Taichi Hara muss sich beim FC St. Pauli vorerst weiterhin mit der Rolle als Joker begnügen. Trainer Alexander Blessin deutete auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim (Samstag, 15:30 Uhr) an, dass der Winter-Neuzugang erneut eher für einen späten Einsatz infrage kommt.
Seit seinem Wechsel Ende Januar wurde der 26-jährige Stürmer zweimal eingewechselt, beim 2:1 gegen den SV Werder Bremen saß er zuletzt über die gesamte Spielzeit auf der Bank. „Wir wollten ihm immer mehr Spielzeit geben. Es hat im letzten Spiel einfach nicht gepasst. Da habe ich in dem Moment kein so gutes Gefühl gehabt“, erklärte Blessin.
Auf dem Trainingsplatz hinterlasse Hara jedoch einen positiven Eindruck. „Im Training gibt er Gas. Da hat er gute Momente. Daher ist das vielleicht ein Spiel, in dem man ihn reinbringen kann, aber ich denke, nicht von Anfang an. Das wäre zu früh, aber als Option für die letzten 20, 30 Minuten.“
Damit zeichnet sich ab, dass Hara weiter behutsam an den Bundesliga-Fußball herangeführt wird und vorerst als Impulsgeber von der Bank eingeplant ist.


