El Chadaille Bitshiabu | RB Leipzig

Nach Bankplatz: Werner lässt Tür für Bitshiabu offen

10.02.2026 - 14:07 Uhr Gemeldet von: Thorben Lorenzen | Autor: Thorben Lorenzen

Beim 2:1-Auswärtssieg von RB Leipzig in Köln setzte Trainer Ole Werner in der Abwehr bewusst auf eine veränderte Konstellation mit einem nominellen Innenverteidiger weniger. El Chadaille Bitshiabu nahm zunächst auf der Bank Platz, stattdessen rückte Nicolas Seiwald aus dem Mittelfeld in die Innenverteidigung. Am Dienstag erklärte Werner die Hintergründe dieser Entscheidung.

Bitshiabu hatte nach der Verletzung von Castello Lukeba zuvor drei Partien in Folge begonnen. Bei der 1:2-Niederlage gegen den 1. FSV Mainz 05 wurde der 20-Jährige allerdings nach gut einer Stunde ausgewechselt und zeigte sich anschließend sichtlich unzufrieden. Werner stellte klar, dass dieses Verhalten keinen Einfluss auf seine Überlegungen gegen Köln hatte.

„Chad hat nicht draußen gesessen, weil mir die Reaktion nach der Auswechslung nicht gepasst hat“, betonte der Coach. Ausschlaggebend sei vielmehr gewesen, „dass ich mit Nici und Willi hinten ein besseres Gefühl hatte und damit gegen Köln auch richtig lag“.

Abwägung nach Gegner und Konstellation


Grundsätzlich hob Werner hervor, dass die Besetzung der Abwehrkette immer auch vom Gegner und der jeweiligen Spielanlage abhänge. „Du willst Spieler in den Positionen haben, wo sie offensiv wie defensiv ihre Stärken einbringen können“, erklärte er. Gerade defensiv müsse man darauf reagieren, „wie sich der Gegner im Ballbesitz positioniert“. Bitshiabu bleibe dabei weiterhin eine Option, ebenso wie andere Varianten – je nach Höhe der Verteidigung und Ausrichtung der Kette.

Gleichzeitig sprach Werner offen über Entwicklungspotenzial beim jungen Innenverteidiger. Bitshiabu bringe „einen sehr guten Spielaufbau“ mit, müsse diesen jedoch mit einer „geringeren Fehlerquote“ hinbekommen und defensiv aufmerksamer agieren. „Das sind Themen, an denen er arbeiten kann“, so Werner. Diese Punkte seien klar kommuniziert worden. Die Entscheidung gegen ihn sei daher „eine reine Leistungsentscheidung“ gewesen – und kein Zeichen dafür, „dass die Tür zu ist“.

Mit Blick auf das anstehende DFB-Pokalspiel beim FC Bayern München (Mittwoch, 20:45 Uhr) ließ Werner offen, wie die Abwehr aussehen wird. Lukeba ist seit Anfang der Woche zwar wieder im Training, ein Kaderplatz für die Partie ist jedoch noch nicht sicher. Auch mit Blick auf das Bundesliga-Spiel am Sonntag gegen den VfL Wolfsburg (17:30 Uhr) bleibt abzuwarten, für welche personelle Lösung sich der Trainer entscheiden wird.

Quelle: Pressekonferenz

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