Christian Ilzer muss sich im Moment etwas genauer überlegen, ob er Stammspieler Vladimír Coufal am Wochenende wie üblich ins Rennen schickt. Sportlich stellt sich diese Frage für den Cheftrainer der TSG Hoffenheim sicher keineswegs, doch die Belastungssituation gestaltet sich aktuell schwieriger als sonst.
Coufal hatte mit der tschechischen Nationalmannschaft in den vergangenen Tagen „emotional wie körperlich sehr intensive Spiele“, konstatierte Ilzer am Freitag. An deren Ende stand für die Tschechen die Qualifikation für die Weltmeisterschaft im Sommer. Der Rechtsverteidiger dürfte demnach mit einer Portion Euphorie in den Kraichgau zurückgekehrt sein.
Aber auch mit vielen Minuten in den Beinen: Spielte er im ersten Duell mit Irland noch bis zur 83. Minute, war er am Dienstag im entscheidenden Duell mit Dänemark, das erst im Elfmeterschießen entschieden wurde, über die volle Distanz im Einsatz. „Er ist wirklich ans Limit gegangen, ist 16, 17 Kilometer gelaufen“, bilanzierte Ilzer, „das war schon eine enorme Belastung.“
Hoffenheims Trainer weiß aber auch um die Belastbarkeit des 33-Jährigen, der in dieser Bundesliga-Saison alle Partien von Beginn an bestritten hat und nur viermal (wenige Minute) früher vom Feld gegangen ist. „Der Junge verkraftet so einiges“, so Ilzers Urteil.
Auch Hranáč lässt für Tschechien alles auf dem Platz
Nichtsdestotrotz müsse vor dem Heimspiel gegen Mainz 05 (Samstag, 15:30 Uhr) das Gespräch gesucht und besonders das Training begutachtet werden. „Dann müssen wir mit unseren Eindrücken reingehen und Entscheidungen treffen.“
Das gilt auch im Fall von Nationalmannschaftskollege Robin Hranáč, der sogar zweimal 120 Minuten abgespult hat, aber immerhin auf einer etwas weniger laufintensiven Position spielt und im Vergleich (bei 90-Minuten-Einsätzen) in der Regel ein, zwei Kilometer weniger – und insbesondere auch weniger Sprints – abreißt als Coufal.
Kein klarer Ersatzkandidat
Was wären derzeit überhaupt Ilzers Alternativen für den Fall, dass er auf den rechten Außenverteidiger mal verzichten oder ihn früh herunternehmen muss? Mit Valentin Gendrey fällt eine nominelle Option verletzungsbedingt weg.
Der österreichische Coach ging es chronologisch an: „Wir haben in der Sommervorbereitung öfters mit Luka Đurić dort gespielt, in Hamburg im Pokal (gegen St. Pauli) mit Alex Prass, jetzt in Elversberg (Testspiel in der Länderspielpause) mit Grischa Prömel.“
Es gehe darum, Alternativen aufzubauen, um entsprechend Lösungen für den Fall der Fälle zu haben. TSG-Coach Ilzer dürfte aber darauf setzen, dass sich Coufal wie gewohnt zum Dienst meldet und er ihn allerhöchstens im Laufe des Spiels etwas früher runternehmen muss, um die Schraube nicht zu überdrehen.



Hat jedes Spiel gespielt - wenn er sich fit fühlt wird er auch am WE starten
Ich werde schon wieder verarscht… während meine Konkurrenten nur Good News bekommen, krieg ich wieder sowas
Coufal spielt s11
Tillman, Coufal, Stanisic, Guirassy..ich weiß, wer sich morgen in die Hosen scheißt.
[Kommentar gelöscht]
Super danke für die Info👍🏻
Jetzt verstehe ich warum viele ihn unter der Woche verkauft haben (Marktwert massiv gesunken). Ich halte ihn bis zum 34. - guter Mann
Kabak zum Glück nur 1 Spiel von Beginn an gemacht.
Diese Beine…🤯
Zum Glück kann man die Aufstellung sehen
Habe bald niemanden mehr für meine S11 morgen 😀
yup. kane, gruda, amiri, guirassy soll weit gereist sein, jetzt coufal - what's next?