18.01.20

      Wenn einem Spieler Einsätze (mündlich) zugesichert werden, dann doch immer auf dem Leistungsprinzip basierend.
      ---
      Der Satz widerspricht sich? Kannst auch nicht ins Bordell, versprechen 50 EUR zu zahlen und dich anschließend wegen schlechter Leistung nicht dran halten.
      Zudem: Auch mündliche "Verträge" sind bindend.

    • 19.01.20

      Tut er nicht. Ein Gespräch, in dem der Trainer dem Spieler "Einsätze mündlich zusichert", wird bestimmt nicht so verlaufen, wie du das jetzt darstellst a la "Du wirst zu 100% die Hälfte der Spiele bekommen! Egal wie schlecht du, oder wie gut die anderen Keeper trainieren. Ich schwöre es bei meinem Leben! Schlagen wir drauf ein..."
      Kannste vergessen, mein Freund. ;-)

      Viel eher läuft das so: "Wenn du an deine guten Leistungen anknüpfen und dich weiter verbessern kannst, machst du die Hälfte der Spiele."

      Wenn man selbst mal in einem Verein gespielt hat, weiß man, wie solche Gespräche aussehen...

      Des Weiteren ist der Bordell-Vergleich völliger Blödsinn, weil du dort für eine Dienstleistung bezahlst und eben nicht in einem Konkurrenzkampf um eine einzige Position streitest, die von einem neutralen Beobachter bestimmt wird, der Leistungen objektiv bewertet.
      Und auch ist es absoluter Unsinn, ein Trainer-Gespräch, wie ich es eben dargestellt habe, als mündlichen Vertrag zu bezeichnen. Da lacht dich jeder Richter der Welt aus.

  • 16.01.20

    Ich dachte Ron-Robert ist heftig... Aber Ron-Thorben?? Was haben sich die Eltern dabei gedacht?

  • 16.01.20

    Eigentlich sollte er Rumtoben heißen :P ... ein sehr aktives Baby war er..