Der 1. FSV Mainz 05 setzt auch in der kommenden Saison auf absolute Vereinstreue und Erfahrung. Am Donnerstag gaben die Rheinhessen offiziell bekannt, dass Stefan Bell sein Arbeitspapier bei den Nullfünfern um ein Jahr ausgeweitet hat. Trainer Urs Fischer zeigte sich auf der Pressekonferenz hocherfreut über den Verbleib des Innenverteidigers.
Besonders hob Fischer den Wert des Routiniers in schwierigen Phasen der abgelaufenen Spielzeit hervor: „Gerade bei Bello hat man es in dieser Spielzeit wirklich gut gesehen, er war gefragt und dann da und hat mitgeholfen, dass wir den Klassenerhalt sichern konnten“, erklärte Fischer.
Laut dem Coach sei es bezeichnend für Bells Karriereweg, dass er immer wieder von Kritikern abgeschrieben wurde, nur um dann auf dem Platz das Gegenteil zu beweisen und sofort Höchstleistung abzurufen, wenn Verletzungen im Kader Lücken rissen. „Schon auch immer so dass er abgeschrieben wurde und dann das Gegenteil auf dem Platz gezeigt hat.“, so Fischer weiter.
In der Kabine ebenso wichtig
Neben dem sportlichen Mehrwert spielt Bell eine zentrale Rolle innerhalb des Mannschaftsgefüges. Der Mainzer Trainer beschrieb den Defensivspezialisten als eine der prägenden Figuren, die auch abseits des Rasens vorangehen. Bell und die Teamkollegen Danny da Costa, dessen Vertrag sich automatisch verlängerte, sowie Kapitän Silvan Widmer seien Spieler, die „in der Kabine zum Rechten schauen“, was für die Stabilität des Teams von enormer Bedeutung sei.
Für Bell, der mit einer kurzen Unterbrechung bereits seit seiner Jugend für die Mainzer aufläuft, ist die Verlängerung ein klares Signal für die Bedeutung von Identifikation im modernen Profifußball.



Macher!
Hat mit Bo Svensson und Nikolce Noveski verteidigt, als Potulski noch im Kindergarten war, Respekt
Fünft mal die Überschrift gelesen aber ich kapiers nicht