VfB Stuttgart | 1. Bundesliga

Top-Elf-Prog­no­se: VfB Stuttgart im Check

10.08.2026 - 19:12 Uhr Gemeldet von: Kristian Dordevic | Autor: Kristian Dordevic

In diesem Check richten wir den Fokus auf den VfB Stuttgart. Der VfB geht erneut in drei Wettbewerben an den Start. Neben Bundesliga und DFB-Pokal wartet auch die Champions League, weshalb Rotation wieder ein Dauerthema sein dürfte. Entsprechend wird es immer wieder zu Abweichungen von der vermeintlichen Stammformation kommen.

Auch taktisch ist Stuttgart nicht leicht festzunageln. Verschiedene Grundordnungen sind im Repertoire, wir entscheiden uns für diesen Teamcheck jedoch weiterhin für eine 3-4-2-1-Formation. Der Hauptgrund: Die Schwaben verfügen inzwischen über eine bemerkenswerte Qualität in der Innenverteidigung, die sich in einer Dreierkette optimal abbilden lässt. Gleichzeitig hat sich in der Vorbereitung mit Nikolas Nartey als Rechtsverteidiger eine interessante Option für eine Viererkette herauskristallisiert.

Torwart: Die Zukunft steht zwischen den Pfosten


Top-Elf: Dennis Seimen (20)
Alles spricht dafür, dass nun die Zeit von Dennis Seimen gekommen ist. Das Eigengewächs gilt seit Jahren als die Torwart-Hoffnung des Vereins und dürfte mit viel Spielpraxis und Topleistungen im Rücken (Leihe beim SC Paderborn) zur neuen Saison endgültig den Sprung zur Nummer eins schaffen.

Auch passt das Profil zum VfB-Fußball. Seimen bringt die Voraussetzungen mit, um aktiv am Aufbau teilzunehmen und sich in das druckresistente Ballbesitzspiel der Stuttgarter einzubinden. Hinzu kommt ein strategischer Aspekt: Der Klub hat sicherlich ein Interesse daran, wieder verstärkt Talente aus dem eigenen Nachwuchs nach vorne zu bringen, um Werte aus dem internen Bereich heraus zu schaffen. Seimen könnte dabei zum Aushängeschild werden.

Zu beobachten ist nun aber, wie sich die Lage nach der kürzlich erlittenen Verletzung entwickelt. Seimen fällt mindestens bis zur Länderspielpause (Ende September) aus. Stuttgart hat den Markt zumindest schon mal im Blick und mit Fabian Bredlow einen zuverlässigen Vertreter schon im Kader.

Abwehr: Das nächste Kapitel der jungen Verteidiger


Rechter Halbverteidiger: Finn Jeltsch (20) | Alternativen: Luca Jaquez (23), Nikolas Nartey (26)
Jeltsch kommt als Rechtsfuß auf der rechten Halbverteidiger-Position ideal zur Entfaltung. Der 20-Jährige zählt zu den größten Zukunftshoffnungen des Vereins und hat bereits mehr als nur angedeutet, welches Potenzial in ihm steckt. Gerade angesichts seines Alters ist ein weiterer Sprung zu erwarten.

Mit Luca Jaquez lauert allerdings ein Spieler mit ähnlich spannenden Fähigkeiten. Der Schweizer hatte zeitweise sogar die Nase vor Jeltsch, ehe ihn Verletzungsprobleme zurückwarfen. Aufgrund der hohen Belastung in drei Wettbewerben dürfte Jaquez auf seine Einsatzzeiten kommen und ist auch in puncto Top-Elf ein starker Konkurrent.

Update: Neu hinzugekommen ist Nikolas Nartey als taktische Alternative. Der 26-Jährige wurde in der Vorbereitung konsequent als rechter Außenverteidiger getestet und absolvierte dort sowohl die jüngsten Testspiele als auch sämtliche bisherigen Spielformen im Trainingslager in Grassau. Hintergrund ist insbesondere der langfristige Ausfall von Lorenz Assignon nach dessen Schulter-Operation. Der Franzose wird den Saisonstart definitiv verpassen.

Trainer Sebastian Hoeneß zeigte sich mit Narteys Auftritten auf der ungewohnten Position zufrieden und sieht gerade in dessen Vergangenheit als Mittelfeldspieler einen Vorteil. Der Linksfuß kann von rechts ins Zentrum einrücken und dort zusätzliche Überzahlsituationen schaffen. Sollte Stuttgart auf eine Viererkette umstellen, wäre Nartey damit eine konkrete Option auf der rechten Seite. In diesem Fall würde entsprechend einer der drei Innenverteidiger aus der Formation rücken.

Zentraler Innenverteidiger: Julian Chabot (28)
An Chabot führt aktuell kein Weg vorbei. Der Innenverteidiger hat sich als Konstante etabliert und bringt genau jene Qualitäten mit, die im Zentrum einer Dreierkette gefragt sind.

Trainer Sebastian Hoeneß bezeichnete seine Kopfballstärke einst als „riesige Qualität“. Hinzu kommen seine generelle Robustheit in direkten Duellen und seine Verlässlichkeit. Belastungspausen sind im Abstand von mehreren Wochen zwar immer mal wieder denkbar, grundsätzlich gehört Chabot jedoch zu den sichersten Startelf-Kandidaten im Kader.

Linker Halbverteidiger: Ramon Hendriks (25) | Alternative: Nikolas Nartey (26)
Für Hendriks gilt links in der Dreierkette Ähnliches wie für Jeltsch. Er hat im Verlauf der vergangenen Spielzeit seinen Durchbruch geschafft. Als Linksfuß ist er auf der linken Halbverteidiger-Position optimal aufgehoben. Gemeinsam mit Jeltsch gehört Hendriks zu den Spielern, denen man beim VfB sicherlich den nächsten Entwicklungsschritt zutraut.

Update: Auch hier ist Nartey in erster Linie aufgrund der möglichen Systemumstellung als Alternative zu verstehen: Wechselt Hoeneß auf eine Viererkette und bringt den Dänen als Rechtsverteidiger, wäre neben Chabot nur noch Platz für einen der beiden jungen Innenverteidiger Jeltsch und Hendriks.

Schiene und Mittelfeld: Luxusprobleme in der Zentrale


Rechte Schiene: Jamie Leweling (25)
Leweling hat längst bewiesen, dass er die Schienenrolle auf höchstem Niveau interpretieren kann. Der offensive Flügelspieler liefert mittlerweile auch gegen den Ball konstant starke Leistungen.

Bereits im Januar hob Sebastian Hoeneß hervor, dass Leweling ein „verändertes Gesicht“ zeige. Besonders die neu gewonnene Konstanz beeindruckte den Coach. Die Mischung aus Tempo, Physis und Spielintelligenz macht ihn für den VfB enorm wertvoll.

Zentrales Mittelfeld: Grischa Prömel (31) | Alternativen: Chema Andrés (21), Atakan Karazor (29)
Update: Neben Angelo Stiller ist die zweite Position im zentralen Mittelfeld eine der spannendsten Personalien. Aktuell sehen wir Grischa Prömel in unserer Top-Elf. Der Neuzugang bringt als typischer Box-to-box-Spieler ein Profil mit, das besonders gut zum Stuttgarter Spiel passt. Seine Laufstärke und Torgefahr machen ihn darüber hinaus zu einer Option, die immer wieder auch in offensivere Räume vorstoßen kann.

Chema Andrés bleibt dahinter ein starker Konkurrent. Der Spanier bringt hohe Qualität gegen den Ball auf den Platz und hat in der vergangenen Spielzeit bereits angedeutet, welches Potenzial noch in ihm steckt. Er kann sich aber im Passspiel und Dribbling noch weiter verbessern.

Auch Karazor bleibt relevant. Der Kapitän ist defensiv der stabilste Sechser im Kader, hat an der Seite von Stiller aber gleichzeitig bewiesen, dass er auch im Spielaufbau eingebunden sein kann. Hier dürfte über den gesamten Saisonverlauf großer Konkurrenzkampf herrschen.

Zentrales Mittelfeld: Angelo Stiller (25)
Stiller bleibt der Dreh- und Angelpunkt des Stuttgarter Spiels. Seine Bedeutung für den Fußball der Schwaben ist enorm, weshalb er aktuell ohne Diskussion gesetzt ist. Es gab Gerüchte um einen möglichen Wechsel, die sich aber nicht konkretisierten. Das Profil des tiefen Spielmachers ist auf dem Markt aber rar und entsprechend begehrt.

Ein Interessent müsste zunächst die hohe Ablöseforderung der Schwaben stemmen. Zwar besitzt Stiller dem Vernehmen nach eine Ausstiegsklausel, der VfB soll jedoch die Option haben, ihm diese abzukaufen, um die Ablösesumme frei verhandeln oder einen Wechsel komplett blockieren zu können.

Linke Schiene: Maximilian Mittelstädt (29)
Update: Mittelstädt hat seinen Platz auf der linken Seite weiterhin inne. Der formstarke Nationalspieler ist dort gesetzt. Interessant wird es vor allem dann, wenn Hoeneß auf eine Viererkette umstellt. Auch in diesem System ist Mittelstädt auf der linken Seite eingeplant. Einen klassischen Backup für den 29-Jährigen hat der VfB derzeit nicht, weshalb bei Ausfällen oder Belastungspausen flexible Lösungen gefragt sind. Ramon Hendriks kann diese Position einnehmen.

Angriff: Qualität ohne große Diskussionen


Offensives Mittelfeld (rechts): Bilal El Khannouss (22) | Alternativen: Ermedin Demirović (28), Dženan Pejčinović (21)
El Khannouss war in der Hinrunde praktisch unantastbar. Erst der Afrika-Cup sorgte für einen Bruch in seiner Saison. Ohne eine solche Unterbrechung und bei normalem Verlauf (ohne gravierende Verletzung) dürfte der Kreativspieler schnell zu seinem alten Status zurückfinden. Seine technischen Fähigkeiten, seine Spielintelligenz und seine Wirkung auf alle Spielphasen machen ihn zu einem Spieler im Kader, der für den Unterschied sorgen kann.

Update: Demirović bleibt aufgrund seiner Qualität eine Option für die Offensive und kann je nach taktischer Ausrichtung auch hinter der Spitze beziehungsweise in einer offensiveren Rolle zum Zug kommen. Bei der aktuellen Konkurrenzsituation sehen wir El Khannouss jedoch vorne. Mit Dženan Pejčinović haben die Schwaben einen weiteren Angreifer verpflichtet. Läuft einer der beiden statt El Khannouss auf, müsste Deniz Undav auf die Zehner-Position rücken.

Der Marokkaner selbst, aber auch der VfB, liebäugeln aktuell mit einem Transfer. Einen konkreten Abnehmer gibt es für El Khannouss bislang nicht, aber Verein und Spieler sollen über einen Transfer nachdenken.

Offensives Mittelfeld (links): Chris Führich (28)
Führich spielte eine herausragende Rückrunde und präsentierte sich dabei letztlich sogar noch konstanter als El Khannouss. Zwar war dieses Leistungsniveau in früheren Jahren nicht immer durchgängig zu sehen, die jüngsten Eindrücke wiegen jedoch schwer. Wie El Khannouss hat er sich als Qualitätsspieler erwiesen. Dass Führich mehrere Anfragen aus dem Ausland abgeblockt hat, um beim VfB zu bleiben, unterstreicht seine aktuelle Stellung zusätzlich.

Mit Leo Sauer haben die Schwaben zwar für 12,5 Millionen Euro plus mögliche Bonuszahlungen einen weiteren hochveranlagten Flügelspieler verpflichtet. Der 20-Jährige wird den Pflichtspielauftakt jedoch verpassen und muss zunächst seinen Rückstand aufarbeiten. Ohnehin dürfte er sich zum Start erst einmal hinter dem bewährten Führich einordnen, weshalb wir Sauer aktuell nicht als direkte Alternative in der Top-Elf führen.

Stürmer: Deniz Undav (30)
Undav bleibt das Gesicht der Stuttgarter Offensive. Mit seiner Vertragsverlängerung hat der VfB noch einmal unterstrichen, welchen Stellenwert der Nationalspieler besitzt. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth sprach von einem „absoluten Volltreffer“, der mit der Verpflichtung vor drei Jahren gelungen ist. Die Erwartungen seien bei Weitem übertroffen worden. Undavs Bedeutung geht über Tore hinaus. Tatsächlich ist er längst mehr als nur ein Torjäger: Führungsspieler, Identifikationsfigur und zentraler Baustein des sportlichen Erfolgs der vergangenen Jahre. Was nicht heißt, dass seine Ausbeute nicht stimmt: In der abgelaufenen Saison waren es 25 Tore und zwölf Vorlagen in 45 Pflichtspielen.

Fazit


Der VfB Stuttgart verfügt erneut über einen der spannendsten Kader der Bundesliga. Die Qualität in allen Mannschaftsteilen eröffnet Sebastian Hoeneß zahlreiche taktische Möglichkeiten. Bei aller Offensivkraft kann schnell untergehen, dass die Abwehrbesetzung es in sich hat. Dem wird mit der Darstellung einer Dreierkette Rechnung getragen, auch wenn die in der Vorbereitung intensiv getestete Variante mit Nartey als Rechtsverteidiger zeigt, dass eine Viererkette ebenfalls eine konkrete Option darstellt.

Im Zentrum bleibt Angelo Stiller zunächst mal der wichtigste Taktgeber. Neben ihm dürfte sich ein spannender Konkurrenzkampf zwischen Prömel, Chema und Karazor entwickeln, wobei wir aktuell Prömel in der Top-Elf sehen. Aufgrund der Champions League ist ohnehin damit zu rechnen, dass alle drei regelmäßig zum Einsatz kommen. Vorne besitzt der VfB weiterhin außergewöhnlich viel Qualität. Mit El Khannouss, Führich und Undav steht ein Trio bereit, das Spiele auf Bundesliga- und Champions-League-Niveau entscheiden kann. Dahinter lauert mit Ermedin Demirović und Dženan Pejčinović noch mehr Offensivpower.

Die größte Spannung dürfte deshalb weniger bei der Qualität als vielmehr bei der Verteilung der Einsatzzeiten und der taktischen Grundordnung liegen. Der VfB ist so tief besetzt wie lange nicht mehr und genau das könnte in einer Saison mit drei anspruchsvollen Wettbewerben einer der größten Trümpfe der Schwaben werden.

Wir freuen uns über eure Unterstützung


Wie immer gilt: Unsere Top-Elf-Prognosen verstehen wir nicht als endgültige Wahrheit, sondern als Grundlage für die Diskussion mit euch. Eure Kommentare, Argumente und Einschätzungen helfen uns regelmäßig dabei, unsere Bewertungen zu hinterfragen und weiterzuentwickeln.

Deshalb interessiert uns natürlich auch eure Meinung: Ist die Dreierkette für den VfB weiterhin die beste Lösung oder wird die Viererkette mit Nartey rechts zu einer echten Alternative? Kann Prömel seinen Platz neben Angelo Stiller behaupten? Und bleiben Leweling und Stiller überhaupt in Stuttgart? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

Du kennst dich nicht nur bestens rund um den Verein aus, sondern analysierst das Geschehen auf dem Platz quasi auch rund um die Uhr? Dann melde dich gerne bei uns und bewirb dich als Experte unter folgender E-Mail: „experte@ligainsider.de“. Sollte es matchen, winkt dir ein Status-Upgrade in der App. Mit einem Vereinsbadge ausgestattet, könnten zum Beispiel Beiträge von dir direkt unter den Aufstellungen hervorgehoben werden.

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Quelle: LigaInsider

  • KOMMENTARE
  • 23:10

    Chancen auf Einsatzzeiten für Jovanovic?

  • 23:09

    Jovanovic mit Einsatz Chancen ?

  • 21:50

    ich bin persönlich einfach ein großer Fan von Chema, gerade bei dem harten Auftaktprogramm seh ich ihn als defensivstärker als grischa und trotzdem definitiv spielstärker als Ata, aber die Qualität von Grischa ist halt auch zu beachten. Das wird echt ein enges Duell

  • 20:44

    Prömel und Mittelstädt werden es schon richten ! :)

  • 31.07.26

    Ich weiß, hier geht es um die Topelf. Aber sollte Arévalo nicht wenigstens als Ergänzung genannt werden?

  • 21.07.26

    Bin mir ziemlich sicher, dass der VfB 80% der Spiele 4er Kette spielt..

  • 20.07.26

    Linke Schiene: Maximilian Mittelstädt (29) | Alternativen: Ermedin Demirović (28), Nikolas Nartey (26)

    In welcher Welt spielt Demi linke Schiene?

    • mr_al
      5 Fragen 0 Follower
      mr_al
      20.07.26

      Die Alternativen sind nicht immer Alternativen auf der Position, sondern Alternativen für den Spieler. Hier wäre die Alternative, dass Demirovic Sturm spielt und Undav auf die 10 zurückfällt, oder Undav dann auf einen Flügel rutscht und BEK auf die 10. Stuttgart hat vorne sehr viele verschiedene gute Möglichkeiten, bei denen die Spieler verschiedene Positionen einnehmen, je nachdem, wer noch in der S11 sind, also ist das hier etwas schwer mit "Alternativen" zu arbeiten, weil man literally 10 mögliche verschiedene Formationen auflisten könnte, wo 6 oder 7 Spieler bis zu 4 unterschiedliche Positionen haben.

  • 13.07.26

    ich denke auf rechts dürfte Bouanani nächste Saison auch seine Einsatzzeiten bekommen!

  • 08.07.26

    Chabot für ungefähr 35 mio holen ?

    • 13.07.26

      Warum war Chabot, 6-8 mal nicht in der S11, obwohl er nicht verletzt war.. bin da nicht so überzeugt..

    • mr_al
      5 Fragen 0 Follower
      mr_al
      15.07.26

      Weil das literally jeder war, weil Hoeneß auf jeder Position rotiert hat. Undav und Stiller waren die einzigen, die nahezu gar nicht rotiert sind. Und Karazor etwas weniger, weil er halt Kapitän war. Aber wenn es dich verwundert, dass Chabot ein paar Mal nicht in der S11 war, solltest du allgemein komplett die Finger von Stuttgartspielern lassen (außer eben Undav)

  • 08.07.26

    Führich holen für etwas mehr als 30 Mio ?

  • 07.07.26

    Sicher. Ligainsider hat recht, wenn sie von einem spannenden Kader 20226/27 sprechen.
    Trotzdem muss sich jeder VfB Fan auch darauf einstellen, dass es "knifflig" werden könnte. 3 Wettbewerbe - schwieriges Auftaktprogramm in der BL und im DFB Pokal kann H. Rostock auch schnell zur Stolperfalle werden.
    Ein gewisses Potential für "Brandherde" sehe ich im Augenblick bei mehreren Sachen: Torhüter. Ich persönlich glaube nicht, dass die Lösung Nübel weg, Seimen Nr. 1 eine gute Wahl war. Nübel kaufen, zum Kapitän machen und schrittweise Seimen heranführen hätte für mich mehr Sinn ergeben. Es bleibt zu hoffen, dass der VfB nicht schon zur Winterpause von einem "Torhüterproblem" sprechen muss.
    Demut geht verloren. El Khannouss - Ramon Hendriks - Chris Führich oder auch Undav. Da lodert immer wieder so ein kleines Feuer der Unzufriedenheit. Besonders Führich nach seinen Auswechslungen gibt immer wieder ein schlechtes Bild ab. Bei El Khannouss hat man oft den Eindruck es kann sich nur um eine Kopie von Enzo Millot handeln.
    Auch bei Chabot und Karazor darf man 2026/27 gespannt sein, wohin das Pendel ausschlägt. Chabot kann alles: "Kratzen-Beißen-Kämpfen" , aber wehe, er muss schneller als sein Gegenspieler sprinten, dann wird es schnell ruhig um ihn.
    Karazor sehe ich persönlich überhaupt nicht mehr in der Startelf und als Kapitän des VfB. Dort sehe ich Andrés deutlich auf der Überholspur.
    Transferpolitik bisher: Drei neue Spieler, drei mal ein Achselzucken von mir. Weder ergibt im Augenblick die Verpflichtung von Marius Funk (was aber auch schon bei Stefan Drljača der Fall gewesen ist) einen Sinn, noch Prömel oder van der Leij.

    Überraschungen ? Nartey - Jeltsch - Diehl und ganz besonders Assignon würde ich mir wünschen, dass die Saison 2026/27 DIE Saison schlechthin wird.

    Fazit: Ja, ganz spannender Kader des VfB Stuttgart, aber auch ganz viel Potential für gewisse Fallhöhen sind vorhanden.

    • 13.07.26

      Funk hat man geholt weil er beim VfB ausgebildet wurde und entsprechend bekommt man dadurch weniger Probleme bei der CL-Kader-Nominierung.

      Und warum sollte die Verpflichtung von Prömel keinen Sinn ergeben? Torgefährlicher Zentrumspieler genau was noch vom Profil gefehlt hat.

      Van der leij Top Talent für die 2. Mannschaft. Wenn er den Durchbruch schafft, hat man in 2-3 Jahren eine Baustelle weniger im Sturm für geringe Kosten, auch hier gibt es eigentlich wenig schlecht zu reden. Risiko überschaubar.

  • 06.07.26

    Sehe Prömel in der Startelf

  • 29.06.26

    Demirovic auf der linken Schiene? Das halte ich für ausgeschlossen. Hat andere Stärken.

    • 01.07.26

      bitte genau lesen oder dich mit dem vfb beschäftigen :)
      Demi spielt niemals auf der linken Schiene. Es ging hier darum, dass bei Umstellung auf 4-er Kette ein zusätzlicher Platz frei wird vorne und diesen Demi begleiten könnte.

  • 26.06.26

    Julian Chabot? ;)

  • 25.06.26

    Geiler und sympathischer Kader. Viele junge Wilde mit ein paar "Älteren" (kann man das zu Spielern im Alter von 27-29 sagen?) und das schon auf CL Niveau. Machen da echt einen geilen Job in Stuttgart.

  • 25.06.26

    Würde gerne mehr von Tiago Tomas sehen. Absoluter Baller

    • mr_al
      5 Fragen 0 Follower
      mr_al
      15.07.26

      Dass der hier gar nicht erwähnt wurde, finde ich ein bisschen schwach. Bis persönlich auch mehr Fan von Nartey, und der hat auch deutlich höhere Flexibilität, weswegen er auch auf mehreren Positionen an Relevanz gewinnen kann, aber Tiago Tomas müsste definitiv einige Einsätze (auch Starteinsätze) bekommen mit der kommenden Dreifach-Belastung und seinen echt überzeugenden Leistungen