11.02.2020 - 11:31 Uhr Gemeldet von: BavariaFantastica | Autor: Kristian Dordevic

Jürgen Klinsmann tritt als Cheftrainer von Hertha BSC zurück. Das erklärte er in einem Statement auf seiner Facebook-Seite.


"Ende November haben wir mit einem hochkompetenten Team dem Wunsch der Vereinsführung entsprochen und ihr in einer schwierigen Zeit geholfen", heißt es darin unter anderem. Je drei Siege, Unentschieden und Niederlagen sind seither zustande gekommen, sodass es "inzwischen sechs Punkte Abstand zum Relegationsplatz" sind.

Der 55-Jährige weiter: "Als Cheftrainer benötige ich allerdings für diese Aufgabe, die noch nicht erledigt ist, auch das Vertrauen der handelnden Personen." Besonders im Kampf um den Klassenerhalt seien Einheit, Zusammenhalt und Konzentration auf Wesentliche die wichtigsten Elemente.

Klinsmann zieht sich wieder in den Aufsichtsrat von Hertha BSC zurück

Das müsste aber garantiert sein, um sein Potenzial als Trainer ausschöpfen und seiner Verantwortung gerecht werden zu können. Offenbar ist das nach Klinsmanns Dafürhalten nicht gegeben.

"Deshalb bin ich nach langer Überlegung zum Schluss gekommen, mein Amt als Cheftrainer der Hertha zur Verfügung zu stellen und mich wieder auf meine ursprüngliche langfristig angelegte Aufgabe als Aufsichtsratsmitglied zurückzuziehen", so der frühere Bundescoach weiter.

Wie es nun weitergeht, ist unklar. Eine offizielle Reaktion beziehungsweise Mitteilung der Hertha steht noch aus. Die Berliner Mannschaft steht zur Stunde mit den Assistenztrainern Alexander Nouri und Markus Feldhoff auf dem Platz.

Update: Fürs Erste übernimmt Alexander Nouri

Nunmehr hat sich auch Hertha BSC zur Angelegenheit geäußert und Klinsmanns sofortigen Rücktritt bestätigt. Zunächst übernimmt Alexander Nouri (mitsamt dem aktuellen Trainerteam), er soll am Samstag gegen den SC Paderborn an der Seitenlinie stehen.

"Wir sind von dieser Entwicklung am Morgen überrascht worden. Insbesondere nach der vertrauensvollen Zusammenarbeit hinsichtlich der Personalentscheidungen in der für Hertha BSC intensiven Wintertransferperiode gab es dafür keinerlei Anzeichen. Über die weiteren Entwicklungen werden wir zu gegebener Zeit informieren", wird Geschäftsführer Michael Preetz zitiert.

Hertha hat im Winter auf dem Transfermarkt so viel Geld wie kein anderer Verein investiert und die Wechsel von Santiago Ascacibar, Matheus Cunha, Krzysztof Piatek und Lucas Tousart (ab Sommer) über die Bühne gebracht. Für summa summarum 70 bis 80 Millionen Euro.

Niko Kovac ist gegenwärtig in der Pause

Was die Neubesetzung des Cheftrainerpostens anbelangt, kursiert postwendend der Name Niko Kovac. Der in dieser Saison entlassene Bayern-Coach ist ehemaliger Hertha-Spieler und gebürtiger Berliner.

Er kommt nach Angaben von "Abendzeitung" (oder auch "Bild") allerdings definitiv nicht als (sofortiger) neuer Coach des Hauptstadtklubs in Betracht, weil er erst ab der nächsten Saison wieder eine Trainertätigkeit aufnehmen will.


  • KOMMENTARE

  • 11.02.20

    Der nächste logische Schritt kann jetzt nur André Villas-Boas sein.

  • 11.02.20

    HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA

    • 12.02.20

      Jaja super Witz. Ich hoffe das hat mit Klinsmanns Rücktritt jetzt mal ein Ende. Die Situation hat eine total unschöne Form angenommen wo gefühlt jeder vor Missgunst dieser 'neuen Hertha' gegenüber fast am platzen war.

    • 12.02.20

      Der Witz daran ist, dass dieses "Big City Club" ja selber hochgezüchtet wurde.
      Ich kann mich nicht im Abstiegskampf hinstellen und sagen das man die CL anpeilt und Berlin diesen Big City Club braucht. Dann noch Eigengewächse und verdiente Spieler vergraulen (vom degradierten Torwarttrainer schreib ich noch gar nicht) - weil eben Big City Club - und sich dann davon stehlen.

      Die unschöne Form und Missgunst ist reines Eigenverschulden von allen handelnden Personen.

    • 12.02.20

      Ich bin als fan von diesen Entwicklungen auch nicht besonders begeistert gewesen. Doch so wie ich das sehe kamen die neuen Begrifflichkeiten, Ziele und Änderungen hauptsächlich von zwei Personen im Verein mit den Namen Klinsmann und Windhorst.

      Im Nachhinein hat Preetz vor allem Klinsmann viel zu viel Freiraum gelassen, nur war auch nicht unbedingt abzusehen was Klinsi alles für einen Schwachsinn anzettelt. Deswegen bin ich ja auch froh, dass zumindest das Kapitel Klinsmann abgeschlossen ist.

      Die Häme die Hertha aber in den letzten Wochen zukam war schon sehr erstaunlich für mich. Und der Hauptgrund war dauernd, dass sich über die zu hoch angesetzten Ziele lustig gemacht wurde. Das mit dem Tw trainer und vergraulten spielern ist jetzt nur nach Klinsmann Rücktritt wieder Thema geworden.

  • 11.02.20

    Diva?

    Schön die Schuld bei allen anderen suchen. ^^

  • 11.02.20

    Herr Dardai, bitte übernehmen Sie! :(

  • 11.02.20

    „Wenn ich etwas mache, dann mache ich es richtig.“ - Zitat Jürgen Klinsmann. Mein Beileid für alle Hertha-Fans sich so einen rückgratslosen Versager ins Boot geholt zu haben.

    • 11.02.20

      Also finde jetzt auch nicht, dass das toll war, aber ihn als rückgradtosen Versager zu titulieren finde ich schon lächerlich. Du musst ja ein richtig hohes Tier sein, um es dir erlauben zu können, einen gestandenen Mann als Versager zu bezeichnen.
      Vermutlich wird er in einem Jahr mehr verdienen als du in deinem Leben aber hey, er ist der Versager.

    • 11.02.20

      Häh, aber genau das bestätigt er doch damit. Wenn er es macht, dann richtig. Und dazu gehört eben auch die volle Rückendeckung des Vereins gegenüber dem Trainer.

      Dass Klinsmann fehlendes Vertrauen bemängelt, wird schon eine Grundlage haben (und wenn sie nur aus seiner Sicht ist). Bei dem Bild, das Hertha die letzten Wochen/Monate abgab, würde es mich nicht wundern, wäre Preetz aktuell beim Versuch, Jürgen Klopp aus Liverpool loszueisen. Da würde ich mir als Trainer auch die Frage stellen, ob das alles wirklich Sinn macht.

      Um den "Versager im Boot" zu finden, kann man genauso gut bei Preetz anfangen. Der Move von Dardai zu Covic ist nach wie vor an Dummheit kaum zu überbieten.

    • 11.02.20

      tjturbo, wo stellt sich für dich "rückgratlos" raus und bitte wo ist das Kommentar, dass du zitierst nicht passend zur Handlung von Jürgen Klinsmann?

    • 11.02.20

      So ein Schwachsinnspost. Klinsmann hat genug erreicht in seinem Leben. Davon träumen Millionen andere.

      Es ist konsequent von Klinsmann, wenn er eben in der Ausführung seiner Tätigkeit behindert wird.

    • 11.02.20

      Man muss also jemand hohes sein, um Aussagen über jemand "hohes" oder reiches zu treffen? Das wünschen/denken sich auch die Herren Putin, Trump und Erdogan also viel Erfolg! Das was du hier machst ist freie Meinungsäußerung ohne Vorlage deiner Vorahnen, Kontoauszug und Führungszeugnis

    • 11.02.20

      Welcher Trainer im Abstiegskampf hat denn jeden Tag von jedem einzelnen Vereinsverantwortlichen die uneingeschränkte Rückendeckung? Gerade nach einer so katastrophalen Leistung wie am Samstag muss sich ein Trainer auch unangenehme Fragen gefallen lassen, wie zum Beispiel "warum zur Hölle hat Lukebakio nicht von Anfang an gespielt, du Vollidiot?".

      Wer in den Abstiegskampf! für ein Dreivierteljahr! nach Berlin! kommt, Wunschspieler im zweistelligen Millionenbereich bekommt! und dann auch noch erwartet, dass er nie hinterfragt wird, der muss komplett wahnsinnig sein - oder eben rückgratslos und feige.

    • 11.02.20

      Der Unterschied zwischen "sich hinterfragen lassen" und "fehlendem Vertrauen in seine Tätigkeit" ist dir aber schon geläufig, oder?

      Wie sinnvoll es manchmal ist, wenn Preetz Trainer hinterfragt, sah man bei Dardai. Auch wenn es unter Klinsmann nicht immer hübsch anzusehen war (die Zeit hätte man ihm aber auch eingestehen dürfen), war bezüglich Ergebnisse durchaus ein Aufwärtstrend zu erkennen (trotz Spielen gegen Dortmund oder die Bayern).

      Hätte an Klinsmanns Stelle ähnlich gehandelt. Berlin hat erst mal noch einige Themen zu klären, bevor man wirklich in der Spur eines "Big City Clubs" ist und diese Entwicklung auch nehmen kann. So wie das aktuell läuft hat das eher was von Monaco oder Malaga, die kurzfristig hochgepumpt wurden, sich aber durch fehlende nachhaltige Arbeit nicht oben halten konnten (und Hertha ist ja dabei noch nicht mal oben).

    • 11.02.20

      Wie meinst du denn, dass sich das fehlende Vertrauen äußert? Meinst du Preetz läuft durch die Herthageschäftsstelle und sagt "ich vertraue Klinsmann nicht mehr"?

      Dein zweiter Absatz zeigt dann, dass fehlendes Vertrauen eben durch das Hinterfragen geäußert wird.

      Liest du den Unfug, den du da fabrizierst, eigentlich nochmal?

    • 11.02.20

      Die Beschreibung trifft es ziemlich gut. Klinsmann kommt ins Amt und redet von CL-Wünschen, DFP-Pokalsieg-Hoffnungen und das jemand wie Boyata einer der besten Verteidiger Europas sei. Er hat ganz falsche Hoffnungen vermittelt, die in Zusammenhang mit der Wintertransferphase einem eben auch Leistungsdruck aufbürden. Das in einer Zeit in der die Hertha auch schon alles andere als gut in der Tabelle stand. Dann kommt er also her und gibt hier den Optimisten anstatt realistisch zu sein und verfehlt seine Ziele komplett. Dann zurückzutreten und von mangelnden Vertrauen zu sprechen, ist einfach nur heuchlerisch. Klinsmann hats einfach vermasselt ein guter Trainer zu sein und sucht jetzt die Schuld bei anderen. Wer soll ihn denn das fehlende Vertrauen schuldig sein ? Der Vorstand, der Klinsi und seinem Kollegen Windhorst sowas von den Arsch küssen. Preetz, der fleißigst war im Winter die ganzen Spieler für die CL-Ambitionen zu besorgen. Einen Piatek oder Tousart zu überreden zur Hertha zu kommen, ist bestimmt nicht einfach.

      Wer bleibt also noch übrig, der ihm kein Vertrauen geschenkt hat? Die Fans und die Spieler. Die Spieler haben jegliche Berechtigung, kam doch mit dem Geld der mangelnde Respekt gegenüber verdienten Spielern und Eigengewächsen. Hinzu kommt die sportliche Entwicklung unter Klinsi, die ein einziger Rückschritt ist, denn auch wenn die Ergebnisse nicht schlechter als unter Covic sind, so ist der Fussball den die Hertha gespielt hat noch schlechter als unter Covic und meilenweit entfernt von Dardai. Das die Spieler kein Vertrauen haben, ist mehr als gerechtfertigt.

      Hertha ist leider innerhalb einer Saison zum absoluten Witzverein mutiert und ich wünsche mir für jeden Fan des Vereins, dass alle Witzfiguren beseitigt werden -> Preetz, Klinsmann und Windhorst. Das Hertha unter Dardai war nicht nur besser, sondern hatte auch mehr Charakter und hat sich langfristig auch ordentliches Potenzial erarbeitet. Wenn dieser Zirkusverein so weiter geht, ist es nur eine Frage der Zeit bis Windhorst sein Fehlinvestment erkennt und versucht verzweifelt noch jeden Cent wieder rauszuholen und was übrig bleibt ist ein Verein der in Scherben liegt.

    • 11.02.20

      Das eine gute Spiel in der Rückrunde (WOB) und die eine gute Halbzeit in den letzten 3 Spielen (1. vs SO4 DFB) sollen also massives Vertrauen und ihm ne Vertragsverlängerung einbringen? Alles andere ist fehlendes Vertrauen? Leute, wacht auf, der Verein ist 14. und wurde vor heimischen Publikum ohne große Idee vorgeführt am Wochenende.

    • 11.02.20

      Nein ich finde es nur lächerlich in unserer Internetgesellschaft, dass jeder andere Niedermacht obwohl er es selbst 0 besser hinbekommen würde. Jemanden als Versager titulieren ist schon heftig und passt perfekt in das Bild der heutigen Mobbinggesellschaft. Da sollten sich einige Mal lieber selbst hinterfragen, als über andere permanent zu urteilen. Nicht nur hierauf bezogen, ist insgesamt leider immer wieder toll, wie manche über andere im anonymen Raum sprechen.

    • 11.02.20

      @Kingkoks Wenn das Spiel gegen Wolfsburg "gut" gewesen sein soll, dann sollten die Ambitionen von Hertha doch eher der Nichtabstieg sein. Das war Not gegen Elend und Hertha hat halt am Ende nen Tor mehr "iwie gemacht". Die Spielerische Entwicklung des Teams ist seit Klinsmann Antritt einfach nicht vorhanden, man hat Spiele gewonnen, weil man effektiver war oder das nötige Glück hatte. Auf keinem der Spiele seit Klinsmann-Antritt hat man an Sich aufbauen können.

      Deswegen gebe ich dir beim Rest natürlich vollkommen Recht. Klinsmann ist mMn der schlechteste Trainer der Bundesliga diese Saison. Selbst Covic gefiel mir da besser.

    • 11.02.20

      @martinez20 Ähm...Glashaus?

    • 11.02.20

      @FatTony0 Ja sorry, wollte ein wenig Kontrast und nicht nur Schwarzmalerei bringen. Natürlich sollte das Ziel der Hertha der Nichtabstieg sein. Ich weiß nicht, in welches Teeblatt man da mehr lesen sollte (vorallem vor der Saison). Stürmer sind entweder 33+ oder treffen bewiesenermaßen Bundesligatore eher schlecht. Mittelfeld formabhängig und in der Abwehr rotiert die Kompetenz von Stark zu Boyata und der Rest spielt ziemlich Durchschnitt. Dass man dazu versucht, die ausrangierten Projekte gefallener europäischer Lichter (Lyon, Milan, Arsenal) wieder zum Leben zu erwecken ist zwar ein guter Weg aber verspricht einem ja immer noch nix. Da liegt der Fehler. Deshalb spielt man ja auch die Spiele. Und vorher halt psssst oder Demut unter Dardai gabs wenigstens die Hinrunde zum Rumtönen

    • 11.02.20

      @martinez. Mit deiner Aussage gebe ich dir grundsätzlich Recht, nur bei dem was Klinsmann an Aussagen vorher getätigt und denen die er jetzt getätigt hat, hat er mMn keinerlei Anerkennung verdient. Seine Reaktion ist feige und heuchlerisch, keinerlei Anzeichen von Reue oder eigenen Schuldeingeständnissen. Blöd für die Hertha, dass Klinsi nicht entgültig ausm Verein raus ist.

    • 11.02.20

      "Wie meinst du denn, dass sich das fehlende Vertrauen äußert? Meinst du Preetz läuft durch die Herthageschäftsstelle und sagt 'ich vertraue Klinsmann nicht mehr'?"

      Grundsätzlich würde ich das Preetz seit Dardai auch zutrauen, aber darum geht es nicht. Wie und warum Klinsmann zu seiner Ansicht kommt, bewerte ich nirgendwo. Wenn man sich aber den Umgang mit Dardai betrachtet, wäre es keine Überraschung, dass da auch sehr gut was bei Klinsmann dran ist.

      Übrigens siehst du ein ähnliches Beispiel auch im Umgang mit Arne Maier. Also so ganz zufällig ist das vielleicht alles nicht, was bei Hertha so abläuft. (https://www.ligainsider.de/arne-maier_10422/maier-zeigt-sich-von-preetz-aussagen-irritiert-285076/)

      "Dein zweiter Absatz zeigt dann, dass fehlendes Vertrauen eben durch das Hinterfragen geäußert wird."

      Ähm, nein. Eigentlich überhaupt nicht. Ist doch keine Seltenheit, dass die Arbeit eines Trainers hinterfragt wird. Ein Verein würde ja katatrophal handeln, würde er die Arbeit einer führenden Person nicht hinterfragen. Vertrauen sollte trotzdem die Grundlage eines jeden Verhältnisses zwischen sportlicher Leitung und dem Trainer sein. Das sind ganz einfach zwei verschiedene paar Schuhe.

    • 11.02.20

      @martinez20 wie kommst du anonymer Internet-Pöbler dazu, einfach zu behaupten, ich hätte es nicht besser hinbekommen? Einfach mal anonym raushauen, ein typisches Beispiel der heutigen Gesellschaft.

      Merkste was?

    • 11.02.20

      ich bin da ganz bei Martínez und amused.

      1. mir pers. geht das urteilen - sofern ernst gemeint - auch auf den Sack. Mit einer Prise distanz und Ironie, gerne. Alles andere ist doch echt nicht ernstzunehmen.
      2. Klinsmann wird sich schon was bei seinem move gedacht haben. erst mal die Gründe erforschen, Infos sammeln und dann evtl. nochmal drüber nachdenken. Amused hat da genau den richtigen Ansatz gewählt. Dann kann man sich ja immer noch drüber lustig machen, falls angebracht.
      3. läuft es nicht genau so, wie man es erwartet, sind Menschen generell erst mal am „draufhauen“, weil sie verunsichert sind. Großes Unverständnis, also direkt erst mal rumschreien..

      Na ja. My 2 Cents.

    • 11.02.20

      "Grundsätzlich würde ich das Preetz seit Dardai auch zutrauen, aber darum geht es nicht."

      Doch, genau darum geht es. Du traust Preetz ein Fehlverhalten zu und verteidigst deshalb Klinsmann. Ich traue Klinsmann ein Fehlverhalten zu und formuliere meine Kritik dementsprechend. Die bisherigen Informationen deuten ganz eindeutig darauf hin, dass ich richtig liege. Sowohl kicker als auch ARD berichten, dass Klinsmann einen langfristigen Vertrag haben wollte - und zwar vor Ende der Saison. Er habe aus der Verweigerung dieses Vertrags fehlendes Vertrauen abgeleitet.

      Falls das stimmt, dann ist "rückgratlos" noch das netteste Adjektiv, das mir zu Klinsmann einfällt. Warum ich das nicht äußern darf, konntest du mir bisher noch nicht erklären. Deine Aussagen bezüglich Preetz sind deutlich haltloser als meine bezüglich Klinsmann. Dein einziges Beispiel beruft sich auf den angeblich schlechten Umgang mit einem enttäuschten Spieler, der seitdem in jedem Spiel zum Einsatz kam und der zudem nichts mit dem Verhältnis zu Klinsmann zu tun hat.

    • 11.02.20

      ich habe es im kontext so aufgefasst, als hätte er dir als antwort auf deine these lediglich eine alternative angeboten.. kann aber auch fehlinterpretation sein.

      so im sinne von: du nennst ihn (einfach mal so) riesenversager?! ok, was ist denn mit ihm hier?!

      daher würde ich pers. schon einen unterschied bei der herangehensweise feststellen.

    • 11.02.20

      "Doch, genau darum geht es. Du traust Preetz ein Fehlverhalten zu und verteidigst deshalb Klinsmann."

      Also wer Preetz in der aktuellen Phase kein Fehlverhalten zutraut, bekam seit Dardais Trainerentlassung wohl nicht allzu viel mit. Arne Maiers Aussagen hierzu zeigen eigentlich auch ganz gut, dass da im Verein einiges nicht stimmt. Aber darum geht es überhaupt nicht, was ich wem zutraue. Klinsmann wird - ähnlich wie Maier - schon wissen, weshalb er zu seiner Aussage kommt. Da geht es überhaupt nicht darum, wem ich hier was zutraue.

      "Falls das stimmt, dann ist 'rückgratlos' noch das netteste Adjektiv, das mir zu Klinsmann einfällt. Warum ich das nicht äußern darf, konntest du mir bisher noch nicht erklären."

      Wo habe ich denn überhaupt geschrieben, dass du das nicht äußern darfst? Interessante Schlussfolgerung, zu der du da kommst.

      "Dein einziges Beispiel beruft sich auf den angeblich schlechten Umgang mit einem enttäuschten Spieler, der seitdem in jedem Spiel zum Einsatz kam und der zudem nichts mit dem Verhältnis zu Klinsmann zu tun hat."

      1.) Ist das nicht korrekt, da auch das Beispiel Dardai nach wie vor im Raum steht. Die Art und Weise, wie man die Zusammenarbeit mit einem solch verdienten Trainer beendete, ließ auch ziemlich zu wünschen übrig. Über die sportliche Konsequenz dieser Entscheidung, müssen wir wohl nicht anfangen zu diskutieren.

      2.) Ist eine derart deutliche Aussage des wohl talentiertesten Eigengewächses im Kader, schon eine ganz schöne Hausnummer.

      3.) Hat das natürlich nichts mit dem Verhältnis zu Klinsmann zu tun, sondern ist ganz einfach darauf bezogen, dass Preetz hier einige Dinge wohl nicht sonderlich glücklich löst.

    • 11.02.20

      @amused
      Zuerst einmal bin ich auch absolut kein Fan von Preetz und halte den Abgang Dardais nach wie vor für den größten Fehler, den die Hertha die letzten Jahre gemacht hat.
      Aber du argumentierst doch hier quasi so, nur weil Preetz einige Dinge falsch gemacht hat kommt er als potenzieller Schuldiger für die jetztige Situation in frage. Bisher gibt es keinerlei Anzeichen dafür.
      Klinsmann hingegen verlässt die hertha ja nicht richtig, weshalb die von ihm plötzlich getätigte Entscheidung als Trainer aufzuhören für alle Beteiligten bei der Hertha nur kontraproduktiv ist, da dies einerseits intern nicht abgesprochen worden ist und man jetzt angewiesen ist, in einer ohnehin schon brenzlichen Situation, möglichst schnell einen passenden Ersatz zu besorgen. Unabhängig davon, ob Klinsmann also weitermachen wollte oder nicht, hätte er einfach das intern kommunizieren können und man verkündtigt den Abgang zusammen öffentlich sobald man einen Nachfolger gefunden hat. Da Klinsmann ja nach wie vor "für" die Hertha tätig ist, wäre es auch in seinem Interesse (als rational denkender Mensch) das Thema möglichst sportlich und besonnen zu klären.
      Was Klinsmann hingegen tut ist einfach nur egozentrisch. Denn er verkündet über die sozialen Kanäle selber seinen "Abgang" ohne das dies im Wissen der anderen Verantwortlichen geschieht. Dies führt neben dem Druck schnellstmöglich Ersatz zu bekommen auch dazu, dass in der Öffentlichkeit wieder Diskussionen ( wie sie auch hier statt finden) entflammen. Diese öffentliche Unruhe hätte man sich gut und einfach sparen können. Wenn Klinsmann im Interesse der Hertha seine Entsheidungen fällen würde, wäre dies also für ihn auch bedeutend. Das ihm somit sowohl die sportliche Situation als auch der mediale Rummel um Hertha am A**** vorbei geht, zeigt einfach nur wie oppurtunistisch er handelt und wie viel ihm Hertha im Endeffekt bedeutet.
      Ungeeignet als Trainer wie auch als Aufsichtsratmitglied oder jeder anderen Position.

    • 11.02.20

      "Aber du argumentierst doch hier quasi so, nur weil Preetz einige Dinge falsch gemacht hat kommt er als potenzieller Schuldiger für die jetztige Situation in frage."

      Ich suche hier überhaupt nicht nach einem "potenziellen Schuldigen". Es wird wahrscheinlich wie so häufig ein Zwischending sein und beide Parteien haben ihren Anteil an der Sache.

      Der Vorwurf war hier aber im Ursprungskommentar recht klar einzig und alleine an Klinsmann und DARAUFHIN habe ich angeführt, dass es durchaus auch einige Punkte dafür gibt, dass auch von Seiten der sportlichen Führung (eben Herr Preetz) einige Dinge nicht rund laufen. Ergo suche ich hier nicht nach dem Schuldigen Preetz, sondern entgege den Vorwürfen hier lediglich, dass diese Situation wohl nicht einzig und alleine auf Klinsmann zurückzuführen ist und dafür sind eben sowohl Dardai als auch Maier sehr gute Beispiele.

      "Unabhängig davon, ob Klinsmann also weitermachen wollte oder nicht, hätte er einfach das intern kommunizieren können und man verkündtigt den Abgang zusammen öffentlich"

      Das finde ich übrigens auch nicht ideal von Klinsmann gelöst, ähnlich wie von Maier. Das geht eigentlich nicht, solche Dinge öffentlich zu äußern. Aber dass das nun wiederholt passiert, ist vielleicht kein Zufall und zeigt eventuell schon auch ein wenig, dass die Verhältnisse intern zur sportlichen Führung (eben Herr Preetz) nicht mehr die allerbesten sind.

    • 11.02.20

      Mal von diesen sinnlosen Beleidigungen abgesehen ist es dennoch fraglich, weshalb die Frage über einen langfristigen Vertrag für Klinsmann nicht bereits vor seinem Engagement geklärt wurde. Klinsmann hatte selbst öffentlich erklärt nur bis Ende der Saison Trainer sein zu wollen, um anschließend intern einen langfristigen Vertrag zu fordern? Das ist schon fragwürdig.

      Die Entwicklung der Mannschaft hat einen langfristigen Vertrag auch nicht gerechtfertigt. Mag sein das man mit Spielzerstörung ein paar Punkte erreicht hat, aber spielerisch war das in jeglicher Hinsicht ein Offenbarungdeid. Nicht erst gegen Mainz. Darüber hat er alle Topscorer der Vorsaison teilweise weggeekelt (Duda, Kalou) oder degradiert (Ibisevic) und Unruhe in die Mannschaft gebracht. Dazu die Mannschaft jetzt in den entscheidenden Wochen im Stich gelassen und eigenmächtig seinen Rücktritt über Facebook erklärt. Damit dürfte er seine letzten Sympathien in Deutschland verspielt haben.

    • 11.02.20

      Klinsmann hatte mit den schwachen Leistungen von Duda, Kalou und Ibisevic nicht viel zu tun, die waren auch schon an den ersten 10 Spieltagen allesamt ein Totalausfall. Wer am Samstag gesehen hat, wie Ibisevic nach 3 Minuten auf dem Feld schon gelaufen ist, als hätte er schwere Arthrose, der kann Klinsmann diesbezüglich nur wenig Vorwürfe machen.

      Vedad hat keinen Bock mehr. Salomon auch nicht. Duda wurde nur verliehen, der kommt schon wieder in Form.

    • 11.02.20

      Die besitzen trotzdem als Einzelspieler selbst mit Arthrose mehr spielerische Qualität als ein Skjelbred, Ascacibar und Köpke zusammen.

    • 11.02.20

      So ein überaus reger Austausch... Hiernach würde selbst Hegel seine Werke über die Wissenschaft der Logik nochmal umpflügen. hoffe, ihr teilt auch so intensiv eure Gedanken was die eigene Frau, den eigenen Job und sonstige nebensächliche Themen des Lebens betrifft?!
      Übrigens Sabine schlägt immer noch ein bisschen aus. Und wenn ich ehrlich bin, glaub ich so langsam dass uns der Himmel auf den Kopf fällt. Aber was juckt's den Klinsi.

      Liebe, Sex und Zärtlichkeit, ihr kleinen Rabauken.

      Ps: havertz verkaufen! Schlecht drauf der Junge.

    • 12.02.20

      "Mag sein das man mit Spielzerstörung ein paar Punkte erreicht hat, aber spielerisch war das in jeglicher Hinsicht ein Offenbarungdeid."

      So fair muss man allerdings sein, dass Klinsmann hier aber auch eine recht desolate Mannschaft übernommen hat und dafür finde ich nun "ein paar Punkte erreicht" (btw., selbst nach Duellen gegen den BVB oder die Bayern mit einer ausgeglichenen Bilanz) nicht ganz so verkehrt, selbst wenn sie mit "Spielzerstörung" zustande kamen. Weiß auch nicht, was da genau der Vorwurf sein soll bei einer Mannschaft wie Hertha. So gut ist der Kader nun auch nicht, dass sie andere Mannschaften einfach so dominieren. Das schaffte ein Dardai ebenso wenig.

      "Darüber hat er alle Topscorer der Vorsaison teilweise weggeekelt (Duda, Kalou) oder degradiert (Ibisevic) und Unruhe in die Mannschaft gebracht."

      Auch hier kannst du das nicht alleine an Klinsmann festmachen. Duda und Kalou hatten bereits unter Covic einen schweren Stand. Da kannst du Klinsmann doch nicht vorwerfen, dass genau er jetzt diese Spieler weggeekelt hätte. Der einzige in deiner Aufzählung, der vor Klinsmann einen besseren Stand hatte, war Ibisevic und bei allem Respekt, der wird dieses Jahr 36 und hatte schon auch ein wenig Konkurrenz (gehabt / und jetzt noch zusätzhlich mit Piatek und Cunha).

    • 12.02.20

      Es geht nicht darum andere Teams zu dominieren, sondern die Ergebnisse unter Klinsmann mal kritisch zu analysieren. Gegen Mannschaften die selbst das Spiel gestalten müssen kann man mit dem praktizierten Fußball mal hier und da einen Punkt mitnehmen. Das ist dann aber nicht mehr ausreichend, um im Abstiegskampf gegen direkte Konkurrenten gewinnen zu können. Allerdings auch nicht verwunderlich, wenn er mit zwei Zerstörern wie Ascacibar und Skjelbred im Mittelfeld spielen lässt. Solche Spielertypen haben nicht mal unter dem vermeintlich so defensiv agierenden Dardai auf dem Platz gestanden. Es war bis zum letzten Spieltag taktisch keine Spielidee erkennbar und erst recht keine Verbesserung zum Fußball unter Dardai.

      Die Mannschaft hat unter seiner Führung lediglich ein mal überzeugen können und das war im Pokal gegen Schalke. Wenn man so will hat er auch dieses Spiel "vercoacht", weil er völlig unnötigerweise in der Schlussviertelstunde Mittelstädt eingewechselt hat, der anschließend beide Gegentreffer verschuldet hat.

      Es ist daher auch völlig verständlich, dass der Verein Klinsmann keinen langfristigen Vertrag anbieten, sondern erst mal die weitere sportliche Entwicklung abwarten wollte.

      Das seine Teamführung auch fraglich war, hat man den Einlassungen verschiedener Spieler nachlesen können, die teilweise nicht mal wussten wie mit ihnen geplant wird und über einen Vereinswechsel nachdachten (Stark, Meier), oder aber völlig ignoriert wurden und keinen Kontakt mehr zur Mannschaft haben durften (Kalou). Gleichzeitig aber wurden Spieler wie Köpke in die Startelf befördert, die nicht mal Bundesligaqualität besitzen, oder unbeirrt am völlig formlosen Selke im Sturm festgehalten, wodurch dieser in die Rolle des Sündenbocks geriet und letztlich Hals über Kopf den Verein verlassen hat. Dazu noch seine Entlassung des langjährigen Torwarttrainers Zsolt Petry, weil dieser wohl nicht die großartigen Torwartfähigkeiten des eigenen Sohnes ausreichend gewürdigt hat. Aktuell müssen die Torhüter von Hertha BSC deshalb mit einem Amateurtrainer trainieren, der noch nie im Profibereich gearbeitet hat, weil Köpke nicht weiter für den Verein arbeiten durfte.

    • 12.02.20

      "Es geht nicht darum andere Teams zu dominieren, sondern die Ergebnisse unter Klinsmann mal kritisch zu analysieren."

      Du hast die Ergebnisse unter Covic und die Form, in er sich Hertha befand, aber schon auch mitbekommen? Was hast du denn an den Ergebnissen zu kritisieren? Vor allem wenn man sich betrachtet, dass Hertha dabei bis auf Leipzig alle Top 5 Gegner vor der Brust hatte? Ich meine, drei Siege, drei Unentschieden und drei Niederlagen (unter anderem gegen Dortmund, Leverkusen, Gladbach und Bayern) ist aus meiner Sicht nun auch nicht so schlecht, wenn man sich davor Covics Ergebnisse betrachtet.

      "Es war bis zum letzten Spieltag taktisch keine Spielidee erkennbar und erst recht keine Verbesserung zum Fußball unter Dardai."

      Und da bin ich halt der Meinung, dass Klinsmann nicht derjenige ist, dem das alleinig vorzuwerfen ist. Wie soll er das in so kurzer Zeit hinbekommen? Er übernimmt einen Trümmerhaufen von Covic (fußballerisch wie Formstärke) und wird jetzt dafür kritisiert, dass er andere Teams nicht dominiert? Sorry, da gehe ich nicht mit. Das hätte man Klinsmann vorwerfen können, wäre er im Sommer perpsktivisch für Dardai gekommen und wäre an Covics Stelle gewesen.

      "(Stark, Meier)"

      Du solltest dir mal die Aussagen von Arne Maier durchlesen und aufgrund wem er irritiert war.

      "(Kalou)"

      Siehe Kommentar oben, den du offensichtlich diesbezüglich ignorierst. Kalou war schon seit Anfang der Saison außen vor. Dass es jetzt nun einzig und alleine an Klinsmann liegen soll, dass dieser schlechte Laune hat, ist doch Quark.

    • 12.02.20

      In so kurzer Zeit hinbekommen? Er hatte die gesamte Rückrundenvorbereitung. Die hat er mit der Mannschaft selten zum trainieren genutzt, sondern um Windhorst auf seiner Yacht zu besuchen und den Spielern Freizeit zu gönnen, damit die sich die Staaten anschauen können. Und das nachdem er öffentlich erklärt hat, dass die Mannschaft in keinem guten Zustand sei und er deshalb schon bereits früher mit dem Training beginnen muss. Ich habe noch von keiner Mannschaft gehört die sich verbessert hätte durch den Verzehr von Steaks oder den Besuch von Basketballspielen. Es bleibt der Eindruch von viel Getöse / Show und nichts dahinter. Typisch amerikanisch eben.

      Es geht nicht um die Ergebnisse, sondern darum eine Entwicklung zu erkennen, oder Spielidee zu entwickeln, die eine vorzeitige Vertragsverlängerung und ein Mehr an Kompetenzen für Kinsmann gerechtfertig hätte. Das ist doch der Grund weshalb Klinsmann letztlich seinen Rücktritt erklärt hat. Da hat er einfach keine Argumente auf seiner Seite gehabt. Gerade deshalb auch weil es branchenüblich ist die weitere sportliche Entwicklung erst einmal abzuwarten. So hat er sein persönliches Ego über das Wohl des Vereins gestellt. Einen bleibenden Eindruck als richtiger Trainer für Hertha hat er nicht hinterlassen.

      Zu Kalou: der war vielleicht zuvor schon kein Stammspieler mehr, aber musste nicht alleine Einzeltraining fernab der Mannschaft betreiben, um ihn so aus dem Verein auszudrängen. Man stelle sich vor das hätte man damals bei Bayern mit Klinsmann gemacht.

      Meier und Stark waren deshalb verägert, weil die vorherige Philosophie auf die eigene Jugend von Klinsmann ad acta gelegt wurde und vor allem auf teure Neuzugänge aus dem Ausland gesetzt werden sollte. O-Ton Klinsmann: brauchen Spieler mit CL-Qualität. Insbesondere für die Position von Meier. Beiden wurde von Klinsmann auch nicht mitgeteilt, weshalb sie nicht mehr spielen, oder keine Rolle spielen. Das nennt man schlechte Teamführung. Auch im Fall Duda hat er keine glückliche Figur abgegeben. Ich kann mich an keinen Vorgänger bei Hertha erinnern, bei dem sich so viele Spieler über den schlechten persönlichen Umgang des Trainers mit ihnen beschwert hätten.

    • 12.02.20

      "Er hatte die gesamte Rückrundenvorbereitung."

      Oh Wow, also ganze 1,5 Wochen bevor die Spielvorbereitung auf das erste Rückrundenspiel begann. Jou, das ist durchaus sehr vergleichbar mit Covics Amtsantritt und Vorbereitungszeit. /sarcasmoff

      "und er deshalb schon bereits früher mit dem Training beginnen muss"

      Also über Weihnachten? Dann wäre ich wirklich mal gepsannt, was du zu den Stimmungen der Spieler (vor allem der Ausländer mit längerem Heimflug) sagen würdest. Ich persönlich kann es nicht nachvollziehen, dass man Klinsmann nun all das in kurzer Zeit vorwirft, was Covic davor versäumt hat.

      "Es geht nicht um die Ergebnisse, sondern darum eine Entwicklung zu erkennen"

      1.) Hast du geschrieben: "Es geht nicht darum andere Teams zu dominieren, sondern die Ergebnisse unter Klinsmann mal kritisch zu analysieren." Was jetzt? Oder ändert sich das von Kommentar zu Kommentar?

      2.) Nochmal: In den 9 Spielen war bis auf Leipzig jedes der Top 5 Teams vertreten und Klinsmann hatte trotzdem eine ausgeglichene Bilanz. Verstehe nicht, welchen Anspruch man an einen Trainer hat, der ein solches Team übernimmt, wie das Klinsmann von Covic übernommen hat. Kann ich nicht nachvollziehen, dass du Klinsmann nun für dessen Spielidee kritisierst, weil er in 9 Spielen mitunter gegen Dortmund, Leverkusen, Gladbach und Bayern nicht das verändern konnte, was Covic hinterlassen hat.

      "Zu Kalou: der war vielleicht zuvor schon kein Stammspieler mehr, aber musste nicht alleine Einzeltraining fernab der Mannschaft betreiben, um ihn so aus dem Verein auszudrängen. Man stelle sich vor das hätte man damals bei Bayern mit Klinsmann gemacht."

      Komischer Vergleich, da Klinsmann bei Bayern eigentlich immer Stammspieler und Leistungsträger war. Kalou war das in dieser Saison nie und dass sich Dinge dann auf eine Transferperiode hin ändern, kannst du auch hier nicht alleine an Klinsmann festmachen.

      "Meier und Stark waren deshalb verägert, weil die vorherige Philosophie auf die eigene Jugend von Klinsmann ad acta gelegt wurde und vor allem auf teure Neuzugänge aus dem Ausland gesetzt werden sollte."

      Achso, jetzt ist Klinsmann als Trainer auch noch für die strategische Ausrichtung des Klubs zuständig und nicht Preetz? Sorry, aber nun wird es ein wenig albern.

      Also man Klinsmann sicherlich für einige Dinge kritisieren, vor allem für die Art und Weise seines Abgangs. Aber dass man ihn nun nahezu für alles kritisiert, was bei der Hertha schief läuft (vor allem was die strategische Ausrichtung des Klubs betrifft) kannst du ihn halt auch nicht verantwortlich machen. Genau dafür hast du eigentlich eine sportliche Führung.

    • 12.02.20

      Unabhängig davon, dass ich grds. unterschreibe, dass man einen Trainer im Endeffekt an seinen Punkten werten muss ( die ich trotz dem Aufeinandertreffen auf die Top-Teams zu gering finde für die Ansprüche Herthas), muss man einfach mal sagen, dass das Auftreten Herthas unter Klinsmann, die schlechteste Hertha ist an die ich mich bisher erinnern kann. Selbst beim letzten Abstieg wirkten für mich die Hertha nicht so konzeptlos.

      Spiele wie gegen Freiburg oder Wolfsburg hat man gewonnen, einfach nur weil der Gegner noch schwächer war und man den Sieg "mehr wollte". Klinsmann kann evtl. motivieren, dass allein hilft aber auch nur begrenzt weiter, wenn keinerlei Konzept zu erkennen ist. Ich habe Covic zu Saisonbeginn auch schon ein mangelndes Konzept vorgeworfen. Im Vergleich zu Klinsmann kann man da aber von einstudierten Angriffen und einem gemeinsamen Verhalten gegen den Ball sprechen, auch wenn ziemlich unerfolgreich. Klinsmann stellt einfach nur auf und pusht (ähnlich wie 2006). Von Taktik und dergleichen versteht er aber herzlichst wenig.

      Die Punkte-Ausbeute mag damit für den Moment "gut" sein, aber die Entwicklung des Teams, was grade bei den Zukunftsplänen der Hertha bedeutend ist, kommt dabei mächtig ins Stocken

    • 12.02.20

      ich habe jedes hertha-spiel unter klinsmann gesehen. ich würde den stil als "destruktiv" beschreiben. was aber wahrscheinlich auch der situation geschuldet ist. positiv formuliert könnte man die herangehensweise auch "clever" nennen. in leverkusen gewinnt man halt so und man sah trotz des tiefen stehens, dass man sich was überlegt hatte.. so konnte man auch eine gute quote beim wetten knacken.

      darauf aufbauend würde ich als verantwortlicher aber def. keine entscheidung über diese spielzeit hinaus treffen. das wäre in meinen augen sehr gefährlich, denn er hat mir jetzt noch nichts gezeigt, was mir sicherheit geben würde. hat da jmd. von euch mehr infos? hat klinsmann das gefordert?

    • 12.02.20

      @sveninho Ja, hat er. Steht überall. Gibt Sportmedien wie z.B. den "Kicker", SkySportNews, die das berrichten. Oder halt der "Spiegel" oder "die Zeit". Oder einfach bei Google probieren. Das sind Quellen für Nachrichten.
      Danke, dass du jedes Hertha- Spiel "geschaut" hast. Glückwunsch, wenn du nie eingepennt bist. Aber anscheinend wurde ja nur "geschaut", deinen Analyse Teil hätte auch jemand nur anhand des Ergebnis- Lesens vollbringen können.

    • 12.02.20

      danke dir. sind ein paar super tipps dabei.

      alles gecheckt. habe auch jetzt keine neuen informationen erhalten können, bis auf das bisher bekannten bzgl. posten des technischen direktors. aber vllt. bestelle ich ja mal ein paar gramm bei dir und dann sehe ich klarer.. ;)

    • 12.02.20

      "muss man einfach mal sagen, dass das Auftreten Herthas unter Klinsmann, die schlechteste Hertha ist an die ich mich bisher erinnern kann."

      Dann musst du bei Covics Hertha aber noch im verlängerten Sommerurlaub gewesen sein, oder? Da gewinne ich lieber mit destruktivem Fußball 1:0 gegen Leverkusen als mit destruktivem Fußball 0:3 gegen Wolfsburg oder 0:4 gegen Augsburg zu verlieren. Kannst du ja jetzt nicht wirklich ernst meinen, dass Covics Hertha attraktiver gespielt haben soll und genau in dieser Verfassung wurde die Hertha von Klinsmann übernommen und zumindest mal punktetechnisch stabilisiert.

      Ähnliches Beispiel war vor zwei Jahren Peter Stöger. Der Fußball des BVBs war zum Teil nicht mitanzusehen (und beim BVB sprechen wir nochmal von anderen fußballerischen Qualitäten als bei Hertha), aber Stöger hatte in der Rückrunde Phasen, in denen er mit dem BVB lange Serien ohne Niederlage hatte. Du kannst doch von heute auf morgen nicht einen Hebel bei einem Team wie Hertha umlegen und dann spielst du plötzlich die Teams der Liga rund. Klinsmanns Ergebnisse waren: 1:2 Dortmund, 2:2 Frankfurt, 1:0 Freiburg, 1:0 Leverkusen, 0:0 Gladbach, 2:1 Wolfsburg, 0:0 Schalke und 1:3 gegen Mainz. Keine Ahnung, was man da für Ansprüche hat, aber die Ergebnisse gehen absolut klar für die Situation und den Antifußball, mit dem Klinsmann die Mannschaft übernommen hat.

      "Spiele wie gegen Freiburg oder Wolfsburg hat man gewonnen, einfach nur weil der Gegner noch schwächer war und man den Sieg 'mehr wollte'."

      Und das soll im Abstiegskampf nichts wert sein und genau die Aufgabe eines Trainers im Abstiegskampf sein?

      "Klinsmann stellt einfach nur auf und pusht (ähnlich wie 2006). Von Taktik und dergleichen versteht er aber herzlichst wenig."

      1.) Hat es schon seine Gründe, weshalb Nouri mit im Boot war.

      2.) Spricht das ja noch viel weniger für Covic, wenn sein Nachfolger "von Taktik herzlichst wenig versteht" und trotzdem einen deutlich besseren Punkteschnitt fährt als er und das auch noch gegen deutlich stärkeren Gegner.

      "aber die Entwicklung des Teams, was grade bei den Zukunftsplänen der Hertha bedeutend ist, kommt dabei mächtig ins Stocken"

      Nach dem 12. Spieltag unter Covic: Punktgleichheit mit dem Relegationsplatz.

      Nach dem 21. Spieltag unter Klinsmann: 6 Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

      Deine Schlussfolgerung: "Die Entwicklung des Teams kommt mit Klinsmann ins Stocken"

      Mein Kommentar dazu: Lol.

      Es ist viel mehr so, dass Klinsmann der Entwicklung unter Covic immerhin mit einem besseren Punkteschnitt entgegenwirkte und Hertha zumindest mal ein wenig auf Distzanz zum Relegationsplatz bekam.

    • 12.02.20

      Was soll denn Covic auch für ein Maßstab sein? Zum Ende hin war offensichtlich, dass die Mannschaft gegen ihn gespielt hat. Der war als Spieler schon nicht sehr professionell und für einen Profitrainer langt es bei ihm wohl offensichtlich auch nicht.

      Natürlich waren die Ergebnisse unter Klinsmann besser und die Mannschaft hat einen insgesamt gefestigteren Eindruck gemacht. Mehr aber auch nicht. Hätte das zum jetzigen Zeitpunkt eine voreilige Vertragsvertragsverlängerung gerechtfertigt; mit der Zusicherung weitreichender Kompetenzen insbesondere in Bezug auf die Transferpolitik? Definitiv nicht. Um nichts anderes ging es doch.

      Die Art und Weise wie er zurückgetreten ist zeigt aber, dass es ihm vielmehr um sein eigenes Ego ging, als um den Verein Hertha BSC. Mit seinem Abschiedsinterview für die BILD vor seinem Abflug nach Florida hat er sich für eine Weiterbeschäftigung im Verein ohnehin diskreditiert.

    • 12.02.20

      "Was soll denn Covic auch für ein Maßstab sein?"

      Vielleicht der Maßstab, um die sportliche Entwcklung unter Klinsmann bewerten zu können? Wer soll sonst der Maßstab sein, um Herthas sportliche Entwicklung der letzten Wochen bewerten zu können?

      Über was diskutieren wir denn hier mittlerweile? Also unter Covic war die Hertha so schlecht und er hatte die Mannschaft nicht unter Kontrolle, dass sie gegen ihn spielt (deine Worte), aber ist kein Maßstab dafür, dass Klinsmann aus diesem Sauhaufen zumindest mal einen Vorsprung von 6 Punkten auf den Relegationsplatz rausholte? Und dann werfen wir Klinsmann vor, dass er in eine Mittelfeldmannschaft wie Hertha in 1,5 Wochen Winterpause keine dominante Spielidee implementierte? Ja wow.

      Wenn ich Klinsmann verpflichte (hat das auch Klinsmann gemacht oder hat dafür Preetz Verantwortung?), dann weiß ich, dass ich keinen dominanten und attraktiven Fußball spielen lassen werde (das war aber unter Dardai und vor allem Covic auch nicht der Fall), aber was ich von einem Klinsmann erwarten kann, ist, dass er die Mannschaft top einstellt und Punkte holt, egal wie. Und das kann man Klinsmann nicht vorwerfen. Keine Ahnung, welche Ansprüche ihr an einen Trainer habt, der eine Mannschaft im Abstiegskampf übernimmt.

      "Natürlich waren die Ergebnisse unter Klinsmann besser und die Mannschaft hat einen insgesamt gefestigteren Eindruck gemacht."

      Da sind wir uns einig.

      "Um nichts anderes ging es doch."

      Es ging seit dem Ursprungskommentar, vor allem auch in meinem Kommentaren, eigentlich stets darum, dass man Klinsmann nun nicht den schwarzen Peter zuschieben kann. Dafür läuft im Verein einfach vieles unglücklich (Beispiel Preetz) und der sportliche Erfolg war unter seinem Vorgänger mehr als überschaubar. Wenn man sich das betrachtet, dann hat Klinsmann nicht alles falsch gemacht, zumindest nicht alleinig. Er hat zumindest mal ein paar Punkte mit dieser Truppe in dieser sportlichen Situation geholt und das auch noch gegen viele Gegner, die recht weit oben in der Tabelle stehen.

      "Die Art und Weise wie er zurückgetreten ist zeigt aber, dass es ihm vielmehr um sein eigenes Ego ging, als um den Verein Hertha BSC."

      Kann man so sehen, kann man aber auch so sehen. Wenn ihm aus seiner Sicht (ich betone immer das "aus seiner Sicht", weil es um seinen subjektiven Eindruck geht und nicht darum, wie du oder ich das sehen) an Rückendeckung gefehlt hat, dann kann ein Rücktritt auch einfach nur konsequent sein.

      Wenn Arne Maier nach dieser Runde der Hertha den Rücken kehrt, weil die sportliche Führung für diese Position Hinz und Kunz verpflichten möchte, dann wäre das auch eine Art von Konsequenz.

    • 12.02.20

      @amused Natürlich habe ich die Spiele unter Covic gesehen und habe sein Konzept übrigens nach 2-3 Spieltagen hier schon angeprangert, weshalb ich damals auch schon gut Gegenwind bekommen habe. Bei seinem Spiel hat man aber gutgläubig noch eine "Idee" erkennen können. Unter Klinsmann war da keinerlei Konzept und wenn man sich an die Ansprachen aus dem Sommermärchen erinnert, würde ich mal tippen, dass Klinsi bei der hertha genauso mit Phrasen um sich geschleudert hat und die SPieler versucht hat zu pushen.
      Deshalb würde ich persönlich eher einen Covic als Trainer nehmen, als einen Klinsi. Am besten aber weder noch.

      PS: Wenn du jemanden zitierst, solltest du schon die relevanten Aussagen im Kontext auch erwähnen, da ich ja auch insbesondere auf Covic hingewiesen habe. Dann würde deine Aussage in Bezug auf meinen Kommentar auch mehr Sinn ergeben.

  • 11.02.20

    Er postet es selbst auf Facebook ohne das der Verein bislang irgendwas gemeldet hat 🤦🏻‍♂️ Ego zu groß oder Profil gehackt

  • 11.02.20

    Wollte er nicht letzte Woche noch deutscher Meister werden

  • 11.02.20

    Damit bringt er ja richtig Ruhe in den Verein

  • 11.02.20

    Hauptsache kurz knapp 100 Mio verballert

  • 11.02.20

    😂😂😂😂
    #bigcityclub

  • 11.02.20

    Was ein Hammer. Und das soll jetzt einfach so im Aufsichtsrat weitergehen als wäre nichts gewesen?!
    Seltsam

  • Chavo 1 Frage 432 x gevotet
    Chavo
    11.02.20

    Kovac, auf gehts !

  • 11.02.20

    Doch irgendwie auch amüsant zu sehen, dass das großspurige Gehabe des "Big City Clubs" bisher nur zu Chaos und Fremdscham führt, statt zu Erfolg. Mit etwas Glück ja bald wieder in Liga 2...

  • 11.02.20

    für 80 Millionen einkaufen und dann abhauen könnte auch ne Ehefrau gewesen sein

  • 11.02.20

    Ein Lichtblick in Richtung Klassenerhalt :D Ich bin dankbar, dass Klinsmann den Schritt selbst gegangen ist, weil aus dem Traineramt entlassen hätte ihn sicher keiner. Aber es war auch irgendwie zum Scheitern verurteilt. In meinen Augen war er hier nie ein Coach, sondern eher motivierender Projektleiter. Das Konzept - wenn man es überhaupt so nennen kann - kam von Nouri & co. Dass der vor allem taktisch nichts drauf hat, hat er ja schon bei Bremen und Ingolstadt unter Beweis gestellt. Also ein ähnliches Problem wie mit Covic: Kein Konzept, keine Autorität = kein Respekt der Spieler = grottiger Fußball.

    • 11.02.20

      Überall wo Klinsmann war, ist er motivierender Projektleiter gewesen. Vielleicht ist er auch zurückgetreten weil aufgefallen ist dass er nur eine Motivationstrainerlizenz hat. Warum holt man sich den ins Boot?

    • 11.02.20

      Man hat Klinsmann auf die Bank gesetzt, weil es keine echten Alternativen gab. Man wollte eine große Lösung, die die Ambitionen des Clubs unterstreicht. Wer will da als Lückenbüßer herhalten und ist gleichzeit gut genug? Darum hat man sich auf Klinsmann geeinigt, der "zufällig" gerade in den Verein gekommen war. Großer Name und man kann ihn trotzdem im Sommer wieder ersetzen durch die bis dahin hoffentlich gefundene "große" Lösung.

      Und jetzt gibt es mehrere Szenarien, die Klinsmann bewogen haben könnten, diese Planspiele zu vernichten. Vielleicht hat er Bock gekriegt langfristig zu trainieren, aber Signale erhalten, dass es so oder so nicht im Sommer weitergeht. Oder von oben hat man versucht ihm reinzureden in die Arbeit. Oder er hat es sich mit Teilen der Mannschaft verscherzt und keinen Bock, sich damit auseinanderzusetzen. Oder oder oder. Aber vielleicht werden uns ja die kommenden Tage erhellen. Mich würde es auf jeden Fall interessieren^^

    • 11.02.20

      Schon ok. Trotzdem ist er immer noch AR und hat damit volle Verantwortung für den Verein. Ein solch unabgestimmter move von heute ist da inakzeptabel.
      Da setzt man sich hin und bespricht in Ruhe wie man das jetzt ordentlich löst. Und dann gibts auch kein Drama wie heute. Alles ok.

      Aber das ist offenbar nicht Klinsmann. Der schießt sich neuerdings sogar ins eigene Knie.

    • 13.02.20

      Perfekt zusammengefasst 🙏
      Klinsmann einfach nur leeres bla bla und Nouri fehlt die Autorität.
      Man bräuchte jemanden mit Ruhe und Charisma jetzt, zumindest bis Sommer.

  • 11.02.20

    Er hinterlässt einen Trümmerhaufen wie bei Bayern damals😂😂

    So ein Witzverein die Hertha😂😂🤦🏽‍♂️

  • 11.02.20

    Wer Klinsmanns Laufbahn als Spieler wie als Trainer halbwegs verfolgt hat weiß, dass er schon immer sehr opportun gehandelt hat - daher kommt der Schritt irgendwie dann doch nicht so überraschend. Es gibt schlechtere News.

  • 11.02.20

    Somit wird der junge Köpke auch keine Minute Spielzeit mehr erhalten diese Saison.

  • 11.02.20

    Ich hab’s, er wird neuer cdu Vorsitzender😅

  • 11.02.20

    Junge Junge was ein Sauhaufen ... Nix bekommen die auf die Kette, wenn man zu schnell zu viel will. Anstatt mal Schritt für Schritt ...

  • 11.02.20

    Erstmal Einkäufe tätigen und Hertha richtig Hoffnungen machen. Jetzt kurz vor Abstieg das Weite suchen.. und dann auch noch was von International erzählen 😂 Respekt 👍🏽

  • 11.02.20

    Niko Kovac wäre ne gute Alternative. Nicht der richtige für Bayern, aber er hat mit Frankfurt gezeigt, dass er viel aus einem Klub im Aufschwung rausholen kann. Außerdem ist er kein Befürworter des Mauerfußballs.
    Kann ich mir schon vorstellen

    • Ralfson 1 Frage 90 x gevotet
      Ralfson
      11.02.20

      Höhö, Mauerfussball in Berlin.
      Schon lustig.

    • 11.02.20

      Ja das ja nichts Neues. Dann würde er nur früher kommen als es sowieso schon von vielen gewünscht war. Niko kommt ja noch dazu aus Berlin. Hat als Spieler 2 Stationen bei der Hertha gehabt und ist da sehr angesehen. Daher stand es ja schon vor Klinsmann im Raum, dass er nach der Saison kommt.

      Ob er jetzt früher kommt, hängt womöglich am meisten von ihm selber ab. Gehaltsvorstellungen und das er vielleicht noch auf was anderes hofft oder noch Pause machen will, könnte dagegen sprechen. Aber alles Vermutungen.

      Würde auf jeden Fall passen - da denkst du wie viele andere auch!

      Edit: Wobei es wäre eigentlich schon mutig bis eher dumm von Kovac sich jetzt auf einen Klassenerhaltskampf einzulassen. Wenn das schief geht - was nicht unbedingt an ihm liegen muss, weils einfach für keinen leicht wird - dann schadet er sich nur selber... Ich würd ihm den Wechsel jetzt glaube ich nicht raten ...

    • 11.02.20

      Favres Stuhl wackelt, vielleicht spekuliert Kovac auch auf Dortmund 😂

    • 11.02.20

      Kovac war der richtige für Bayern... die Spieler waren nicht die richtigen für kovac

    • 11.02.20

      Sorry, nein. Kovacs Fußball bei Bayern war "individuelle Klasse vorne schießt schon irgendwie Tore". Die Meisterschaft letztes Jahr war aufgrund des Klassenunterschieds in der Bundesliga und weil Dortmund abgebaut hatte, nicht wegen Kovac.
      Wer die Bayern unter Flick spielen sieht und trotzdem sagt, dass Kovac bei Bayern an der richtigen Adresse war oder dass es an den Spielern lag, der will der Wahrheit nicht ins Gesicht blicken.
      Ich mag Kovac auch, ich finde auch, der hat bei Frankfurt einen guten Job gemacht, den er nicht hätte aufgeben sollen. Ich kann mir auch vorstellen, dass er in und mit Berlin wirklich was erreichen könnte, falls dort jemand die Zügel in die Hand nimmt, der so kompetent ist wie Bobic ist da auch Europa drin, keine Frage. Aber Bayern war 2 Nummern zu groß für Kovac.

    • Peter F. 1 Frage 309 x gevotet
      Peter F.
      11.02.20

      Kannst du uns bitte nicht mehr irgendwie mit der Hertha vergleichen. Bitte.

    • 11.02.20

      @McMokka
      Und für Ancelotti war Bayern auch zu groß nach Real? Deshalb bewegt sich offensiv keiner bei Ancelotti oder Kovac? Weil Trainer sagt "wenn wir den Ball haben, still stehen und keine Läufe"? Und deshalb äußern sich genau die gleichen gestandenen Bayernspieler nach beiden Entlassungen negativ über den Trainer? Ich glaube Mentalität ist da eher relevant. Sorry, dass die FCB- Stars anscheinend immer nen Jupp oder Jogi- Zögling brauchen, um zu rennen. Boateng und Hummels' Leistungsabfall liegt auch an Kovac, wa? Dass Müller faktisch scheiße war, wenn er gespielt hat, sicher auch taktischer Natur

    • 11.02.20

      Müller spielt wieder stark auf, weil er in einer Rolle spielt, die im Flick-System gebraucht wird. In einem 4231 in dem schnelle flügelspieler und eine spielstarke und kreative 10 erwünscht sind hat ein Müller halt weniger Platz als im pressing intensiven Spiel was Flick aufzieht.

      Also ja, Müller wird durch das spielprinzip stärker. Die Schwächen, die ihn bei den Trainern vorher teilweise aufs Abstellgleis gestellt haben hat er immer noch und sie sind immer noch offensichtlich, genau wie seine Stärken. Ancelotti hat nach Bayern auch bei Neapel versagt, trotz Narrenfreiheit auf dem Transfermarkt. Hummels und Boateng haben eindeutig abgebaut und können einfach nicht mehr gemeinsam das Stammpersonal eines Titelverteidigers und cl-aspiranten sein. Vor allem Boateng, der jetzt wieder stärker spielt war 2 Jahre lang untragbar. Hummels zeigt seine Defizite jetzt auch unter anderem Trainer in einem anderen System, obwohl seine Qualitäten die er immer noch hat nicht von der Hand zu weisen sind.

      Also nein, ich halte die Aluhut-Theorie, dass die Spieler absichtlich schlecht gespielt haben nicht für zutreffend. Neuer und Lewandowski haben unter Kovac abgeliefert, weil ihre Positionen vom taktischen Gefüge nahezu unbeeinflusst waren, der Rest ist stärker weil Flick der besser passende Trainer ist. Punkt. Jede Mannschaft kann nur so gut spielen wie es der Trainer ihnen ermöglicht. Oder anders: Auch ein normaler Mensch kann mit einem Sportwagen, Formel 1 wagen, rallyecar schnell geradeaus fahren, aber um die Maschine so schnell wie möglich um einen entsprechenden Kurs zu jagen, braucht es eben den passenden Fahrer.

    • 11.02.20

      @Odz

      Bitte geh dein Fußball-"Wissen" begraben.

      Kovac hat zu Bayern so gut gepasst wie Claudia Roth zu einem ehrlichen Arbeitsplatz.

      Flick beweist ja, dass man mit dem Kader diese Liga dominieren kann. Kovac war einfach ein arroganter Blender, der die Schuld der peinlichen Ergebnisse ständig bei seinen Spielern gesucht, ihnen die Qualität abgesprochen hat und sich sogar für peinliche Ausreden wie der "Temperatur von unten" nicht zu schade war, um damit reihenweise Punktverluste oder 2 Gegentore gegen qualitativ haushoch unterlegene Gegner rechtzufertigen.

      Hätte Lewandowski ihm nicht in beinahe jedem Spiel gegen Weltgrößen wie Paderborn, Augsburg, Union und co. den A**** gerettet, wäre diese Horror-Geschichte schon viel früher zu Ende gegangen.

    • 11.02.20

      Also irgendwie widersprichst du dir selbst, wenn du sagst, dass Boa und Hummels Trainer- unabhängig schlechter sind aber es dann doch die Schuld der Trainer war....Boateng ist nicht besser geworden in den letzten 2 Jahren, wenn man die Spiele guckt....Alaba ist nur nicht Hummels.
      Und zu Ancelotti: Sind 30 Mio Transferplus Narrenfreiheit? Versagen ist der 2. Platz in der Liga hinter Juve und Platz 3 in der CL Gruppe hinter PSG und Liverpool und dann das Ausscheiden aus der EL gg Arsenal?
      Was redest du bitte? Ancelotti taktisch keine Ahnung, schlechter Trainer, aber Flick dessen einzige Cheftrainerstelle von 2000-2005 bei Hoffenheim war ist der Messias, den die Fußballwelt ewig übersehen hat? Der war nach 9 Jahren DFB so begehrt, dass er eine fast profilbefreite Rolle bei Hoffenheim bekommen hat.

    • 11.02.20

      @davidluiz super, dass du so sachlich und unpersönlich bleibst.
      Double war also nur Lewa gegen den Trainer? 5:0 gg Dortmund war gegen den Trainer? Rausfliegen gegen Liverpool war wegen des Trainers? Du weißt es ja sicher

    • 11.02.20

      Ancelotti diese Saison bei Neapel war ein Reinfall. Und ich war auch skeptisch Flick gegenüber, aber was er in kürzester Zeit mit Bayern gemacht hat ist nunmal bemerkenswert. Vor allem sind das seine Lorbeeren. Denn die Art wie er spielen lässt ist neu bei Bayern.
      Du hast Hummels und Boateng als Beispiel gebracht, dass die Profis gegen den Trainer gearbeitet haben, ich hab lediglich gesagt, dass die beiden unabhängig vom Trainer abgebaut haben, wo widerspreche ich mir da :D
      Boateng ist nicht besser als vor 2 Jahren, er ist nur besser als vor 3 Monaten.
      Schon spannend wie du meine Worte verdrehst. Aber du denkst ja auch, dass Kovac bei Bayern gute Arbeit geleistet hat und es nur an den Spielern lag. Vielleicht solltest du den für dich namensgebenden Stimulanten sein lassen.

    • 11.02.20

      Danke fürs persönlich werden. Welche Stimulanten? Erklärs mir Idioten doch mal.
      Ah Sorry, wusste nicht, dass ich für dich differenzieren muss bei Ancelotti und das Saisonabschlussplatzierungen nix mehr Zählen.
      Das mit Boateng und Hummels hatte ich anders verstanden, das tut mir leid. Wie lässt er denn spielen, der Flick? 4-3-3? Das ja neu. Kimmich sagt selbst an, wo er spielt, die Abwehr stellt sich von allein auf, offensiv ist es teilweise ähnlich. Wo verdrehe ich deine Worte? Wo sage ich, dass Kovac gute Arbeit geleistet hat? Cmon jetzt musst du deine Aussagen aber auch mal belegen.

    • 11.02.20

      Ohne Flick zu hart kritisieren zu wollen, muss man aber mal sagen, dass Bayern seit Antritt Flicks in den 5 Spielen gegen die Top-Klubs der Liga, nur 2 Siege holen konnte. Gegen das Mittelmaß und die Kellerkinder kommt das Bayern Torekarussel wieder ins rollen, aber ich würde immer noch sagen, dass es große Problemzonen im Bayernspiel gibt, die auch Flick nicht beseitigen konnte.

      Bevor man Kovac zu sehr hatet und Flick zu sehr in den Himmel lobt, würde ich die Saison einfach nochmal abwarten. Denn unterm Strich hat Kovac 2 Titel geholt letzte Saoson, das gilt es für Flick auch erstmal zu erreichen. Die kommenden Wochen inklusive der CL-Spiele dürften neue Erkenntnisse liefern. Ein Fakt den man mMn nicht vergessen darf, ist das die Bayern diese Saison allgemein deutlich mehr Ruhe im Verein haben als vergangene Saison. Wenn man bedenkt wie viel Unruhe da im Verein gewesen ist (Stichwort: FCB vs. Bild/Medien allgemein, Kritik an der Transferpolitik, Kritik an gestandenen Spielern: Hummels, Müller, Boa usw. ), so muss man sagen, dass seit dem Kovac Abgang und dem Rückzug Hoeneß deutlich mehr Ruhe in Verein gekommen ist und ein Flick in den PK's nur halb so viele "schwierige Themen" zu beantworten hat wie ein Kovac. Kovac ist in den vergangenen Jahren, der Bayerntrainer gewesen der medial schon fast am Präsentesten war, einfach weil so viele Schlagzeilen und Gesprächsthemen zu seiner Amtzeit entstanden, die häufig eben auch nicht in seinem Aufgabenbereich lagen.

    • 11.02.20

      @FatTony0 Danke. Es geht also noch differenziert und reflektiert.

    • 11.02.20

      "Wie lässt er denn spielen, der Flick? 4-3-3? Das ja neu"
      :D Genau, die Formation ist alles, nicht das Pressing und Arbeit gegen den Ball. Deswegen spielt jeder Trainer, der 4-3-3 aufstellt auch den gleichen Fußball, stimmts?

      @FatTony, du hast natürlich Recht, dass das drumherum viel ruhiger geworden ist. Wo man am Ende der Saison steht bleibt abzuwarten, aber selbst bei einer Saison ohne Titel hat sich das Bayernspiel eindeutig zum Positiven entwickelt. Die Ergebnisse gegen stärkere Mannschaften sind ausbaufähig, aber die Spiele gegen Gladbach und Leverkusen wurden 85 Minuten lang dominiert und dann 1:2 verloren. Natürlich zählen am Ende die Ergebnisse, aber es sollte trotzdem erwähnt werden, dass gegen die "Großen" der Liga nicht schlecht gespielt wurde sondern "nur" verloren wurde.
      Man kann auf den Endspurt gespannt sein. Wenn Gnabry wieder in die Spur findet, Coman eingespielt ist und Hernandez in die Startelf drängt wissen wir, wo Bayern im Vergleich zum Vorjahr steht. Es macht auf jeden Fall mehr Spaß zuzusehen als unter Kovac.

    • 11.02.20

      @McMokka wie spielen sie denn? Wie laufen sie anders an als unter Kovac? Was hat sich konkret taktisch verändert? Sorry, dass ich es nicht besser weiß. Bitte erkläre es mir.

    • 11.02.20

      @Mokka. Das mit dem Pressing ist immer so ne Sache. Heutzutage spielt ja gefühlt jede Mannschaft "Pressing", die nach Ballverlust den Ball wieder haben will. Wenn du Bayern mit Liverpool oder Leipzig vergleichst, kann da nicht die Rede von Pressing sein. Dafür müssten die offensiven Spieler konsequent mannorientiert agieren und den Torwart zu langen Bällen zwingen. Dies musste Gulasci zwar häufig tun, aber die Zuordnung war nicht so, dass die anspielstationen bei RB hinten nicht vorhanden waren, sondern Gulasci spielerisch eben nicht der begabteste ( aber auch nicht schlechteste) Torwart ist.
      Ohne Grafik ist das schwer zu vermitteln, aber wenn du das Spiel der Bayern mit RB oder (vorallem) Liverpool vergleichst, so sind die Abstände zwischen Mittelfeld und Sturm im Spiel gegen Ball deutlich größer bei Bayern als bei Liverpool und RB. Bayern agiert unterm Strich einfach sehr hoch und "presst" dadurch zwangsläufig. Wenn es das Pressing wäre, dass Bayern stärker gemacht hat, würde es mich verwunden, denn wenn dies die Spielidee ist, dann gibt es noch massig Verbesserungspotenzial.

      Das was Bayern besser macht, ist das man "unkonventioneller" spielt. Man geht Risiken ein, die so (evtl einstudiert) immer wieder zu überfallartigen Spielzügen in der offensive führen, häufig hervor gerufen durch Chipbälle oder Diagonalbälle über die Abwehrreihe. Auch ist die Rolle eines Goretzkas nicht zu unterschätzen, der den jahrelangen 10er bei Bayern begräbt. Aus der 8er Position geht Goretzka häufig in die Spitze, während Lewa durch den Wegfall des 10er immer häufiger ins SPiel eingebunden wird und so Lücken reißt, indem er dem Ball entgegen kommt, aber gleichzeitig Gnabry, Müller und Goretzka hinter die Kette gehen und dann eben von Thiago und Kimmich gefüttert werden. Das funktioniert zweifelsohne sehr gut.

      Somit hat Flick definitiv neue Ideen reingebracht, aber das SPielsystem der Bayern hat sich nicht grundlegend verändert. Man "presst" nicht taktisch bedingt, sondern weil das ganze Team grundsätzlich sehr weit nach vorne rückt. Das hat man gegen RB gesehen als teilweise alle Bayern Feldspieler 5 Meter in der gegnerischen hälfte waren und so Werner & Co. in den Umschaltsituationen viel zu viel Platz bekommen, wo ich dann zum größten Problem der Bayern komme, denn (ähnlich wie gegen Leverkusen und Gladbach) hatte Leipzig viel zu viel Platz um vertikale Pässe zu spielen, nur war man vorm Tor ungefährlich und die Pässe waren graden in HZ 1. meistens sehr schlampig gespielt. Wenn man Liverpool oder Leipzig verfolgt, tun diese das in Topspielen nicht so. Man presst zwar und zwingt den Gegner zu langen Bällen, die Abstände zwischen Mittelfeld und abwehr sind dabei aber häufig groß, weil die Leute ausm Mittelfeld eben mitpressen. Bei Bayern ist es genau andersrum, das Team steht hoch aber das Mittelfeld um Kimmich und Thiago orientiert sich eher an der eigenen Abwehr als an dem gegnerischen Mittelfeld.
      Dieser Pressing-Hype nervt mich dann ein wenig. Jedes Team das dominieren will, presst in dem Sinne irgendwie. Allerdings ist zwischen Barca, Bayern, City und RB, Liverpool dann doch noch ein gewaltiger Unterschied.

    • 11.02.20

      @KingKoks

      Wieso sollte man auch sachlich bleiben, wenn es solche Spezis gibt, die immer noch dem aktuellen Kader die Schuld dafür geben, dass man in den letzten Monaten unter Kovac den peinlichsten Fußball seit Klinsmann gespielt hat (obwohl da der Kader deutlich schlechter war) und den Kroaten als "genau richtig für Bayern" bezeichnen?
      Bist du wohl umgekehrt zu jemandem sachlich, der Klopp als absolut unfähigen Trainer bezeichnet, der einfach nur dank seinem Kader die CL gewonnen hat?

      Desweiteren wirfst du mir Unsachlichkeit vor und argumentierst selbst ernsthaft mit einzelnen Spielen, um damit belegen zu wollen, dass Kovac keine Schuld an den durchgehend katastrophalen Ergebnissen und Spielverläufen gegen krass unterlegene Gegner hat? Wie dumm und unlogisch ist das bitte?

      Mal davon abgesehen, dass Dortmund beim 5:0 selbst in keiner Top-Verfassung war, ist ein Kader gespickt mit absoluten Top-Spielern, Weltmeistern und CL-Siegern immer dazu in der Lage ein (!) starkes Spiel abzuliefern - egal wer da auf der Trainerbank sitzt. Als z.B. 2013 Barcas Trainer verstarb, spielte die Mannschaft sogar ohne Trainer und gewann in der Liga noch einige Spiele.

      Und bzgl. der ersten Kovac-Saison: Ein eingespieltes Team wird nicht binnen weniger Wochen schlechter nur weil ein absoluter Nichtskönner am Rand steht. War unter Ancelotti nicht anders, als er den Kader von Pep übernahm. Erst in der zweiten Saison kam die fehlende Taktik, das schlechtere Training und das nicht vorhandene System zum Vorschein (über das sich die Spieler im Nachhinein öffentlich beschwerten - komischerweise genauso wie bei Kovac später auch).
      Die erste Saison unter Kovac war jedenfalls einer der schlechtesten Bayern-Saisons seit Langem; und wäre der BVB nicht so krass eingebrochen und hätte als Herbstmeister noch einen 9-Punkte-Vorsprung verspielt, wäre Bayern sicher nicht Meister geworden.

      Und jetzt Frage dich mal selbst, welches Szenario wahrscheinlicher ist:

      1. Kovac macht einfach alles richtig und jedes Spiel hat kein Bayern-Spieler Bock auf Gewinnen, außer einmal gegen Dortmund. Gegen alle anderen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte fängt man sich 2 Gegentore pro Spiel, spielt unentschieden oder verliert sogar...

      oder...

      2. Kovac hat einfach nicht die Klasse mit einem Top-Kader Offensiv-Fußball zu spielen und findet weder ein System noch eine funktionierende Taktik, weswegen man reihenweise und über längeren Zeitraum schlecht spielt, Gegentore en masse kassiert und auch gegen schwache Gegner verliert/keine Punkte holt. In einzelnen Spielen, die auch medial über Wochen gehypt wurden, wachsen dann die Spieler über sich hinaus um öffentlich nicht vollkommen peinlich dazustehen und spielen deswegen auch mal EINE (!) einzige gute Partie gegen ein desolates Dortmund.

      Ganz ganz schwer. Viel Spaß beim Nachdenken.

    • 11.02.20

      @davidluiz hoffe, die Zeit war es dir wert, dir alle Kommentare durchzulesen, um dann ein resümierendes manifest zu schreiben. Sage nur, dass Flick so ein WunderTrainer nicht ist und, dass hier viel schwarz-weiß gedacht wird.
      Wieso du dich von nem Fußball forum persönlich angegriffen fühlst und hier persönlich beleidigend wirst, kann ich dir nicht sagen. Dafür musst du in dich selbst gehen, bei mir ist es anders. Ich diskutiere auch gern aber halt mit zwischenmenschlichem Respekt, auch wenn ich hier anonym bin.
      PS: Sachlich heißt nicht, recht zu haben, sondern beim Thema zu bleiben, sodass wer redet keinen Unterschied macht.

    • 11.02.20

      Kovac FCB Buli 18/19 2,26 Punkte im Schnitt.
      Flick Buli 19/20 2,27 Punkte im Schnitt.
      Die Diskussionen um Kovac fingen schon in der ersten Saison an und eskalierten dieses Jahr. Wobei man nicht vergessen darf, dass Spiele wie die Niederlagen gegen Hoffenheim und Frankfurt sehr sehr unglücklich verlaufen sind. Gegen Hoffenheim war man klar überlegend und gegen Frankfurt verliert zu Beginn sofort einen SPieler.

      wie KingKoks sagt, dass schwarz-weiß bzw. gut/schlecht denken, macht keinen Sinn. FLick macht seinen Job gut, ist aber kein Messias. Kovac hatte seine Probleme, hat aber dennoch Erfolge vorzuweisen und hat Spieler wie Gnabry und Süle nochmal enorm verbessert in ihrer Entwicklung. Das der eine Trainer, dann der "schlechteste Trainer der Bayern seit Klinsmann" ist und der andere Woche für Woche gelobt wird, ist einfach Zeichen dieser verkommenen Fussballwelt. Die Leute schauen sich 90 Minuten Fussball an ( oder auch nicht ), um dann Erkenntnisse aus 3 Szenen des Spiels zu ziehen. Die Schlussfolgerungen wirken dabei so einfach, dass man denken könnte jeder Kommentierende sollte am besten die sportliche Führung beim FCB auf der Stelle übernehmen, sind die Probleme doch "so einfach" immer zu benennen.

      Wenn man das nüchtern, fernab jeglicher Sympathien, bewertet, ist Kovac nicht mehr oder weniger erfolgreich gewesen als viele "anerkannte" vergangene Bayerntrainer. Das er einen stark eingespielten Kader übernommen hat, stimmt in der Betrachtung auch nicht ganz, haben die Bayern in den 2 Jahren zwischen Guardiola und Kovac bereits massig an spielerischer Qualität verloren.

      Wie oben bereits erwähnt, sollte man einfach die Saison abwarten. Sollte Flick mit dem Kader ungeschlagen Meister und DFB-Pokalsieger werden, sowie ohne Probleme das CL-Finale erreichen, dürfen die Hater aus den Löchern wieder gekrochen kommen und behaupten, dass Kovac einfach nur eine starke Mannschaft trainiert hat, die von alleine Meister wird.

    • 11.02.20

      @KingKoks

      Wo habe ich Flick als Wundertrainer bezeichnet? Mir ging es hauptsächlich um die dümmliche Behauptung Kovac wäre "der richtige Trainer für Bayern" gewesen. Diese Aussage ist so dumm, dass man sie eigentlich nicht mal mit Worten widerlegen muss, sondern es genügt sich die damaligen Spielen mit den aktuellen auf zwei TVs gleichzuschalten.
      Dann lacht sich auch der letzte Neandertaler über diese Aussage kaputt.

    • 11.02.20

      @FatTony

      "Kovac FCB Buli 18/19 2,26 Punkte im Schnitt.
      Flick Buli 19/20 2,27 Punkte im Schnitt."

      Wow, schön die anderen Wettbewerbe heraus gerechnet, damit Flick schlechter dasteht... Im Statistiken-Fälschen bist du aller erste Klasse!

      Stellen wir die Zahlen mal wieder richtig dar:

      Punkteschnitt Kovac: 2,26
      Punkteschnitt Flick: 2,47

      Und extra zum Vergleich für deinen Übertrainer:

      Punkteschnitt Heynckes III: 2,49
      Punkteschnitt Ancelotti: 2,28
      Punkteschnitt Pep: 2,41
      Punkteschnitt Heynckes II: 2,43

      Kovac ist der Schlechteste unter diesen - sogar noch schlechter als Ancelotti, unter diesem gegen Ende der Fußball (fast) genauso grausam und systemlos war.


      "Die Diskussionen um Kovac fingen schon in der ersten Saison an und eskalierten dieses Jahr."

      Ja und? Wer als Bayern-Trainer mit einem solchen Überkader - verglichen mit dem Rest der Liga - systemlosen Dreck spielt, regelmäßig 2 Gegentore gegen Abstiegskandidaten kassiert/Punkte liegen lässt und den Kader in KEINEM Bereich weiter-, sondern eher zurück entwickelt, steht zurecht zur Diskussion.
      Dein Mundtotmachen kannst du dir also sparen.


      "Wobei man nicht vergessen darf, dass Spiele wie die Niederlagen gegen Hoffenheim und Frankfurt sehr sehr unglücklich verlaufen sind. Gegen Hoffenheim war man klar überlegend und gegen Frankfurt verliert zu Beginn sofort einen SPieler."

      Diese Ausreden zählen nicht mehr, wenn sie sich in einer derartigen Masse (gegen derart schwache Gegner) häufen. Mit einem funktionierenden System hatte es dem Pep-Bayern komischerweise auch nichts ausgemacht, gegen City eine Rote zu kassiere. Man dominierte das Spiel auch noch mit einem Mann weniger und hatte mehr Ballbesitz... Ein Kovac-Bayern wird dann eben 5:1 von dem CL-Aspiranten Frankfurt abgeschossen. Klar, gaaanz normal.
      Mach die Augen auf.


      "Kovac hatte seine Probleme, hat aber dennoch Erfolge vorzuweisen und hat Spieler wie Gnabry und Süle nochmal enorm verbessert in ihrer Entwicklung. Das der eine Trainer, dann der "schlechteste Trainer der Bayern seit Klinsmann" ist und der andere Woche für Woche gelobt wird, ist einfach Zeichen dieser verkommenen Fussballwelt. Die Leute schauen sich 90 Minuten Fussball an ( oder auch nicht ), um dann Erkenntnisse aus 3 Szenen des Spiels zu ziehen. Die Schlussfolgerungen wirken dabei so einfach, dass man denken könnte jeder Kommentierende sollte am besten die sportliche Führung beim FCB auf der Stelle übernehmen, sind die Probleme doch "so einfach" immer zu benennen."

      Gnabry ist der einzige Lichtblick unter Kovac gewesen. Alle anderen Kaderbereiche wurden unter diesem Trainer schlechter - akzeptiere diese Wahrheit einfach.
      Außerdem lobe ich Flick nicht Woche für Woche, nur ist unter ihm nun mal eine ganz andere Entwicklung zu beobachten, die eben nicht nur in Punkteschnitte abzulesen ist. Dinge wie Spielstil, Entwicklung/Form von Spielern siehst du auf dem Rasen und nicht am Punkteschnitt des Trainers (obwohl ja selbst dieser bei Kovac der schlechteste ist).
      Egal ob Goretzka, Davies, Thiago, Müller, usw... Diese Spieler existierten unter Kovac quasi nicht oder kaum. Zufall, dass die jetzt (wieder) so aufblühen? Wohl kaum.

      Und sorry, aber diejenigen, die "Erkenntnisse aus 3 Szenen des Spiels ziehen", sind doch gerade die, die Kovac verteidigen/ihn als "genau richtig für Bayern" bezeichnen und dann eben mit einzelnen Spielen wie Dortmund oder Tottenham argumentieren.
      Ich habe NIE einzelne Spiele herangezogen, sondern eine ganze Verkettung von schlechten Spielen und Ergebnissen genannt, die sich konstant über Monate hinweg zogen, ausnahmslos gegen unterirdische Gegner stattfanden und beinahe jedesml 2 Gegentore beinhalteten - obwohl im Sommer über 115 Mio. in die Abwehr investiert wurde! Also spar dir diese Unterstellung gegenüber mir und trage sie ans andere Lager heran.

    • 11.02.20

      Statistik fälschen ?!?! Kovac hat nunmal die N-U gegen Liverpool. bei 8 CL spielen macht das schon einen gehörigen Unterschied. Die anderen CL Spiele hat Bayern sowohl letztes als auch dieses Jahr abgeliefert. Kovac einzige Leistungen an denen er sich messen und kritisieren lassen kann, sind nun eben die Buli. Flick hatte erst 2 vermeintlich einfache Spiele in der CL, weshalb das die Statistik deutlich unaussagekräftiger macht. Bei 12 Spielen die Kovac in der CL trainiert hat, haben 2 Abweichungen nunmal einen hohen Ausschlag auf den Durchschnittswert, du Statistikexperte.

      Goretzka hat letzte Saison in 30 BL-Spielen 13 Scorer gemacht, erklär mir also bitte wo dieser unter Kovac untergetaucht ist. Süle ist letzte Saison unter Kovac von der Nr. 3 zur Nr. 1 gereift und in der N11 schmerzlichst vermisst mittlerweile. Es ist also nicht gnabry der einzige den Kovac entwickelt. Bei der überschaubaren anzahl an jungen Spielern im Kader ist das mMn eine ziemliche gute Arbeit mit jungen Spielern. Zumal Kimmich seine zweifelsohne beste Saison ebenfalls letzte Saison hatte. Coman wurde dazu unangefochtener Stammspieler, wenn fit....

      Der Unterschied zu den Trainern vorher ist aber, dass diese einen Robben, Ribery, Boateng, Alaba in ihrer Bestform hatten. Nichts zu vergessen Spieler wie Alonso, Kroos oder Lahm. Nichts gegen das Team der Bayern jetzt, aber das damalige Team war nunmal stärker. Außerdem misst du ihn an Heynckes und Guardiola, den beiden besten Bayerntrainer der vergangenen 20 Jahre. Ein Van Gaal, der zweifelsohne auch keine schlechte Zeit hatte, liegt da mit 1,79 und 2,06 deutlich drunter. Bevor du mir also hier iwas von Statistik fälschen erzählst, solltest du lieber mal lernen Statistik vernünftig lesen und einordnen zu können.

      Niemand behauptet das Kovac der Übertrainer ist, aber abgesehen von irgendwelchen unbegründeten Hasstiraden, gibt es nichts extremes was man ihn anzukreiden hat. Die 3-Szenen-Experten finden immer etwas, woran es zu meckern gibt und ich stimme grundsätzlich dem zu, dass Bayern unter Kovac seine Probleme hat. Aber ich kann mich auch an den Aufschrei unter Van gaal erinnern, als das Handball-Syndrom der breiten Masse in der weniger erfolgreichen Phase auffiel, aber beim Erfolg wieder vergessen wurde. Das gleiche Problem herrschte unter Guardiola in den gelegentlichen Schwächephase übrigens auch.

      Wenn du mir also verklickern willst, dass ein Bayern-Trainer, der in seiner einen ganzen Saison das Double holt und gegen den späteren CL-Sieger ausscheidet, der schlechteste Bayern-Trainer seit Klinsmann sein soll, dann ist dies einfach nur unbegründet und eine reine subjektive Einschätzung. Kovac war ein durschnittlicher bis guter Bayerntrainer, nicht mehr und nicht weniger.

      PS: Du solltest einmal dringend deine Art und Weise zu diskutieren überdenken. Mit deiner überzogenen Polemik und Aussagen wie "Mach die Augen auf" oder " Dein Mundtotmachen kannst du dir sparen" kannst du Herrn Höcke vielleicht überzeugen.In einer erwachsenen Diskussion machst du dich leider (wie ich hier immer wieder sehe) zum Narren.

  • 11.02.20

    Erst war es ja nur ein wenig wie ein ironischer Seitenhieb aber mittlerweile wird die Hertha echt der 2. HSV der BL.... größenwahnsinnige Ziele, Startrainer, Großeinkäufe, stinkreicher Investor, möchtegern Standing durch Geld symbolisieren wollen und am Ende im Chaos versinken... HSV Berlin! Bald auch als Daily Soap auf RTL2

    • 11.02.20

      Naja, das ganze wurde auch unglaublich aufgebauscht. Letztendlich hat Klinsmann gesagt, dass er in 5 Jahren um die Top 5 mittspielen möchte. Ist jetzt vllt nur meine Meinung, aber das ist jetzt nicht größenwahnsinnig. Hab so langsam das Gefühl die Leute haben immer die Kommentare unter den Hertha News gelesen und denken was da alles ironisch geschrieben wurde (versteht mich nicht falsch, fand ich auch häufig echt witzig) wurde wirklich so gesagt. Was die Einkäufe angeht , geb ich dir aber recht. Wirkte alles er wenig durchdacht und völlig überstürzt

  • Filip10 1 Frage 139 x gevotet
    Filip10
    11.02.20

    Mister Lächerlich 2020.

  • BVB-Oeli 1 Frage 500 x gevotet
    BVB-Oeli
    11.02.20

    lol die Hertha versucht wirklich mit aller Macht vom langweiligen Image wegzukommen. Stattdessen gehts jetzt in Richtung HSV 2.0, aber ey - wenigstens ordentlich Drama jetzt beim Big City Club.

  • 11.02.20

    Jetzt kann er sich im Aufsichtsrat wieder an seinem Klinsi rumspielen... Stichwort Jürgen würgen.