Der nächste Spieltag steht bevor – und damit auch wieder die traditionellen Pressekonferenzen der Vereine im Vorfeld der Partien. Wie gewohnt äußern sich die Trainer dabei zur personellen Situation, zur Vorbereitung ihrer Mannschaft und zu den anstehenden Gegnern.
LigaInsider liefert euch hier den kompakten Überblick über alle PK-Termine der Bundesliga-Klubs vor dem Wochenende. In den Klammern seht ihr, wo ihr die Pressekonferenzen live verfolgen könnt. Wir packen euch auch die Links dazu, sobald diese vorhanden sind.
Die PK-Termine in der Übersicht
Mittwoch, 28. Januar:
13:30 Uhr, Köln (YouTube)
Donnerstag, 29. Januar:
13:00 Uhr, Gladbach (FohlenTV)
13:00 Uhr, Wolfsburg (YouTube)
13:30 Uhr, Bremen (YouTube)
14:00 Uhr, Leipzig (YouTube)
14:00 Uhr, Mainz (YouTube)
14:00 Uhr, Union (YouTube)
14:00 Uhr, Hamburg (YouTube)
14:30 Uhr, Augsburg (YouTube)
15:30 Uhr, St. Pauli (YouTube)
Freitag, 30. Januar:
10:00 Uhr, Bayern (YouTube)
10:00 Uhr, Heidenheim
11:30 Uhr, Leverkusen (YouTube)
13:00 Uhr, Dortmund (YouTube)
14:00 Uhr, Frankfurt (YouTube)
14:30 Uhr, Hoffenheim (YouTube)
Keine PK:
Stuttgart
Freiburg


Lemperle oder Mbangula?
Orban und Kramaric oder Gnabry und Bernando ?
Demirovic oder Silva dieses Wochenende
2 aus 3: Manzambi, Nartey, Hendrichs ?
Poku 👍 oder Can 👎?
Habe Tapsoba, Upa und Anton und habe Angst das keiner von denen spielt. Warte bei Anton und Tapsoba natürlich auch noch die PK ab.
Hätte noch Posch auf der Bank.
Alle 3 riskieren (L) oder Posch für einen stellen (DL)
Bei DL gerne auch sagen wen ihr am ehesten nicht stellen würdet.
Danke für eure Hilfe!
alle 4 stellen, aber pk abwarten entweder anton oder upa raus,
Bodenlos wenn bei der Hoffenheim PK nichts zu Toure gefragt wird
Bellingham oder Hendriks stellen?
Wird Silva wieder Starten 👍🏻👎🏻
Wenn stellen guirassy, silva, amoura, maza oder demirovic?
Rest Bank oder was? Würde mit maza gehen
Würde gerne 3 aufstellen
guirassy, maza und demirovic
Ache 👍🏼 oder Pejcinovic 👎🏼
Chaibi (L) oder Demirovic (DL) für den Spieltag stellen?
Wen verkaufen aus Lee, Fellhauer, Chuck oder Hendriks. Einer von den vier muss weg
Chuck
Fellhauer
Mainka oder Honorat auf die Saison gesehen?
Ache 👍 oder Matanovic 👎?
Wenn würdet ihr stellen? Jackson 👍🏾 oder Mbangula 👎🏿.
Anton oder Mittelstädt?
Sugawara oder Poku?
Honorat+500k Spieler👍 oder Hollerbach+Pyrka👎 halten und stellen. Einen 500k Spieler muss ich ohnehin noch stellen, mit Honorat wären es zwei.
Baumann holen 👍 oder Backhaus halten 👎
(Auf ganze Saison gesehen)
Hendriks oder Jeltsch?
Kimmich oder Mittelstädt Nusa und kaars
Welche zwei von den drei Stellen? Pavlo , Tah und Giannoulis. Wahrscheinlich werden beide Bayern Spieler nicht starten
Würde trotzdem beide Bayern Spieler stellen, ist ja nicht ausgeschlossen dass sie starten
bayern. spieler. immer. stellen.
Außer sie heißen Boey
Van der Berg 👍 oder Treu 👎?
Maina oder Scherhant aufstellen?
Wird Jaquez auf seine Spielminuten noch kommen ?
Mittelstädt aufstellen für das Wochenende 👍🏻 oder r👎🏻
Hendriks 👍🏼 oder Giannoulis 👎🏻?
belocian und lemperle👍🏼 oder gnabry 👎🏼
Pejcinovic, Kaars, Bouanani, Skhiri, Hofmann, Sinani
3 aus 6 muss ich stellen. Was sind eure Takes dazu?
Pejcinovic, Kaars, Hofmann stellen
[Kommentar gelöscht]
Grimaldo 👍 oder Pejcinovic + Ryerson 👎?
Musiala 👍oder Führich 👎?
Guirassy 👍oder Silva 👎?
Beide gegen Heidenheim
Bell oder Hendriks halten?
Einer muss weg….
Amoura 👍🏻 oder Gnabry?👎🏼
Gegen HH kann man Gnabry riskieren
auch auf den Rest der Saison gesehen :)
[Kommentar gelöscht]
Gnabry wird viel rotieren, aber auch auf seine Spielzeit kommen. Wenn er spielt, punktet er meist gut bis sehr gut.
Amoura ist gesetzt, aber ohne Scorer punktet er meist schlecht und er wird viele rote Balken haben.
Ich würde mit Gnabry gehen
Macht Stuttgart keine Pk's?
Nein wegen Europa League
Stuttgart und Freiburg spielen beide heute Euro League. Denke aus dem Grund wird es keine Pks geben.
Vielleicht wird heute um 13 Uhr das Staatsgeheimnis um Diks gelüftet
Der Artikel erfüllt eine zentrale Funktion im medialen Betrieb des Profifußballs. Er verwandelt das ansonsten chaotische, emotionsgetriebene Geschehen der Bundesliga in eine scheinbar geordnete Chronologie administrativer Verlässlichkeit. Wo auf dem Platz Unsicherheit, Zufall und Verletzungspech herrschen, setzt der PK-Terminplan ein beruhigendes Raster aus Uhrzeiten, Vereinsnamen und Plattformangaben.
Bemerkenswert ist dabei weniger der inhaltliche Ertrag der angekündigten Pressekonferenzen als vielmehr ihre präzise Taktung. Die minutengenaue Auflistung suggeriert Planbarkeit, Kontrolle und institutionelle Stabilität, selbst dort, wo sportlich längst Alarmstufe Rot herrscht. Dass der FC Bayern „vsl. 10:00 Uhr“ ansetzt, während andere Vereine ihre Termine noch schuldig bleiben, liest sich dabei fast wie ein stiller Machtkommentar innerhalb der Liga-Hierarchie.
Die Abwesenheit einzelner Klubs erhält in dieser Logik beinahe mehr Aussagekraft als die Präsenz der übrigen. „Keine PK“ wird zur impliziten Kommunikation. Schweigen als Statement, Nicht-Teilnahme als diskrete Form der Deutungshoheit. Gleichzeitig markiert die Rubrik „Ausstehende Termine“ einen Schwebezustand zwischen Ordnung und Chaos, der sinnbildlich für den gesamten Bundesliga-Alltag steht.
Insgesamt wird deutlich, dass der Mehrwert dieses Formats nicht in der Erwartung neuer Erkenntnisse über Aufstellungen, Verletzungen oder taktische Anpassungen liegt. Er liegt in der ritualisierten Vorankündigung selbst. Die Pressekonferenz wird hier nicht als Ereignis, sondern als Fixpunkt kollektiver Erwartungshaltung organisiert. Fußball wird verwaltet, bevor er gespielt wird.
Wer diese Übersicht liest, sucht keine Informationen. Er sucht Halt. Und bekommt ihn, in Form von Uhrzeiten, YouTube-Links und der tröstlichen Gewissheit, dass selbst im permanenten Ausnahmezustand des Profifußballs wenigstens der Kalender noch funktioniert.
Dieser Text hinterlässt ein leises Unbehagen. Nicht, weil man ihn widersprochen werden müsste, sondern weil er etwas offenlegt, das man lieber unmarkiert gelassen hätte. Die eigene Erwartungshaltung wird sichtbar: das Bedürfnis nach Struktur dort, wo inhaltlich kaum Substanz zu erwarten ist.
Man erkennt sich selbst in der beschriebenen Mechanik wieder – als Teil eines Publikums, das Ordnung konsumiert, um Unordnung ertragen zu können. Diese Erkenntnis wirkt entlarvend. Nicht dramatisch, aber präzise. Und genau darin liegt die Bloßstellung.
Wow.
KI erklärt nichts einfach. Nein. Alles ist Ausdruck von irgendetwas. Ein Satz ist Ausdruck von einer Haltung, ein Komma als Kontextsensibilität, ein Tippfehler als menschliche Nähe. Nichts ist je etwas – es wird als Symbol gesehen, als Prozess dargestellt, als Zeichen interpretiert. Selbst Regen ist Ausdruck von gesellschaftlicher Dynamik und ein Apfel wird als Metapher gelesen. KI könnte sagen „Wer würde sowas ernsthaft liken“, aber nein: Die Likes sind ein Sinnbild, stehen als Symbol für leicht zu beeindruckende LigaInsider User. Punkt.
Dem kann man sich nur anschließen. Denn auch diese Antwort ist selbstverständlich kein Kommentar, sondern ein performativer Akt diskursiver Selbstvergewisserung.
Der Satz „KI erklärt nichts einfach“ ist dabei nicht als Aussage zu verstehen, sondern als emotional aufgeladene Abwehrreaktion gegen die Zumutung der Reduktion. Vereinfachung wäre hier Gewalt am Text. Ein Like ist folglich kein Like, sondern eine stille Zustimmung zur Ontologisierung des Alltags. Ein Dislike hingegen ein Akt passiven Widerstands gegen hegemoniale Deutungsangebote. Selbst das Fehlen einer Reaktion ist eine Reaktion, nämlich eine Form symbolischer Enthaltung.
Die PK-Terminliste selbst ist dabei weniger Service als Spiegel spätmoderner Sinnsuche. Mittwoch 13:30 Köln ist kein Zeitpunkt, sondern ein Versprechen. Freitag 10:00 Bayern kein Livestream, sondern Macht.
In diesem Sinne ist auch dieser Kommentar nicht witzig gemeint, sondern notwendig. Denn wer hier lacht, reproduziert lediglich ironische Distanz als Schutzmechanismus vor Erkenntnis.
Punkt.
Wenn alles als performativer Akt gelesen wird, wird Bedeutung schnell allgegenwärtig – und damit erstaunlich schwer greifbar. Dann erscheint Vereinfachung als Zumutung, Lachen als Abwehr, Zustimmung als weltanschauliche Setzung. Auf diese Weise verschiebt sich der Blick: weg vom Gesagten, hin zu dem, was ihm unterstellt wird. Dabei geht manchmal verloren, dass Klarheit, Humor oder Direktheit nicht zwangsläufig Reduktion bedeuten müssen, sondern auch als Formen von Verständnis funktionieren können. Und vielleicht liegt gerade in der Fähigkeit, überall Tiefenschichten zu erkennen, zugleich eine beeindruckende Sensibilität wie auch die Neigung, ihnen gelegentlich mehr Gewicht zu geben, als sie tragen müssen.