Said El Mala | 1. FC Köln

Später El-Ma­la-Ein­satz: Mehr war nicht vertretbar

28.02.2026 - 13:36 Uhr Gemeldet von: Kristian Dordevic | Autor: Kristian Dordevic

Nach der Niederlage des 1. FC Köln beim FC Augsburg (0:2) stand auch die späte Einwechslung von Said El Mala im Fokus. Der 19-Jährige kam erst in der 66. Minute ins Spiel – eine Entscheidung von Trainer Lukas Kwasniok, die mit dem körperlichen Zustand seines Spielers im Zusammenhang stand.
 
El Mala hatte unter der Woche mit Oberschenkelproblemen zu kämpfen und sich erst im Abschlusstraining richtig zurückgemeldet. Eine reibungslose Trainingswoche sieht anders aus.
 
Kwasniok machte deutlich, dass gesundheitliche Aspekte ausschlaggebend waren. „Wenn ich ihn heute hätte spielen lassen von Beginn an – oder 45 Minuten – und er wäre mir weggebrochen, dann wäre ich nicht mehr glücklich geworden und ihr auch nicht“, erklärte der Coach im Pressegespräch nach der Partie.
 

„Ich kümmere mich um den Jungen“


Gerade, weil El Mala beim 2:2 gegen die TSG Hoffenheim noch mit einem Tor und einer Vorlage überzeugt hatte, schien die Entscheidung auf den ersten Blick erklärungsbedürftig.
 
„Wenn ich einen Spieler, der letzte Woche ein Tor und einen Assist gemacht hat, erst 30 Minuten vor Schluss einwechsle, mache ich das, weil ich mich um den Jungen kümmere“, stellte Kwasniok klar, dass auch er das Offensivjuwel gerne länger auf dem Feld gesehen hätte. In der Trainingswoche habe El Mala jedoch „keinen einzigen Sprint ziehen können“, so Kwasniok. „Eine halbe Stunde war das, was ich vertreten konnte.“

Entsprechend fiel die Einsatzzeit dosiert aus – mit Blick auf die Belastung und nicht aus sportlichen Gründen.

Quelle: Pressekonferenz

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