Lucas Hernández | FC Bayern München

Hernández droht in Spanien Gefängnisstrafe

13.10.2021 - 16:45 Uhr Gemeldet von: FCB22 | Autor: Bennet Stark

Abwehrspieler Lucas Hernández droht in Spanien rechtlicher Ärger. Sogar eine Gefängnisstrafe steht im Raum. So hat das Madrider Strafgericht 32 am 14. September die Inhaftierung des Spielers vom FC Bayern München angeordnet.


In besagtem Schreiben wird Hernández, der dort mit seinem vollständigen Namen Lucas François Bernard Hernández geführt wird, aufgefordert, „am 19. Oktober 2021 um 11:00 Uhr vor diesem Gericht zu erscheinen“, um die Anordnung entgegenzunehmen, sich innerhalb von zehn Tagen in eine Justizvollzugsanstalt seiner Wahl zu begeben.

Der Grund für den Haftbefehl lautet: „Verstoß gegen ein Urteil oder eine einstweilige Verfügung“. Doch wieso das Ganze? Was war passiert?

Hernández missachtet Kontaktverbot

Im Februar 2017 erließ das Madrider Strafgericht 35 ein halbjähriges Kontakt- und Annäherungsverbot gegen ihn und seine Ehefrau Amelia de la Osa Lorente. Beide hatten sich im selben Monat im öffentlichen Raum zerstritten. Es sei zu Handgreiflichkeiten seitens Hernández gekommen. Doch der Franzose, damals in Diensten von Atlético Madrid, hat dieses Verbot wohl missachtet.

So ist Hernández mit seiner Gattin, mit der er sich zu dem Zeitpunkt offenbar wieder versöhnt hat, wenige Monate später in die Flitterwochen geflogen. Bei seiner Rückkehr wurde er daher noch am Flughafen festgenommen, kurz darauf aber wieder freigelassen. Beide hatten damit nicht nur die Kontaktsperre des Gerichts nicht befolgt, sondern auch 31 Tage gemeinnütziger Arbeit nicht abgeleistet.

Hernández wurde daraufhin vom 35. Strafgericht von Madrid zu einem halben Jahr Gefängnis verurteilt. Die Anwälte des Spielers beantragten zwar eine Aussetzung oder Ersetzung der Strafe durch gemeinnützige Arbeit, doch wurde dies abgelehnt, da er bereits die ersten 31 Tage Arbeit nicht komplett wahrgenommen hatte.

FC Bayern in Champions League wohl ohne Hernández

Nun entscheidet das Provinzgericht darüber, wie es mit dem Spieler des FC Bayern weitergeht. Weitere Rechtsmittel können noch eingelegt werden, das wird vermutlich auch passieren. Eine Verschiebung des Termins kann aber nicht mehr beantragt werden, Hernández muss also am 19. Oktober auf jeden Fall persönlich im Gericht erscheinen.

Und das natürlich zur Verärgerung des deutschen Rekordmeisters. Nur einen Tag später trifft der FCB in der Champions League auf Benfica. Diese Partie wird der Innenverteidiger Stand heute voraussichtlich verpassen. Wie es in dem Fall Hernández weitergeht, ist fraglich. Hier scheint alles möglich zu sein.

Quelle: as.com | tz.de

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