03.04.2018 - 12:41 Uhr Gemeldet von: Kristian Dordevic | Autor: Kristian Dordevic

Er wird derzeit als vielleicht heißester Anwärter auf die Nachfolge von Bayern-Coach Jupp Heynckes gehandelt: Niko Kovac, amtierender Cheftrainer von Eintracht Frankfurt. Der Rekordmeister aus dem Süden soll in Form einer Klausel sogar in seinem Vertrag Niederschlag gefunden haben.


Im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Werder-Spiel darauf angesprochen, warum er nie den Verbleib bis 2019 bestätigt hat, entgegnete der gebürtige Berliner Ende vergangener Woche:

"Ich hatte ja mal gesagt – und damit beende ich das auch – wir waren mal bei einer Marketingveranstaltung: 'Ich habe bis 2019 Vertrag', das habe ich gesagt. 'Und wenn nichts dazwischenkommt', habe ich auch gesagt, 'werde ich bis 2019 hier arbeiten'", so die Worte des Fußballlehrers.

"Ist das klar?", fragte Kovac anschließend und sagte zum Abschluss: "Das habe ich damals gesagt, habe ich jetzt auch gesagt – und jetzt können Sie weiterspekulieren. Am besten, Sie rufen jetzt mal die Bayern an und fragen bei den Bayern nach."

Ein Haken hinter die Angelegenheit wurde aber keineswegs gesetzt, vielmehr läuft die Gerüchteküche weiter heiß. Wie die "Sport Bild" nun vermeldet, beinhalte das Vertragswerk zwischen dem Kroaten und der Eintracht – das im Dezember 2016 abgeschlossen wurde – eine Ausstiegsklausel speziell für Bayern München.

Bobic ist es "Jacke wie Hose"

Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic reagiert inzwischen eher genervt auf das Thema. Das Ganze sei ihm "Jacke wie Hose", zitiert ihn die "Frankfurter Neue Presse". Der Funktionär weiter: "Ihr habt Eure Kanäle, ich habe meinen: Das ist der direkt zum Trainer. Wir haben unseren Trainer, mit dem wir klar und ehrlich kommunizieren."

Wer ab Sommer das Traineramt bei den Bayern übernimmt, soll bis Ende April bekannt gegeben werden. Passenderweise treffen München und Frankfurt dann auch in der Bundesliga aufeinander (28. April).

Quelle: twitter.com