Said El Mala | 1. FC Köln

Kwasniok nennt El Mala den „besten Ein­wechsler“

13.01.2026 - 22:53 Uhr Gemeldet von: Lukas Heyer | Autor: LigaInsider

Während der 1. FC Köln sportlich tief in der Krise steckt und seit sieben Bundesliga-Spielen auf einen Dreier wartet, sorgt zumindest ein Name für astronomische Zahlen: Said El Mala. Doch Trainer Lukas Kwasniok steht mit ihm vor einem strategischen Rätsel. El Mala liefert seine Scorer fast ausschließlich als Joker.

„Ich habe den besten Einwechsler vielleicht der ganzen Liga zur Verfügung“, erklärte Kwasniok. Doch das ist ein zweischneidiges Schwert: Stolze 95 Prozent seiner Torbeteiligungen sammelte El Mala in der zweiten Halbzeit. Trotz des enormen Marktwerts, den der Youngster durch diese Effektivität generiert hat (40 Millionen Euro), sieht Kwasniok ihn noch nicht als fertigen Startelf-Spieler für die vollen 90 Minuten: „Er hat den Marktwert durch seine Scorer generiert, nicht durch Startelfeinsätze.“

Inmitten der aktuellen Negativserie und der wachsenden Kritik an Kwasniok bleibt die Personalie El Mala ein Reizthema. Das Ziel des Trainerstabs ist es, den Offensivstar so zu entwickeln, dass er seine Kreativität von Beginn an einbringen kann, ohne dass die Stabilität leidet. Angesichts der mageren Punkteausbeute der letzten Wochen wächst jedoch die Ungeduld im Umfeld, warum Kölns Juwel nicht häufiger von Anfang an die Kohlen aus dem Feuer holen darf.

Ob Kwasniok bereits am Mittwoch gegen den FC Bayern München (20:30 Uhr) von seinem Joker-Prinzip abweicht, bleibt eine spannende Frage. In einem Spiel, in dem Köln vermutlich nur wenige Entlastungsmomente bekommen wird, könnte die Effektivität von El Mala den Unterschied machen. Die Fans werden jedenfalls mit Sicherheit darauf hoffen, dass El Mala gegen den Rekordmeister nicht erst kommt, wenn die Partie bereits entschieden ist.

Quelle: Pressekonferenz

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