Nach dem erfolgreich gesicherten Klassenerhalt laufen hinter den Kulissen des 1. FSV Mainz 05 schon die Kaderplanungen für die neue Bundesliga-Saison. Ganz oben auf der Prioritätenliste der Rheinhessen steht dabei eine feste Verpflichtung von Abwehrspieler Stefan Posch. Der österreichische Nationalspieler, der im Januar ohne Kaufoption vom Serie-A-Klub Como 1907 ausgeliehen wurde, hat sich am Bruchweg auf Anhieb unverzichtbar gemacht.
Die sportliche Führung der Nullfünfer lässt keine Zweifel an ihren Absichten aufkommen. „Mit Posch sind wir total zufrieden, wir haben klar gesagt, dass wir gerne weitermachen möchten“, betonte Sportdirektor Niko Bungert. Der 29-Jährige habe sich in der Rückrunde als echter „Fixpunkt und wichtiger Faktor“ in der Mainzer Abwehrreihe bewährt.
Heidel pokert um die Ablöse
Ein Selbstläufer wird der permanente Transfer allerdings nicht. Como hatte Posch erst für eine Summe von 5,5 Millionen Euro fest von Atalanta B. C. verpflichtet, bevor er direkt nach Mainz weiterverliehen wurde. In einer ähnlichen Größenordnung dürfte sich nun auch die geforderte Ablöse bewegen. „Wir wissen, dass er nicht zum Schnäppchenpreis zu haben ist“, ordnete Bungert die finanzielle Hürde ein.
Dennoch betonte Sportvorstand Christian Heidel, dass die Chancen auf einen Verbleib des Defensiv-Allrounders gut stehen: „Wenn es keine Aussicht gäbe, würden wir es nicht sagen. Wichtig ist, dass der Spieler will. Allerdings hängt es auch von der Entwicklung in Como ab.“



Du warst so ein treues Stück in der Rückrunde 🫡