In diesem Top-Elf-Check richten wir den Fokus auf den SV Werder Bremen. An der Weser wird nach dem abgewendeten Super-GAU der Vorsaison der sportliche Reset-Knopf gedrückt. Die Vereinsführung um Clemens Fritz zieht nach dem späten Klassenerhalt auf Platz 15 die Konsequenzen aus einer zähen, von spielerischer Armut geprägten Spielzeit und leitet an der sportlichen Basis einen Kurswechsel ein.
Cheftrainer Daniel Thioune, der die Mannschaft erst im Februar stabilisierte, darf sein Konzept nun erstmals in einer vollen Sommer-Vorbereitung implementieren. Thioune verordnet dem Team ein variables 4-3-3-System, das auf maximale Intensität und bedingungsloses Gegenpressing getrimmt ist.
Das neue taktische Kleid offenbart beim Blick auf das Personal jedoch noch Risse. Zwar konnte die Torwart-Rochade nach dem Abgang von Mio Backhaus durch den fixen Transfer von Karl Hein schnell gelöst werden, doch die Defensivreihe dahinter gleicht einem Puzzle. Die ungeklärten Personalien um Marco Friedl und Marktwert-Riese Karim Coulibaly müssen von der sportlichen Führung geklärt werden. Clemens Fritz steht außerdem vor der Mammutaufgabe, mit limitierten finanziellen Mitteln eine neue, torgefährliche „Königslösung“ für das Sturmzentrum zu finden und gleichzeitig das fragile Mannschaftsgerüst bundesligatauglich aufzustellen.
Torwart: Ein logischer Transfer
Top-Elf: Karl Hein (24)
Nachdem Mio Backhaus für eine stattliche Summe von 12 Millionen Euro (plus 3 Millionen an möglichen Boni) zum SC Freiburg gewechselt ist, hinterlässt er an der Weser eine Lücke, die nun Hein schließen soll. Der 24-Jährige fungierte in der abgelaufenen Spielzeit noch als die Nummer zwei, wusste aber im Saisonverlauf – insbesondere bei seiner zweiwöchigen Vertretung am 5. und 6. Spieltag – auf ganzer Linie zu überzeugen. Das dürfte mit ein Hauptgrund gewesen sein, warum Werder nicht lange fackelte, die vertraglich verankerte Ausstiegsklausel in Höhe von rund 3 Millionen Euro zog und Hein fest vom Arsenal FC verpflichtete. Mit dem 1,93 Meter großen Hünen im Kasten, der vom Klub auch offiziell als neue Nummer eins bezeichnet wurde, dürfte Werder auf der Torwartposition für die anstehende Saison gut aufgestellt sein.
Update: Mit Alexander Schlager (30) hat Werder inzwischen einen weiteren Torhüter verpflichtet, der Karl Hein im Kampf um den Stammplatz herausfordern soll. Der österreichische Nationalkeeper bringt reichlich Erfahrung mit und stand auch bei der Weltmeisterschaft zwischen den Pfosten. Hier könnte sich noch ein spannendes Duell entwickeln. Aktuell sehen wir jedoch Hein – auch aufgrund seiner Präsentation als neue Nummer eins – vorne.
Abwehr: Offene Baustellen, die auch den Kapitän betreffen
Rechter Außenverteidiger: Mitchell Weiser | Alternative: Felix Agu (26)
Nach dem Abgang von Leihspieler Yukinari Sugawara (26, Southampton FC) klafft auf der rechten Abwehrseite aktuell noch ein Loch. Routinier Mitchell Weiser hat hier aktuell die Nase vorne. Nach seinem bitteren Kreuzbandriss und dem damit verbundenen Komplettausfall in der Vorsaison brennt der 32-Jährige auf sein Comeback. Im fitten Zustand ist er die unangefochtene Achse im Bremer Spiel – allerdings verlangt ihm die Rolle in der Viererkette defensiv deutlich mehr ab als seine frühere Paraderolle auf der Schiene.
Als Herausforderer dahinter lauert Felix Agu. Der 26-Jährige bringt enorme Dynamik und Flexibilität mit, da er beide Außenbahnen bespielen kann. Bleibt Agu über einen längeren Zeitraum vollkommen beschwerdefrei, wird er auf Einsatzzeiten drängen. Ob er auf der rechten oder linken Seite eingesetzt wird, hängt auch von weiteren Neuzugängen in der Außenverteidigung ab. Da seine Verletzungshistorie jedoch – genau wie Weisers Kaltstart nach der langen Pause – ein gewisses Risiko birgt, sollte die sportliche Führung noch einmal extern auf dem Transfermarkt nachlegen.
Rechter Innenverteidiger: Amos Pieper (28)
Pieper gehörte in der vergangenen Spielzeit zu den wenigen Konstanten im Bremer Defensivverbund. Selbst eine wochenlange Zwangspause aufgrund einer Risswunde am Knie warf den Innenverteidiger nicht dauerhaft aus der Bahn. Stand er voll im Saft, war Pieper in der Hintermannschaft der Grün-Weißen absolut gesetzt und strahlte Stabilität aus. Ausgestattet mit einem langfristigen Arbeitspapier bis 2029 wird der 28-Jährige auch in der kommenden Saison eine tragende Säule in den sportlichen Planungen einnehmen.
Linker Innenverteidiger: Marco Friedl (28) | Alternativen: Neuzugang, Karim Coulibaly (19)
Um den Werder-Kapitän ranken sich in diesem Transfersommer Spekulationen um einen Abgang, auch wenn sich Friedl (Vertrag bis 2028) zunächst voll auf die Weltmeisterschaft mit Österreich konzentrierte. Da die abgelaufene Saison für den gesamten Verein sportlich zäh verlief und der Klassenerhalt erst spät gesichert wurde, könnte sich bei einem wirtschaftlich lukrativen Angebot eine Trennung für beide Seiten anbahnen. Bleibt Friedl an Bord, ist ihm der Platz als linker Innenverteidiger jedoch sicher.
Dahinter lauert Coulibaly: Das Talent profitierte im Vorjahr von der Verletzungsmisere und spülte sich im Zuge dessen auf die Zettel internationaler Großklubs. Sollte ein Verkauf wider Erwarten ausbleiben, muss der Youngster allein aus wirtschaftlichen Gründen weiterhin eine gewichtige Rolle bei Werder spielen, um seinen Marktwert zu konservieren oder weiter auszubauen. Bleiben Friedl und Coulibaly, wäre auch die Rückkehr zu einer Dreierkette ein denkbares Szenario.
Linker Außenverteidiger: Olivier Deman (26) | Alternative: Neuzugang
Deman hat sich nach seiner Rückkehr (war zuvor wochenlang verletzt) in der zweiten Saisonhälfte festgebissen und zeigte sich dabei als verlässlicher Linksverteidiger. Damit konnte der Belgier, der 2023 für rund 4 Millionen Euro von Cercle Brügge an die Weser wechselte, erstmals über einen längeren Zeitraum nachhaltig im Werder-Trikot überzeugen. Aufgrund dieser Leistungen hat er auf der linken Abwehrseite aktuell die Nase vorn. Durch den Abgang von Isaac Schmidt (26) wird noch ein weiterer Außenverteidiger zum Team stoßen. Diesen erwarten wir Stand heute aber eher in einer Rolle als Herausforderer.
Mittelfeld: Ein unruhiger Transfersommer in der Schaltzentrale
Defensives Mittelfeld: Senne Lynen (27)
Der Sechser hat zwar zweifellos nicht seine allerbeste Saison hinter sich, bleibt auf der defensiven Schlüsselposition im Bremer Mittelfeld aber dennoch vorerst unantastbar. Der Belgier besticht primär durch seine defensiven Qualitäten: Mit seiner Übersicht und vielen wichtigen Ballgewinnen ist er in der Lage, den Raum vor der Abwehrkette abzusichern – eine Qualität, die gerade im neuen 4-3-3-System mit einer echten, alleinigen Sechs absolut wichtig ist. Hinzu kommt seine enorme Bedeutung abseits des Rasens: Lynen hat sich an der Weser längst zu einem echten Führungsspieler entwickelt, der auch in der Kabine eine gewichtige Rolle einnimmt. Sofern auf dem Transfermarkt kein Klub mit einem hohen Angebot Ernst macht, bleibt er daher gesetzt.
Mit Dariusz Stalmach hat Werder einen talentierten zentralen Mittelfeldspieler verpflichtet, der perspektivisch Druck auf Lynen ausüben kann, auch wenn sein Profil eher das eines Achters ist.
Zentrales Mittelfeld: Jens Stage (29) | Alternative: Neuzugang
„Jens Stage war sicherlich die Lebensversicherung in dieser Saison, aufgrund der vielen Tore, die er geschossen hat, aufgrund der Art und Weise, wie er diese Mannschaft geführt hat“, lobte Cheftrainer Daniel Thioune seinen Mittelfeldmotor vor wenigen Wochen überschwänglich und warb damit vehement für einen Verbleib. Ein Verbleib des vielleicht wichtigsten Bremers ist jedoch wacklig: Stage war sich mit der TSG Hoffenheim einig und hat seinen Wechselwunsch offiziell hinterlegt. Da die Werder-Verantwortlichen jedoch stur blieben und ihre Lebensversicherung auf keinen Fall unter Wert verkaufen wollten, haben die Kraichgauer inzwischen anderweitig zugeschlagen (Nathan De Cat). Eine Wiederaufnahme des Falls Stage durch die TSG ist nur zu erwarten, falls dort durch neue Entwicklungen Bedarf entsteht.
Denkbar ist außerdem, dass noch andere Klubs vorstellig werden, wie zuletzt zum Beispiel der FC Kopenhagen, der die Bremer Ablösevorstellungen mutmaßlich jedoch nicht bedienen kann. Sollte Stage den Verein am Ende verlassen, wird Werder gezwungen sein, mit einem gestandenen, externen Stammspieler nachzulegen.
Zentrales Mittelfeld: Romano Schmid (26) | Alternative: Neuzugang
In eine ganz ähnliche Kerbe schlägt die Personalie Schmid. Da das Arbeitspapier des Österreichers dem Vernehmen nach im Sommer 2027 ausläuft, steht Werder vor dem klassischen Szenario: Verlängert Schmid nicht vorzeitig, muss der Verein ihn in dieser Transferperiode verkaufen, um einen späteren, ablösefreien Abgang zu verhindern. Schmid spielte zudem bei der Weltmeisterschaft mit Österreich auf der ganz großen Bühne vor, erzielte zum Auftakt auch ein Tor und erreichte mit seinem Team das Sechzehntelfinale (Aus gegen Spanien). Sollte er gehen, wird Werder auch hier extern investieren müssen. Inwieweit Cameron Puertas (27) dann wieder ein Thema wird, bleibt abzuwarten. Der Mittelfeldmann war im Vorjahr ausgeliehen, überzeugte nach anfänglichen Anpassungsproblemen hinten heraus aber und kehrt jetzt vorerst nach Saudi-Arabien zurück. Da Puertas im Gesamtpaket extrem teuer ist, steht ein fester Kauf jedoch auf wackeligen Beinen. Falls Schmid geht, den wir aktuell im zentralen Mittelfeld einplanen, könnte Puertas (der letzte Saison oft das Zentrum besetzte, während Schmid auf den Flügel auswich) diese Rolle übernehmen.
Angriff: Hoffen auf den Durchbruch und die große Stürmersuche
Rechtsaußen: Neuzugang | Alternativen: Justin Njinmah (25), Marco Grüll (28), Felix Agu (26)
Auf dem rechten Offensivflügel klafft im 4-3-3-System aktuell noch eine große Lücke im Bremer Angriffsspiel. Da Mitchell Weiser defensiv als Rechtsverteidiger gebraucht wird und der junge Spanier Chuki zunächst behutsam akklimatisiert werden soll, fahndet die sportliche Leitung im Hintergrund intensiv nach einem externen Flügelstürmer.
Sollte sich ein Transfer jedoch hinziehen, stehen dem Trainerteam gleich mehrere, völlig unterschiedliche Spielertypen als Alternativen zur Verfügung. Die erste Option ist Justin Njinmah, der mit seiner enormen Grundschnelligkeit jede Abwehrreihe vor Probleme stellen kann, in der Vorsaison vor dem Gehäuse allerdings noch zu oft die letzte Kaltschnäuzigkeit vermissen ließ. Als robusterer, physisch starker Gegenspieler drängt zudem Marco Grüll in die Formation, der nach einer durchwachsenen Premierensaison auf den Durchbruch brennt. Die defensivere Variante verkörpert schließlich Felix Agu: Der 26-Jährige kann bei Bedarf problemlos eine Reihe nach vorne geschoben werden, um die rechte Seite – auch als Gegengewicht zu Mitchell Weiser – dichtzumachen.
Linksaußen: Samuel Mbangula (22)
Mit einer Ablöse von rund 10 Millionen Euro (vorher bei Juventus unter Vertrag) ging Mbangula als zweitteuerster Transfer der Vereinsgeschichte mit einer riesigen Erwartungshaltung in seine Premierensaison. Erfüllen konnte er diese im ersten Jahr allerdings nicht. Der Belgier fand kaum Bindung zum Spiel, wurde phasenweise auf der ungeliebten linken Schienenposition verheizt und fand sich in der Rückrunde meist nur noch auf der Bank wieder. Das Vertrauen der sportlichen Führung in das Potenzial des 22-Jährigen ist dennoch ungebrochen. Im neuen 4-3-3-System darf Mbangula nun endlich auf seiner Lieblingsposition, dem linken Flügel, ran. Wir glauben fest daran, dass ihm im zweiten Jahr der Durchbruch an der Weser gelingt.
Stürmer: Neuzugang | Alternative: Cedric Itten (29)
Die Planstelle im Sturmzentrum war der Hauptgrund, warum Werder bis zum Schluss tief im Abstiegssumpf steckte. Die Neuner-Position erwies sich als absolute Schwachstelle: Königstransfer Victor Boniface (25) kam bereits mit Knieproblemen an die Weser, fiel fast die gesamte Spielzeit aus und verbuchte praktisch überhaupt keinen Impact auf den Klassenerhalt. Auch der im Winter als Notnagel geliehene Jovan Milošević (20) konnte zu selten Eigenwerbung betreiben und kehrt vereinbarungsgemäß zum VfB Stuttgart zurück.
Werder hat bereits reagiert und Cedric Itten verpflichtet. Der physisch starke Schweizer bringt die benötigte Wucht für die Box mit und ist im neuen System von Daniel Thioune als verlässlicher Wandspieler und wertvolle Option eingeplant. Allerdings sieht die sportliche Führung im bisherigen Zweitliga-Stürmer Itten wohl primär den Herausforderer. Das ausgegebene Ziel an der Weser bleibt klar: Clemens Fritz sucht weiterhin nach einer torgefährlichen Lösung auf dem Transfermarkt.
Fazit
Der SV Werder Bremen begibt sich in der neuen Spielzeit auf eine sportliche Gratwanderung. Die Handschrift von Daniel Thioune ist klar erkennbar: Der Coach will weg vom reinen Reagieren und der Mannschaft einen aktiven, mutigen Offensivstil einimpfen. Dass dieser spielerische Neustart jedoch unter erschwerten Bedingungen stattfindet, liegt an den anhaltenden Dynamiken auf dem Transfermarkt. Solange Schlüsselpositionen im Mittelfeld wackeln und die dringend benötigte „Königslösung“ im Sturmzentrum auf sich warten lässt, bleibt das neue System ein fragiles Konstrukt.
Wie konkurrenzfähig die Bremer letztlich in die Saison gehen, entscheidet sich in den kommenden Wochen am Verhandlungstisch von Clemens Fritz. Gelingt es der sportlichen Leitung nicht, trotz des chronischen Geldmangels noch Qualität und Kaderbreite nachzulegen, droht Werder trotz aller taktischen Visionen erneut ein unruhiges Jahr im Tabellenkeller. Finden die Puzzleteile jedoch rechtzeitig zusammen, hat Thiounes Konzept definitiv das Potenzial, das Weserstadion wieder zu einer Festung zu machen, die attraktiven Offensivfußball beheimatet.
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Verstehe nicht ganz, wieso Schlager keine Option ist. Ich rechne auch Recht klar mit Hein aber es klingt schon danach, als hätte Schlager eine nicht ganz unrealistische Chance aufs Tor. Vor allem wenn es ja um die gesamte Spielzeit geht könnte es (hoffentlich nicht!) passieren, dass Hein doch nicht so spielt wie erhofft (was durch seine wenigen Einsätze und Laliga Saison jetzt nicht unrealistisch ist) und dann nach paar Spieltagen Schlager reinrutscht.
Ich denke wenn Hein fit bleibt und keine wirklich schwache Vorbereitung spielt wird er als Nr. 1 in die Saison gehen. Natürlich demontiert man Schlager nicht, indem man sagt, dass er die klare Nr. 2 ist.
Ja klar aber ich würde denken, dass er trotzdem eine Alternative in der Top 11 sein könnte, da Hein eben noch nicht bewiesen hat Konstant so zu spielen, häufiger Handverletzung hatte und Schlager jetzt auch kein so schlechter Keeper ist
Hein wurde als Nummer 1 offiziell vorgestellt. Schlager steht bereit wenn Hein schlecht spielt oder sich verletzt. Also Hein müsste schon desaströs spielen in der Vorbereitung, dass er nicht mal an den ersten Spieltagen spielt.
https://www.butenunbinnen.de/sport/werder-torwart-konkurrenzkampf-hein-schlager-100.html
https://www.deichstube.de/news/werder-bremen-nummer-eins-alexander-schlager-mit-ansage-im-konkurrenzkampf-ums-tor-karl-hein-bundesliga-94406182.html
Musah?
Würde ich jetzt auch nicht als Option in die Top 11 stellen. Kann mir schon vorstellen, dass er einige Minuten bekommt und paar Mal startet, vor allem zum Ende hin aber Top 11 halte ich jetzt auch erstmal für Recht unwahrscheinlich
Und wo wir schon dabei sind und ihr ja um unsere Meinung fragt: ich würde bei Werder weder auf der Schiene auf Culbreath setzen, noch sehe ich bei der Werder "Werkself" ein Luxusproblem in der Doppelspitze.
Luxusproblem im Sturm ist echt der krasseste Ragebait
Kann mir jemand erklären, wieso man Agu hier unbedingt auf die rechte Seite setzen will? Seit 2023 spielt Agu zu größten Teilen Links (inklusive letzter Saison trotz Weisers Verletzung). Und jetzt soll, wenn Agu und Weiser fit sind, einer von denen eher auf die Bank, als dass Agu ganz normal auf seiner Stammposition eingesetzt wird?
Und als Rechtsaußen wird dann wieder Agu aufgezählt? Als defensiver Gegenpart zu Weiser? Also das ist wirklich nicht böse gemeint aber ihr sagt wirklich: der defensiv nicht so starke und offensiv starke Weiser wird in die Abwehr gesteckt und um das auszugleichen wird der defensiv stärkeren Agu in den Angriff gestellt? Mal abgesehen davon, dass das jeglicher Erkenntnis der letzten Jahre widerspricht und niemals passieren wird, die Logik ist ja so als würde man sagen: Olise wird als Rechtsverteidiger benötigt und um seinen offensiven Spielstil auszugleichen muss Laimer eine Position nach vorne rücken auf den rechten Flügel.
Glaube nicht alles was hier steht. Agu klar rv. War immer nur Aushilfe auf links. Aber er kann mit linken Fuß nichts und gehört schon längst wieder nach rechts hinten. Seine flanken von links waren auch unterirdisch.
Weiser ist NIEMALS jemand für eine 4er Kette als rechtsverteidiger.
Der wird definitiv RA spielen wenn wir mit 4er Kette spielen.
Wie sehr muss die Ligainsider VA Redaktion Chuki hassen?
Ihr labert Euch immer tot mit 1000 "Eventualitäten", aber Chuki wird wieder mit keiner Silbe als Eventualität erwähnt.
Wollt ihr hinterher eigentlich erzählen, dass es absolut nicht abzusehen war, dass Chuki eingeschlagen ist? 🤡🤦♂
Einfach so zu tun als hätte der Chuki Transfer gar nicht stattgefunden ist extrem frech
Hallo,
Chuki ist natürlich ein interessanter Spieler, zu dem wir auch verschiedene Ansichten hatten, wie ich bspw. im Video auch dargelegt habe. Dennoch erwähnen wir ihn ja hier und begründen das ganze ja auch auf Basis von vorhandenen Informationen, also Fakten. Natürlich hat der Spieler großes Potenzial und ein Durchbruch ist möglich aber bestimmt nicht sicher, so wie du es hier schon annähernd formulierst. Wir probieren immer eine möglichst objektive Einschätzung zum Stand der Dinge zu machen und da kann man sowohl Argumente für eine Übergangssaison finden, als auch Argumente für eine Saison als "Soforthilfe" finden. Was wir nicht beschrieben haben ist, dass wir glauben, dass er gar keine Relevanz hat, so wie du es beschreibst. Wenn du der Meinung bist, dass der Spieler mit absoluter Sicherheit zur Stammkraft wird, dann ist das ja völlig in Ordnung. Bestenfalls erklärst du uns noch mit einem konstruktiven Hintergedanken, weshalb du das so siehst, dann hat die ganze Community einen Vorteil davon. 🤝
Du kannst uns gerne weitere, faktenbasierte Argumente liefern. Wenn wir sowas bekommen, sind wir immer bereit diese mit einfließen zu lassen und erneut über eine Änderung zu diskutieren.
Danke für die ausführliche Antwort, welche für mich dennoch zu der selben Ansicht führt, dass ihr Chuki für den größten Vollpfosten haltet. Ihr müsstet doch wissen, dass KEIN Transfer mit absoluter Sicherheit einschlägt oder versagt. Ihr müsstet ebenfalls wissen, dass die Vorbereitung das A und O für die VA zu Beginn der Saison ist.
Indem ihr Chuki gar nicht in der VA erwähnt,(noch nicht mal als Alternative!) suggeriert ihr dem Forum hier, dass es ausgeschlossen ist dass Chuki die Möglichkeit hat durch eine Top Vorbereitung in die S11 zu rutschen.
Ihr solltet mal aufhören alles immer mit Fakten oder faktenbasierten Argumenten erklären zu wollen, denn letztlich steht und fällt der Erfolg oder Misserfolg jedes Transfers mit dem Spieler selbst. Manche brauchen länger, manche können sofort helfen, und einige wenige werden zu Rohrkrepierern. Dazu gibt's bestimmt auch Statistiken, nur dass auch diese hier nichts nützen.
Ihr könnt machen was ihr wollt, aber Chuki 0,0 Chance einzuräumen ist falsch.
LG aus der ehemaligen Hauptstadt
Wenn Chuki eine gute Vorbereitung spielt ist er selbstverständlich eine S11 Option.
Top Spieler mit extrem guten Standard Qualitäten
Würde mir noch eine Prognose des Tabellenplatzes bei allen Mannschaften wünschen. Kann ja auch vor Saisonstart, wenn die Kader halbwegs stehen, eingefügt werden
Vor Saisonstart machen wir das bestimmt!
Dass ihr Mbangula gesetzt seht (,Wir glauben fest daran, dass ihm im zweiten Jahr der Durchbruch an der Weser gelingt.') und Grüll nur am Rande erwähnt, erscheint mir schon recht subjektiv.
Objektiv gesehen stehen die Chancen sportlich wohl für beide gleich gut/schlecht. Schließlich sollte der Systemwechsel auch Grüll zugute kommen.
Was vmtl. ein bisschen mehr für Mbangula spricht, ist das erhebliche Invest, was man bestimmt tunlichst nicht endgültig in den Sand setzen möchte.
p.s.:
Trotz Wechselgerüchten sollte Covic schon auch eine Erwähnung wert sein, oder?
Moin, danke für dein Feedback! Genau, Bremen muss einfach aufgrund dieser großen Investition auf Mbangula setzen. Zudem bringt er ja enormes Potenzial mit, welches er bisher schon/nur im Ansatz zeigen konnte. Grüll hat uns in den letzten Jahren bei Werder jetzt nicht so sehr überzeugt, dass er bei uns in die Top-Elf müsste. Dich schon?
Čović ist noch nicht nah genug dran unserer Meinung nach! Da könnte auch mal eine Leihe zum Thema werden.
Er hatte ein paar herausragende Spiele, an die ich mich erinnere, aber Top11, nein.
Hätte ihn aber genauso als Alternative gelistet wie Njinmah.
Die Skepsis bei Covic lass ich mir gefallen.
Hatten Grüll auch erst als Option hinter Mbangula. Uns dann aber noch mal umentschieden, weil wir dann doch so stark von Mbangula ausgehen. Und natürlich ist das subjektiv! Jede Prognose ist doch subjektiv. Danke für dein Feedback
Nicht dafür 👍
Ich sehe Mbangula ebenfalls absolut nicht in der S11 gesetzt. Grüll hat Werder in vielerlei Hinsicht geholfen die Klasse zu halten.
Und ein extrem wichtiger Faktor ist die professionelle Top Einstellung von Grüll, ganz im Gegensatz zu Mbangula, der des öfteren wegen Missverhalten, Lustlosigkeit und Faulheit beim Training gerügt wurde.
Ganz übel empfand ich die lächerliche Kritik vom Mbangula Berater an den Verantwortlichen von Werder
Die Situation im Sturm macht mir jetzt schon wieder Bauchschmerzen. Wir lieben Füllkrug alle, aber er ist mittlerweile 33 und hatte auch schon Knorpelverletzungen an beiden Knien. Es wäre haargenau der gleiche Gamble, den man mit Boniface versucht hat und daraus sollte man lernen...
Haargenau. Also bis auf die Tatsache, dass Fülle aus der eigenen Jugend stammt.
Und natürlich, dass seine 2. Zeit im Verein äußerst erfolgreich war und ihn fast schon zur Legende gemacht hat.
Ach, ja. Und dass er menschlich über jeden Zweifel erhaben ist.
Aber sonst, ja. Haargenau 👌
Oh, das kleine aber feine Detail, dass Füllkrugs Kreuzband- & Knorpelgeschichten vor COVID bzw. sogar vor ,Wir-schaffen-das' waren, hab ich noch vergessen.
p.s.:
Man sehe mir den ironischen Unterton nach. Nicht böse gemeint 😉
ok, haargenau war vielleicht nicht der richtige Ausdruck und dass ich ihn als Mensch im Verein haben will, steht auch außer Frage. Aber das schützt uns auch nicht davor sportlich wieder ins offene Messer zu laufen, wenn er nicht fit ist und wir mit Quetant und Musah die Hälfte der Saison auskommen müssen.
Natürlich nicht. Und auch, ob er nach der Zeit in Mailand & West Ham sportlich noch eine große Hilfe sein kann, ist ja nicht in Stein gemeißelt.
Wenn man in Bremen aber für jmd. in's Risiko gehen kann, dann für ihn.