Bruno Labbadia | VfB Stuttgart

Bericht: Labbadia wird neuer Stuttgart-Trai­ner

30.11.2022 - 18:44 Uhr Gemeldet von: Bennet Stark | Autor: Bennet Stark

Laut einem Bericht von t-online wird Bruno Labbadia neuer Cheftrainer des VfB Stuttgart. Am Donnerstag soll die Entscheidung bekannt gegeben werden.


Labbadia, zuletzt Trainer von Hertha BSC (2020-21), war bereits einmal für die Schwaben tätig. Von 2010 bis 2013 stand er als Chef an der Seitenlinie der Stuttgart-Profis. Er wird Nachfolger von Pellegrino Matarazzo, der Mitte Oktober entlassen wurde. Michael Wimmer, der seither als Interimstrainer aktiv war und sich auch Chancen auf den Chefposten ausrechnen durfte, rücke zurück an zweite Stelle.

Quelle: t-online.de

  • KOMMENTARE
  • 30.11.22

    Mislintat und Matarazzo feuern um Labbadia zu holen.

    Auch wenn Bruno kein schlechter Trainer ist, eine Zukunftsvision sieht irgendwie anders aus.

    • 30.11.22

      Man hatte mit Mislintat und Matarazzo 2 Nachwuchsförderer, wenn Labbadia dieser Ausrichtung nicht folgt wird es schwer für ihn, da nicht viel Erfahrung in dem Kader steckt

    • 30.11.22

      Und wie ich Wehrle einschätze, wird der Kader halt dann nach und nach angepasst…

    • 30.11.22

      Was heißt angepasst? Weg vom Jugendwahn und hin zu nahezu „fertigen“ Spielern?

      Verstehe das Konzept ab jetzt echt nicht mehr. Der Weg vom VFB war gut. Etwas extrem in der Kaderplanung aber gut.

      Der VFB hat doch auch gar nicht die Kohle für großartig was anderes.

    • 30.11.22

      Es gibt kein Konzept!

      Die Ausrichtung "Zukunftsvision" wollten die feinen Herren Vogt, Wehrle & Co nicht mehr, weshalb nacheinander Hitz, Matarazzo und Mislintat aus dem Weg geräumt wurden.

      Gemäß dem Traditionalisten Vogt wird der VfB vermutlich wieder dort anfangen, wo man vor gut 10 Jahren aufgehört hat. Geprägt von sportlicher und wirtschaftlicher Kurzsichtigkeit und besetzt mit machtgeilen und inkompetenten Selbstdarstellern, die ihren Buddies in "beschder Vetterleswirtschaftsmanier" aufgrund von Stallgeruch Posten zuschachern, ohne dabei auch nur irgendwie fachlich oder sich am modernen Fußball orientierend vorzugehen.

      Es ist eine einzige Schande, wie es dieser Intrigant Vogt innerhalb von gut einem Jahr hinbekommen hat, einem kompletten Verein und einer großen Fanbasis die neu gewonnene Zuversicht, den Mut und die Hoffnung zu rauben.

      Niemand hätte gedacht, dass es nach "CL-Wolle" Dietrich auf der Präsiposition in absehbarer Zukunft noch schlimmer kommen kann, aber Vogt hat bei seiner Kandidatur alle getäuscht und wird der Totengräber des Fußballvereins VfB Stuttgart 1893 e.V. sein (andere Abteilungen und Hobbysport mal ausgenommen).

      Amen und gute Nacht, ich bin durch und hab im Moment jede Identifikation mit den handelnden Personen meines Lieblingsvereins verloren.

    • 01.12.22

      Inwiefern wurde Mislintant "gefeuert", wenn er das ihm vorgelegte Angebot zur Verlängerung ablehnt?

      Dass das dann ab jetzt schon keinen Sinn mehr macht und beide Seiten getrennte Wege gehen, ist logisch. Unter den Umständen kann er ja nur schwer perspevisch den Kader für nächste Saison zusammenstellen.

      Man kann dem VfB aktuell sicher viel vorwerfen, aber mit Mislintant hätten sie verlängert und Matarazzo hat im kompletten Kalenderjahr zwei (?) Spiele gewonnen.

    • 01.12.22

      Da dieses Angebot in Kombination mit der ganzen Vorgeschichte der letzten Monate nichts anderes als ein Alibi ist, um genau diese Frage in der Öffentlichkeit hervorzurufen, die Du hier beschreibst. Es ist der komfortable Weg der handelnden Personen, einen in der Form nicht gewollten Mitarbeiter loszuwerden, ohne sich die Hände schmutzig zu machen.

    • 01.12.22

      Ich bin altersbedingt seit ca. 2005 Fan. Aber das war's jetzt.

    • 01.12.22

      Sascha, ich finde dein Argument mit dem Alibi-Angebot schlüssig, aber wirklich wissen tust du es auch nicht oder.
      Muss man abwarten was noch alles hochkommt.

    • 01.12.22

      "Da dieses Angebot in Kombination mit der ganzen Vorgeschichte der letzten Monate nichts anderes als ein Alibi ist"

      Wie gesagt, man kann dem VfB einiges vorwerfen und bezüglich Vogt schließe ich mich meinem Vorredner an. Fakt ist aber, dass Mislintant das Angebot ausgeschlagen hat, völlig unabhängig davon, was in dem Angebot stand. Und dann ist ein Sportdirektor nicht mehr tragbar, die Perspektiven eines Vereins zu leiten, bei dem das Transferfenster erst dann öffnet, wenn seine Amtszeit abgelaufen ist.

      Dass beim VfB vieles im Argen liegt, bin ich dabei... Die Entscheidung zum jetztigen Zeitpunkt, mit Mislintat getrennte Wege zu gehen, war aber alternativlos und wurde zudem wohl auch nicht einseitig vom VfB getroffen (Mislintat soll ja durchaus nicht abgeneigt sein, im Frühjahr bei Liverpool anzuheuern, wofür es einen aufgelösten Vertrag brauchte).

      Und einem Verein eine Trainerentlassung vorzuwerfen, bei der ein Trainer gerade einmal zwei Spiele im kompletten Kalenderjahr gewann, gehört meiner Meinung nach auch recht viel Fantasie dazu. Mich hat es eher verwundert, dass man Matarazzo überhaupt so lange das Vertrauen schenkte.

      Bei diesen beiden Vorwürfen bin ich nicht dabei, bei allen anderen - die vor allem Vogt betreffen - schon.

    • 01.12.22

      ..und das ist dann Zufall, dass am Tag darauf womöglich schon ein Labbadia vorgestellt wird, oder? Dem offenbar schon länger in der Schublade liegenden Plan hätte Mislintat sicherlich zugestimmt, nicht wahr?

      Natürlich geht Mislintat da auch schon ein halbes Jahr früher, wenn er sich nicht dazu im Stande sieht, seine Arbeit unter den gegebenen Rahmenbedingungen fortzusetzen. Macht ja sonst auch keinen Sinn, das weiß Mislintat am besten.

      "Feuern" ist hier formell natürlich nicht der richtige Begriff, da eine einvernehmliche Vertragsauflösung vorgenommen wurde. Ändert aber nichts daran, dass genau dieser "Ausweg" so beabsichtigt war, um sich letztenendes noch die Abfindung sparen zu können. Dass Mislintat in den Augen von Vogt, Wehrle (und zB auch Adrion) zwingend weg musste, ist doch das offensichtlichste der Welt..

    • 01.12.22

      Dann sind wir uns doch einig, dass das Wort "Feuern" nicht passt. Eine weitere Zusammenarbeit macht von beiden Seiten einfach keinen Sinn. Lediglich das war mein Punkt. Was die Gründe und Ursachen sind, steht doch auf einem ganz anderen Papier. Mir ging es lediglich darum, dem VfB JETZT vorzuwerfen, sich von Mislintat zu trennen. Das war alternativlos. Ähnlich alternativlos wie die Trainerentlassung btw.

      Und natürlich ist es kein Zufall, dass nun andere Trainerkandidaten diskutiert werden als Mislintat noch im Amt war. Ist doch aber völlig legitim über Trainer nachzudenken, über die Mislintat nicht nachdachte oder nachdenken wollte. Genau das ist doch der Plan dahinter, sich in beidseitigen Einvernehmen von ihm getrennt zu haben, dass man ihm nicht die Planung für einen Trainer oder ein Team überlassen will, für das er ab Start der Sommertransferperiode nicht mal mehr zuständig ist. Wie gesagt, ich persönlcih finde auch viele Dinge, die man dem VfB vorwerfen kann, aber das nicht wirklich.

    • 01.12.22

      Hätte sich der Hitzelsberger doch damals nicht ins eigene Bein geschossen was Vogt betrifft...

    • 01.12.22

      Um Materazzo zu verteidigen: der VfB war oft so stark und hat sich so oft durch Einzelleistungen in der Nachspielzeit selbst sabotiert. Da fehlt einfach die Erfahrung bei den Jungs. Außerdem weiß ich nicht wie man auf 2 spiele kommt wenn mir grad spontan Gladbach, Augsburg und Köln in den Kopf kommt

    • 01.12.22

      Ich hatte damals bei seiner Entlassung zwei im Kopf, wenns drei waren, sollen es halt drei gewesen sein. Macht es inhaltlich nicht sonderlich anders. Wenn du im kompletten Kalenderjahr bis Oktober dann nur drei Bundesligaspiele gewinnst, dann kannst du einem Verein irgendwann nicht mehr vorwerfen, dich zu entlassen. Seit Matarazzos Entlassung gewann der VfB ja nun auch drei Spiele, also in 6 Wochen genau so viele wie Matarazzo zuvor in 10 Monaten.

    • 01.12.22

      Niemand wirft dem VfB vor, sich schon jetzt von Mislintat getrennt und nicht bis Sommer gewartet zu haben. Das hab ich glaub noch nirgendwo gelesen und werd ich auch von niemandem lesen, der sich mit dem Thema beschäftigt hat. Das steht gar nicht zur Diskussion, weil das (wie Du richtig gesagt hast) für beide Seiten alternativlos ist. Mislintat braucht sich das Theater das letzte halbe Vertragsjahr nicht mehr antun. Warum noch bleiben, wenn die Führungsriege komplett gegen alles arbeitet und im letzten Jahr aktiv gearbeitet hat, für was man steht, für was man gearbeitet hat und wofür man durch Schmutzkampagnen durch den Dreck gezogen wurde.

      Es geht um das "dass" und das "wie" - nicht um das "wann". Da haben wir wahrscheinlich ein bisschen aneinander vorbeigeredet. Sorry, dass ich da nicht präzise genug gewesen bin.

      Dein "Plan dahinter" ist aber kein Plan, sondern nur eine logische Schlussfolgerung, die ja genau so auch von Mislintat ausgeht, der sich das letzte halbe Vertragsjahr so einfach nicht antun braucht. Ich wehre mich aber entschieden dagegen, das als "Plan" zu bezeichnen, da der wirkliche "Plan" dahinter eben um einiges größer ist als nur eine vorzeitige einvernehmliche Trennung zu beinhalten. Die ganze Sache ist einfach größer als "der Verein hat ein Angebot gemacht, welches Herr Mislintat nicht annehmen wollte, weshalb sich die Wege nun trennen müssen".

      Das muss allen bewusst sein, egal ob VfB-Fan oder nicht. Diese Trennung ist das Endprodukt und der letzte Meilenstein einer längeren intriganten Kampagne, die Hitzlsperger damals in seinem (leider ein wenig unbeholfen veröffentlichten) Brandbrief beschrieben und angekündigt hat.

    • 01.12.22

      Darauf können wir uns einigen. ;-) Ich verfolge regional bedingt den VfB auch durchaus. Stimme dir in vielen Dingen zu. Von einem "Plan" habe ich ja auch nicht gesprochen, den hat Vogt auch nicht. Das ist Aktionismus wie bei vielen anderen Vereinen, die solche chaotischen Wege wie der HSV oder die Hertha gehen. Aber was die beiden Entscheidungen betrifft, die nun getroffen wurden, wie sie getroffen wurden, mache ich es mir selbst als Badener schwer, dem VfB einen Vorwurf zu machen. Beide Entscheidungen waren für mich alternativlos, was aber natürlich nicht bedeutet, dass im Vorfeld schon einiges völlig falsch lief.

    • 01.12.22

      Ich persönlich finde die Formulierung "haben ihm ein Angebot gemacht" problematisch.

      Stell dir vor, du bist für den Sportbereich zuständig und hast vertraglich zugesichert ein Veto-Recht bezüglich Personalentscheidungen im Sportbereich. Durch dieses Veto-Recht kannst du aktiv die Strategie mitbestimmen und Strategien die du als schlecht bewertest verhindern. Du bist also der Gestalter, die Führungsperson schlecht hin für den Bereich Sport.

      Dann werden um dich herum in deinem Bereich und Schnittstellen zu deinem Bereich leute eingestellt von denen du erst nach der Einstellung über die Presse hörst, dass sie deine neuen kollegen werde.

      Jetzt wird dir ein "Vertragsangebot" gemacht:
      - ohne Veto-Recht
      - weniger Gehalt

      Das ist für mich kein Angebot sondern eine krasse Degradierung. Du hast den Job des wichtigen Strategen der allen Entscheidungen mitträgt und mitgestalten kann. Das neue Angebot macht dich zum Zahnlosen Tiger der nur noch ausführen muss was die leute um dich herum entscheiden.

      Fazit: Er hat kein Angebot sonder eine Degradierung mit gekürzten Gehalt und Verlust der Entscheidungskompetenz erhalten.

      Angebot = Nein
      Degradierung = Ja

      🤷‍♀

    • 01.12.22

      ..und das eben in der Hinsicht und mit dem Wissen, dass Mislintat das Spiel nicht mitmachen wird/will/kann. Alles kalkuliert und genau so gelaufen wie geplant.

      Ist jetzt auch so gekommen wie "befürchtet" wurde - die Trainerentscheidung wurde in den Winter verschoben, da schon absehbar war, dass Mislintat da gegangen werden soll und so der Weg für einen Trainer nach eigenem gusto frei wird.

    • 01.12.22

      Und auch das Thema ist nicht so einfach und undifferenziert betrachtbar, das wisst ihr aber auch, wenn ihr den VfB verfolgt.

      Es ist nicht wirklich ohne Risiko, wenn ein Sportdirektor, der nicht mal der Vorstandschaft angehört und die Entscheidungen nicht mal persönlich als Vorstand zu vertreten hat, ein alleiniges Vetorecht hat.

      Wenn ein Sportdirektor alleiniges Vetorecht hat, wo genau ist dann die Verantwortung eines Vorstandes? Wird ja ad absurdum geführt.

      Kann mir sehr gut vorstellen, dass das ab dem Tag, an dem Lahm als Berater einstieg, auch genau so als Problem ausgemacht wurde. Aus meiner Sicht auch verständlicherweise.

      Wenn man das als "Degradierung" empfindet, dann ist es klar, dass man sich da verstreitet. Ich kann den Verein da aber schon auch in gewissen Maße verstehen, dass das ein ziemlich hohes Risiko war, was man da ging und was man jetzt nicht mehr gehen wollte.

    • 01.12.22

      Und genau andersherum weiß natürlich auch Mislintat, mit wem er mittlerweile arbeiten muss. Ist ja nicht so, dass er ein Alleinentscheidungsrecht hatte. Entscheidungen wurden immer im Team getroffen. Aus diesem ursprünglichen Team fehlen mittlerweile zwei wichtige Pfeiler, die den Weg mitgegangen sind. Nicht immer meinungsgleich, aber die grobe Zielausrichtung, Vorgehensweise und Vision war gleich/ähnlich.

      Jetzt aber weiß er mutmaßlich, dass dieser Weg in der Form ohne sein "Notfalls-Veto" (das ist letztendlich nur eine finale Absicherung) nicht mehr möglich sein wird, da sich die geplante Ausrichtung des VV und des P nahezu konträr zu der bestehenden und mutmaßlich kurzsichtig und rückständig orientiert.

      Die bestehenden Differenzen sind in dieser Konstellation dann mutmaßlich so groß und auseinanderdriftend als dass eine weitere produktiv und konstruktiv arbeitende Konstellation unmöglich ist und er das kalkulierte Angebot nicht annehmen kann, ohne den gewählten Weg vollends zu verraten.

      Davon abgesehen gab es bislang auch noch keinen Sportvorstand. Diese Funktion hatte ja Hitz mitübernommen gehabt und war bislang nicht neu besetzt worden - trotz Vorschläge von Mislintat, zB einen der vorhandenen Direktoren (Rüdt) zu seinem Vorgesetzten zu machen. Darauf ging Wehrle jedoch nicht ein und übernahm lieber selbst. Wozu das letztendlich in Köln geführt hat, ist mittlerweile in ganz Fußball-Deutschland bekannt..

      Ich wünsche ihm alles Gute für die Zukunft und hoffe, dass er bei einem würdigen Club eine Chance erhält. LFC wäre natürlich genial für ihn. Alles besser als sich mit diesem hinterhältigen Haufen hier rumstreiten zu müssen..

    • 01.12.22

      Das hat nichts mit Risiko zu tun, sondern mit Machtstrukturen und Machtverschiebung.
      Jetzt liegt halt die macht wieder wo anderst und man kann auf den Sportdirektor bzw. Sportvorstandsposten (der war bei mislintat auch immer Thema) Personen platzieren, die mehr nicken und weniger entscheiden.

      Das große Risiko hier ist:
      der VFB hat zum ersten mal seit über 10j etwas aufgebaut mit dem sich fast alle fans identifizieren können. Und nun hat man schritt für schritt den Fans den boden unter den Füßen weggerissen.

      Ungezwungen einen Riss bei den Fans zu erzeugen der das Fan Herz so bricht, dass man mit dem Verein nichts mehr zu tun haben will, das ist das Risiko 🤷‍♀

      Hier im Forum siehst du etliche die dem VFB jetzt den Rücken zukehren möchten oder ihre Dauerkarte abgeben. Ich selbst habe kein bock mehr auf den VFB, aber vermutlich schaffe ich es einfach nicht mein fanherz zu verbuddeln...ich hoffe einfach, dass ich und ein Großteil der fans sich in labbadia und der gesamten neuen VFB Führung/strategie getäuscht haben.

    • 01.12.22

      "Das hat nichts mit Risiko zu tun, sondern mit Machtstrukturen und Machtverschiebung."

      Natürlich ist das ein Risiko, wenn Angestellte derartige Macht haben, Entscheidungen des Vorstandes mit einem Vetorecht zu belegen oder ihre persönliche Zukunft einseitig entscheiden zu können. Das ist ein derartiges Risiko, dass ich gar nicht weiß, wo man anfangen kann, zu erklären, weshalb das ein enormes Risiko ist. In einem seriösen Unternehmen fliegt einem Vorstand eine derartige Machtstruktur bei jeder Aufsichtsratssitzung um die Ohren, wenn er seine Arbeit vor dem Aufsichtsrat rechtfertigen muss.

      Überspitz gesagt: Mislintat kann entscheiden was er will, hat Vetorecht gegenüber den Entscheidungen seines Vorstandes und am Ende des Tages ist er bei keiner Entscheidung in persönlicher Haftung oder Verantwortung, weil das sein Vorstand ist. Es ist selbstredend, dass das ein Risiko ist. Man mag es vielleicht solange nicht als Risiko sehen, solange Mislintat nachvollziehbare Arbeit leistet, aber wer übernimmt die Verantwortung, wäre das nicht (mehr) der Fall?

      Aus meiner Sicht, wird die Thematik ein klein wenig zu einseitig beleuchtet.

      " trotz Vorschläge von Mislintat, zB einen der vorhandenen Direktoren (Rüdt) zu seinem Vorgesetzten zu machen."

      Witzig wirds dann aber ab dem Punkt, dass der Angestellte mit Vetorecht darüber entscheiden kann, wer sein Vorgesetzter wird oder er eben mit einseitigen Kündigungsrecht den Verein verlässt. Also an dem Punkt ist es doch offensichtlich, dass sowas problematisch ist und das wird allerspätestens auch dann als Problem erkannt worden sein, als Lahm als Berater einstieg. So sieht doch keine Führungsstruktur aus.

    • 01.12.22

      Was im Profifußball ist denn kein Risiko? Hier geht es darum, dass nichts über den Kopf des Sportdirektors hinweg entschieden wird, was den sportlichen Bereich angeht. Das ist nämlich genau die Gefahr, die besteht.

      Dass Wehrle da nicht besonders teamfähig ist, hat ja schon die in Dreistigkeit kaum zu überbietende Misstrauensverpflichtung von Gentner, Lahm und Khedira gezeigt, die ohne jegliche Absprache über Mislintats Kopf hinweg getätigt wurde.

      Gegen dieses Umfeld und das Geflecht aus VV und vorallem AR ist Mislintat aber ansonsten machtlos, wenn Dir jede Entscheidung im die Ohren gehauen wird.

      Ich verstehe nämlich ganz gut, welches Risiko Du meinst. Betrachtet man einen "normalen" Verein, würde ich das auch kritisch sehen. Der VfB ist aber kein normaler Verein und ohne ein gewisses Maß an Entscheidungsbefugnis sah sich Mislintat dann nicht in der Lage, gegen dieses Geflecht aus AR, VV, etc. anzukommen bzw. am eingeschlagenen Weg festzuhalten.

      Nicht das Streichen dieser Klausel an sich ist der Skandal - dass sich Mislintat überhaupt gezwungen sieht, diese einbauen zu müssen, um entsprechend arbeiten zu können, ist die Farce.

      Denkst Du, die seit Monaten über allerlei Wege manipulierenden Vogt und Wehrle lassen den "kritisch beäugten" (Untertreibung) Mislintat auch nur eine Minute normal arbeiten, ohne ihm reinreden und ihn zur Marionette machen zu wollen?

      Vom Freundeskreis und den ganzen Seilschaften will ich gar nicht erst anfangen. Mislintat war sicherlich kein leichter/pflegeleichter Angestellter und er verfolgte seinen Weg sehr zielstrebig, aber er hat auch seinen Stolz und verbiegt sich nicht, um sich als Marionette sportlich inkompetenter Machthaber entgegen seiner Überzeugung verbiegen zu lassen.

    • 01.12.22

      "Hier geht es darum, dass nichts über den Kopf des Sportdirektors hinweg entschieden wird, was den sportlichen Bereich angeht. Das ist nämlich genau die Gefahr, die besteht."

      Natürlich werden solche Entscheidungen vom Vorstand getroffen, die am Ende des Tages die persönliche Haftung und Verantwortung ihrer Entscheidungen übernehmen. Genau deshalb sind sie in dieser Position. Ob sie eine richtige Besetzung der Position sind, ist eine andere Frage. Aber am Ende des Tages halten die den Kopf hin, wenn was schief läuft. Wenn jetzt aber ein Angestellter, der am Ende des Tages weder für was haftet noch vor dem Aufsichtsrat zur Rechenschaft gezogen wird, ein Vetorecht hat, die Entscheidungen seines Vorstandes zu überstimmen, bzw. zu negieren... Sorry, aber das ist doch ein so offensichtliches Problem und Risiko, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen kann zu erklären...

      "Der VfB ist aber kein normaler Verein"

      Das erschien mir bei der Machtkompetenz Mislintats schon immer für mich. Bitte nicht falsch verstehen und ist nicht dispektierlich gemeint, aber überspitzt formuliert, dass du weißt, wo ich dieses Problem sehe: Das ist in etwa so, als würdest du die Planung des Reinigungsbudgets der Reinigungskraft überlassen, mit der Begründung "am Ende des Tages muss die Reinigungskraft auch damit arbeiten, dann soll sie auch über das Budget und und die Investitionen von Reinigungsgeräten entscheiden". Klar, kannst du so machen... In einem seriösen Unternehmen haut der Aufsichtsrat dem Vorstand aber erst mal eine auf den Latz und frägt, wer denn die Kompetenzen hat und für die Entscheidungen gerade steht. Denn wenns nach hinten geht, ist die Reinungungskraft genau so schnell aus der Verantwortung und in einem anderen Betrieb, wie das bei Milintat der Fall sein könnte und dann bleibt dem Verein nichts anderes als verbrannte Erde.

      Das ist aus meiner Sicht kein normales Risiko, auch nicht bei einem Fußballverein.

    • 01.12.22

      Geile respektvolle Diskussion und wer sich die Mühe macht es zu lesen lernt wie ich auch noch das ein oder andere dazu
      Bravo und Danke

    • 01.12.22

      Einer von uns beiden hat bei der Diskussion (die ja sehr gut und sachlich geführt wird, danke hierfür!) etwas falsch verstanden bzw. reden wir beide von etwas anderem: bei dem Veto-Recht ging es m.W. nach rein um den sportlichen Bereich, nicht um die Budgetplanung, etc. Heißt in meinem Verständnis: jede Veränderung am Kader geht über Mislintats Tisch und sein Vorgesetzter kann nicht einfach jemanden einkaufen, ohne dass Mislintat hier mitzeichnet. Mag vielleicht ungewöhnlich sein, aber es kann doch nicht die Regel sein, dass ein Sportdirektor als Kaderverantwortlicher keine Entscheidungsbefugnis bei Transfers hat. Das widerspricht doch allem und macht seine Position völlig unnötig, oder seh ich das auch komplett falsch?

      Bei Freiburg wird auch jeder Transfer nur einstimmig beschlossen, das hat Streich mal so bestätigt. Heißt da hat sogar jeder der Verantwortlichen ein (womöglich nicht festgehaltenes) Veto-Recht.

      Mislintat weiß genau, warum er ohne ein solches nicht länger beim VfB bleiben kann und das ist hier das traurige..

      Ist jetzt aber auch gut. Ich habe Deine theoretischen Einwände aus unternehmerischer Hierarchiesicht durchaus verstanden.

      Hitz Präsident, Mislintat Sportdirektor, ein ins Team passender Sportvorstand/VV - was wäre das schön gewesen. Keine Lügen, keine Kampagnen, keine Intrigen, keine Grabenkämpfe und keine Spalter. Stattdessen Zusammenhalt, Zuversicht, Transparenz und Kompetenz. Sowas ist bei diesem Club jedoch einfach nicht möglich..

    • 01.12.22

      Für die interessierten Mitleser. Es gab im September sogar eine Petition für die Vertragsverlängerung mit Mislintat. Diese wurde von über 12.000 Fans unterzeichnet. Der damalige Text erklärt einen teil der Situation gut. Wer auf die original Petition geht (google: mislintat Petition) der findet auch die links zu den quellen (die ich hier nicht posten darf).

      Hier der petitionstext mit guter Zusammenfassung der damaligen lage:

      An den Vorstand und Aufsichtsrat der VfB Stuttgart 1893 AG

      Reason
      Unser VfB Stuttgart hat in den letzten 15 Jahren seit dem Bundesliga-Meistertitel eine spektakuläre Reise voller Tiefpunkte hinter sich: 18 Trainer standen in dieser Zeit an der Seitenlinie. Während dieser Zeit waren regelmäßige wechselnde Sportvorstände und vereinsinterne Streitereien die einzige Konstante. Wir Fans haben es satt, dass Machtkämpfe und Alleingänge das Bild des Vereins prägen. [1], [2], [3], [4]

      In der Pressekonferenz am 12.09.2022 mit der Vorstellung von Sami Khedira, Philipp Lahm und Christian Gentner entstand der Eindruck, dass wichtige strategische Entscheidungen, die den sportlichen Bereich betreffen, ohne Einbeziehung der unmittelbar Verantwortlichen im sportlichen Bereich (insbesondere Sven Mislintat) getroffen wurden. [5], [6], [7]

      Die unserem Empfinden nach einseitige und intransparente Entscheidungsfindung steht leider im klaren Widerspruch zu der Aussage, dass alle Verantwortlichen im Verein gemeinsam an einem Strang ziehen und Teamarbeit für den Vereinserfolg eine wichtige Voraussetzung darstellt. Niemand steht über dem Verein.

      Sven Mislintat hat in den letzten Jahren als Teil des VfB-Teams die Grundlagen für eine sportlich (und finanziell) erfolgreiche und nachhaltige Zukunft gelegt. Dank dieser positiven Entwicklung hat der Verein eine gute Chance, sich wieder dauerhaft in der 1. Bundesliga zu etablieren. Gelungen ist dies, indem erfahrene und kompetente Fachleute für entscheidende Posten nach der neuen Philosophie beim VfB gesucht und gefunden wurden. Deren gemeinsamer Weg wird vollumfänglich von der Fanszene angenommen und unterstützt. Wie außergewöhnlich dieser Zusammenhalt und diese Kontinuität für unseren VfB ist, lässt sich nicht in Worte fassen nach den vorausgegangenen Chaos-Jahren. [8] , [9]

      Nach unserem Verständnis sollte ein respektvoller, fairer und teamorientierter Umgang mit allen Angestellten im Verein nach dieser Philosophie selbstverständlich sein. Dies gilt besonders für Leistungsträger, die die Werte des Vereins nicht nur intern vorleben, sondern auch nach außen hin positiv transportieren.

      Wir fordern daher aus Gründen der Anerkennung für die geleistete Arbeit, als Zeichen des Respekts und nicht zuletzt als Bestätigung des eingeschlagenen Weges der Vereinsentwicklung eine sofortige Aufnahme von Gesprächen zur Vertragsverlängerung von Sven Mislintat, die seine Vorstellungen angemessen berücksichtigen.

      Außerdem fordern wir Alexander Wehrle und den Aufsichtsrat auf, ihre Entscheidungen gemeinsam mit der sportlichen Leitung einer Prüfung zu unterziehen und in einer Stellungnahme öffentlich zu begründen. Neues Personal für den sportlichen Bereich kann nur unter der Berücksichtigung der handelnden Personen im sportlichen Bereich verpflichtet werden.

      Bitte handeln Sie zum Wohle des VfB Stuttgarts, um die sportlich erfolgreiche Entwicklung und die breite Unterstützung der Fanbasis nicht zu gefährden. Sven Mislintat hat unsere volle Unterstützung.

      Keine Einzelgänge, keine Machtkämpfe mehr

    • 01.12.22

      "Heißt in meinem Verständnis: jede Veränderung am Kader geht über Mislintats Tisch und sein Vorgesetzter kann nicht einfach jemanden einkaufen, ohne dass Mislintat hier mitzeichnet."

      Und genau das halte ich für gefährlich. Ein Vorstand muss über seinen zu vertretenden Bereich immer voll handlungsfähig sein, weil er es am Ende des Tages auch ist, der diesen Bereich zu verantworten hat.

      "aber es kann doch nicht die Regel sein, dass ein Sportdirektor als Kaderverantwortlicher keine Entscheidungsbefugnis bei Transfers hat."

      Die hat er durchaus. Seine Aufgabe ist ja im Normalfall, die Konzepte zu entwickeln, Transfers auszuarbeiten... Am Ende des Tages müssen die Transfers aber der Vorstand bishin zum der Aufsichtsrat genehmigen, vertreten und die Verantwortung dafür übernehmen.

      Ich denke, du weißt wie ich meine und ich kann dich ja auch nachvollziehen, was du meinst. Aber das Thema ist aus meiner sicht nicht so glasklar, wie hier der Eindruck ein wenig vermittelt wird.

      Meine komplette Meinung dazu: Die Vorstandschaft beim VfB ist inkompetent. Dass man Lahm und Khedira als Berater der Vorstandschaft installierte / installieren musste, sagt für mich auch vieles. Auch wenn ich mit dem VfB alles andere als sympathisiere, würde ich ihm wünschen, dass man Lahm in die Vorstandschaft bekommt. Unabhängig davon kann es aber aus meiner Sicht nicht sein, dass ein Angestellter im Verein derart viel Macht hat, über Entscheidungen zu bestimmen, die er nicht zu verantworten hat. Alleine, dass so ein Machtkonstrukt zustande kam, sagt für mich schon aus, welche kompetenzloses Eingeständnis die Vorstandschaft hier Mislintat machte. Auf Dauer wird das aber irgendwann zu Problemen führen, das werden die neuen Vorstandsberater so auch als allererstes festgehalten haben.

      Dann hätte man schon von Anfang an klar Farbe bekennen müssen und Mislintat als sportlicher Vorstand bezeichnen müssen. Weshalb sollte Mislintat das aber wollen, wenn er auch so 800 TEUR im Jahr verdient, Entscheidungsbefugnis eines Vorstandes hat, aber am Ende einfach das Licht in seinem Büro ausmacht und geht, wenn es darum geht, Entscheidungen vor dem Aufsichtsrat zu rechtfertigen? Das ist aus meiner Sicht nur verständlich, dass man das aus Vereinssicht nun anders lösen wollte. Kann aber auch genau so gut Mislintat verstehen, der auf diese "Degradierung" keinen Bock hatte.

    • 01.12.22

      Wie es hierzu kam, kann ich Dir relativ gut sagen: man hatte keinen Sportvorstand, sondern nur den "Anfänger" Hitzlsperger als VV. In der Konstellation war es dann wohl relativ einfach, Mislintat dieses Zusatzrecht einzuräumen, da ansonsten nicht wirklich sportliche Kompetenz vorhanden war. Ich gehe auch sehr stark davon aus, dass man (Dietrich) Mislintat auch nur so gewinnen konnte, denn seien wir mal ehrlich - eigentlich ist Mislintat für den VfB vom Standing her viel zu gut.

      Dass das in der Konstellation, in der alle auf einer Wellenlänge waren und gute, auf Vertrauen basierende und konstruktive Zusammenarbeit betrieben wurde, nicht zu riesigen Problemen geführt hat, ist verständlich.

      Wenn aber erst der Präsident gewechselt wird und einen komplett anderen Weg einschlagen will und dann dementsprechend noch ein Gleichgesinnter aufs VV-Amt getragen wird, fehlen die Verbündeten, um diese Zusammenarbeit in der Form weiterzubetreiben. Denn das das ganze ein Höchstmaß an Vertrauen erfordert, ist auch klar. Mislintat hat noch versucht, die "Schieflage" durch die Anregung zur Installation eines reinen Sportvorstands irgendwie auszugleichen und hätte das letztendlich wohl auch selbst gemacht, allerdings war das Thema da dann bei den Entscheidern schon durchgeplant..

      Letztendlich war es in den letzten Monaten schon abzusehen, wie das alles laufen wird. Der drohende Schmerz hat den Glauben daran jedoch immer ein wenig unterdrückt.

      Jetzt ist es soweit und der Schmerz, die Sorge und die Hoffnungslosigkeit ist geballter da als je zuvor. Nichtmal einer der beiden Abstiege war gefühlt so hart wie das Gefühl jetzt..

      Die Identifikation wird noch eine ganze Weile sehr leiden und Vogt & Wehrle haben jetzt eine Mammutaufgabe vor sich. Dabei geht's auch nichtmal rein um den Nichtabstieg. Die Aufgabe ist viel, viel größer und ich befürchte, dass das den Pappnasen gar nicht bewusst ist und der Karren krachend an die Wand gefahren wird😢

    • 01.12.22

      Kann meinen Augen nicht trauen, eine seriöse Diskussion. Es besteht Hoffnung

    • 01.12.22

      "Wie es hierzu kam, kann ich Dir relativ gut sagen: man hatte keinen Sportvorstand, sondern nur den "Anfänger" Hitzlsperger als VV. In der Konstellation war es dann wohl relativ einfach, Mislintat dieses Zusatzrecht einzuräumen, da ansonsten nicht wirklich sportliche Kompetenz vorhanden war. Ich gehe auch sehr stark davon aus, dass man (Dietrich) Mislintat auch nur so gewinnen konnte, denn seien wir mal ehrlich - eigentlich ist Mislintat für den VfB vom Standing her viel zu gut."

      Jup und da sind wir beim Ursprung des Problems und das ist das, was ich meine. Ab dem Punkt gibt es kein zurück mehr, mit dem beide Parteien weiterarbeiten können. Entweder kommt sich der Verein weiter enteiert vor (dann kannst du die Installation eines Lahms aber vergessen und wohl nur darauf warten, bis dir das Machtkonstrukt um die Ohren fliegt) oder fühlt sich Mislintat degradiert.

      Die Fehler hat der VfB vorher gemacht. Denke, darauf können wir uns einigen. Wobei ich mir dann aber nicht sicher bin, ob sie einen Mislintat ohne diese Zugeständnisse ins Boot bekommen hätten. Sehe ich wie du, Mislintat hat das Zeug für Vereine wie Liverpool, wohin ich ihn als nächstes tippe.

    • 01.12.22

      Danke für diese gute Diskussion! Wünsch Dir noch nen schönen Mittag😊

    • 01.12.22

      🤝

    • 01.12.22

      Naja, Labbadia hat immer entweder ne gute Hin- oder Rückrunde auf die Kette bekommen. Hoffen wir darauf, dass es diesmal die Rückrunde wird

    • 13.12.22

      FYI: Die Initiatoren der Petition zur Vertragsverlängerung mit Mislintat (über 12.000 Unterzeichner) haben noch eine interessante Nachricht an alle Unterzeichner gesendet:

      Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition,

      die Petition wurde im September von circa 30 Personen in einem Fanforum gestartet. Mittlerweile steht sogar eine außerordentliche Mitgliederversammlung im Raum. Unterstützt diese gerne auf www.vfb23.de/. Mehr Infos weiter unten im Text.

      **

      Seit dem Scheitern der Vertragsgespräche mit Sven Mislintat sind fast zwei Wochen vergangen.

      Wir wollen uns an dieser Stelle noch einmal bei allen bedanken, die diese Petition mitgetragen haben und dabei geholfen haben, dass die Petition sehr viel Aufmerksamkeit erhalten hat. Wir können festhalten, dass der Rückhalt, den Sven Mislintat bei vielen, vielen VfB-Fans hat, durch euch und uns sichtbar wurde. Während sonst vor allem Ex-Verantwortliche wie Guido Buchwald und Erwin Staudt ihre Sicht teilten, konnten wir alle so unsere Fansicht mitteilen. Dadurch ist der Druck auf die Verantwortlichen sicherlich gestiegen.

      Natürlich sind wir alle trotzdem enorm enttäuscht.

      Wir haben vielfach erklärt, und die Kommentare sprechen hier auch eine deutliche Sprache, dass der Weg der letzten Jahre beim VfB viel mit Sven Mislintat zu tun hatte und dass seine Fachkompetenz, langfristige Denkweise und Ruhe dem Verein enorm gut zu Gesicht standen. Das bedeutete nie, dass er über jede Kritik erhaben war, sondern dass er einen insgesamt super Job leistete und die Hoffnung bestand, eine Ära mit ihm zu prägen. Wir haben die Petition mit allen Kommentaren als 270-seitiges Buch an den Vorstand übergeben und wollen es als kleines Weihnachtsgeschenk auch noch Sven Mislintat zukommen lassen. So erreicht dieses Dokument hoffentlich zumindest einen Sportmanager, der sich darüber freut ;-)

      **

      Insgesamt bleibt als Erkenntnis übrig, dass wir uns leider nicht gegen andere Strömungen im Verein durchsetzen konnten. Die Gegenargumente waren nie sonderlich kreativ und so gipfelte es in der Feststellung des Vereins, dass Sven Mislintat ein "marktgerechtes Angebot" abgelehnt habe. (Marktgerecht heißt hier wohl, dass die Person nicht den Posten des Sportverstands erhalten sollte und als Sportdirektor auch Entscheidungen ohne sein Zutun getroffen hätten werden sollen.) In einer solchen Situation wäre wohl von vornherein keine Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit vorhanden gewesen. Die erfolgversprechenden Verhandlungen, für die wir in der Petition warben, wurden wahrscheinlich nie durchgeführt.

      Beim fairen Gespräch zur Petitionsübergabe mit dem Vorstand waren wir natürlich grundsätzlich skeptisch, weil sich die Entscheidung ja schon anbahnte. Wir sind mit folgenden Vorstellungen in das Gespräch gegangen: 1. Der Weg der letzten Jahre sollte unbedingt fortgesetzt werden. 2. In einem Traditionsverein bestehen in der Regel verschiedene Lager und ein Vorstand sollte lagerübergreifend denken, um erfolgreich zu sein 3. Einen erneuter Bruch in der Vereinsausrichtung würde nach vielen Jahren Chaos die Fanseele schwer erschüttern.

      Leider hat sich nun offenbar das Lager um einige Personen, die unter Erwin Staudt im Verein tätig waren (wie Alexander Wehrle oder Rainer Adrion), durchgesetzt und verfolgt eine andere Strategie, die wir als zu kurz gesprungen betrachten und die an alte Chaos-Zeiten erinnert. Das ist eine traurige Entwicklung.

      **

      Wir haben eine junge, talentierte Mannschaft, ein großartiges Stadion und die Grundlagen sind trotzdem hoffentlich stabil genug, um sich in der Bundesliga zu etablieren. Wir wünschen Fabian Wohlgemuth und Bruno Labbadia das Beste. Die Mannschaft, aber auch Labbadia und Wohlgemuth können nichts für diese verursachten Probleme.

      Außerdem lässt sich festhalten: Alexander Wehrle war Claus Vogts Wahl als Nachfolger Thomas Hitzlspergers. Die Kritik an diesen Richtungsentscheidungen gilt Claus Vogt in gleichem Ausmaß.

      Wir unterstützen grundsätzlich das Anliegen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung. Es sollte respektvoll und ohne eine erneute Spaltung des Vereins geschehen. Unter www.vfb23.de/ können sich Teilnehmer*innen dazu eintragen. Wenn eine Sache durch die Petition bewiesen wurde, dann, dass viele Fans und Mitglieder die Abläufe im Verein aufmerksam und kompetent beobachten. Offen gesagt, 2022 war auf leitender Ebene erschreckend. Trotzdem noch einmal der Hinweis, dass dieser Frust nicht an Sportdirektor, Trainer oder Mannschaft gerichtet werden sollte, sondern an die leitenden Personen, die aus unserer Sicht momentan viel Vertrauen verspielen.

      So ist er, unser VfB.

      Weiß-rote Grüße
      Peter, Till, Daniel, René, Rudi und Marcel

      Peter Weilacher

    • 13.12.22

      ist schon witztig, soetwas zu lesen. Hab richtig Flashbacks.

      Liest sich 1:1 so wie die Briefe unserer Fanvertreter kurz vor den Mitgliederversammlungen rund um die neue Präsidentenwahl.

      Ich prognostiziere dir mal wie das läuft, mit einem Zitat von Fredi Bobic:

      „Mitgliederversammlung ist ganz toll, da muss man sich erstmal drei Stunden beschimpfen lassen. Das macht bestimmt Spaß, wir stehen ja auf so SM-Sachen. "

    • 13.12.22

      Ist doch völlig logisch, dass die Fans emotional darauf reagieren, wenn sie den für ihre Verhältnisse besten Sportdirektoren verlieren... Die Gründe, die von Vereinsseite aus dafür sprechen könnten, werden in diesem ellenlangen Absatz nicht mit einer Silbe beleuchtet...

      Das wäre aus meiner Sicht wie wenn die Bayernfans 2016 eine Petition gestartet hätten, dass Guardiola doch bleiben solle (gabs bestimmt sogar), ohne dass sich von den Petitionstartern jemand damit auseinandersetzte, was für ein Risiko eine Verlängerung gehabt hätte. Guardiola wollte ja bspw. auch die Macht und Handlungsfähigkeit in sämtlichen Bereichen, bis hinunter zum Jugendbereich. Das ist einfach ein irrwitziges Risiko, so ein Konstrukt über Jahre zu gehen. Dass das Fans aus der Emotionalität heraus anders sehen, kann ich verstehen... Einseitig betrachten sollte man es trotzdem nicht.

    • 13.12.22

      "Ich prognostiziere dir mal wie das läuft, mit einem Zitat von Fredi Bobic:"

      Das wäre aus meiner Sicht auch fast sogar die sinnvollste Lösung für das Ganze. Man hätte nun zwei Optionen: Augen zu und durch, sofern man davon überzeugt ist, mit den neuen Vorstandsberatern einen Umschwung hinzubekommen oder eben offen zu kommunizieren, was die genauen Gründe sind. Dann verbrennst du aber auch schon wieder die neuen Gremien, denn dann wird denen erst mal der schwarze Peter zugeschoben. Das wäre sicherlich auch nicht das beste Vorzeichen für einen Aufschwung.

    • 13.12.22

      Ich kann euch mal als aussenstehender kurz zusammenfassen, was ich meine, was bei euch abgeht:

      1. Eurem Club geht der Arsch finanziell so dermaßen auf Grundeis, dass ein Abstieg zu 100% ausgeschlossen werden muss.

      2. Deswegen die Abkehr von den "jungen wilden" um Matarazzo, Mislintat und Co. hin zu alt bewährtem mit Bruno.

      3. Der Club verkauft somit die seit dem Wiederaufstieg neu entdeckte Zukunft für kurzfristige Existenzsicherung.

      4. Geht das schief, seid ihr komplett am Arsch.

    • 13.12.22

      "was bei euch abgeht:"

      Ich bin wie gesagt alles andere als VfB Fan. Ich bin Badner, das wäre wie wenn man dich als Berliner als Eisener bezeichnen würde. :D

      "Deswegen die Abkehr von den "jungen wilden" um Matarazzo"

      Matarazzo hat wie schon mehrfach angesprochen im kompletten Kalenderjahr drei Bundesligaspielchen gewonnen. Das ist keine Abkehr von irgendeinem Konzept, sondern ganz einfach eine völlig notwendige Entscheidung gewesen. Anschließend hat der VfB in 6 Wochen (dabei eine Länderspielpause enthalten) genau so viele Spiele gewonnen wie Matarazzo davor in 10 Monaten.

      "Der Club verkauft somit die seit dem Wiederaufstieg neu entdeckte Zukunft für kurzfristige Existenzsicherung."

      Wie gesagt, ich sehe diese neu entdeckte Zukunft nicht. Eher, dass das so für die Bundesliga auf Dauer nicht reicht.

      "Geht das schief, seid ihr komplett am Arsch. "

      Wie ist das bei euch bei der Hertha, wenn man einem Mann viel zu viel Macht im Verein gibt und man anschließend absteigen sollte? Ihr könnt von Glück sagen, dass man angeblich den nächsten gefunden hat, der einige Windhorst Anteile übernehmen wird... Weiß man eigentlich schon, wer es sein wird? Der nächste, der einen Spielball sucht? An der Stelle weißt du ja eigentlich selbst am besten, wie gefährlich zu viel Macht für jemanden sein kann, der von heute auf morgen über den Berg ist, ohne für irgendwas Verantwortung zu übernehmen und nichts als verbrannte Erde zurücklässt. Das würde ich Mislintat niemals unterstellen, aber niemand weiß, wie seine Leistungen auf Dauer aussehen werden und dann kann ich Bedenken des Vorstandes aufgrund dieses Faktors durchaus verstehen...

    • 13.12.22

      Windhorst ist ja bei uns gescheitert, weil er eben keine Macht hatte…

      Schlechter Vergleich.

      Das die handelnden Personen nicht kompetent genug waren, die Mittel nachhaltig umzusetzen ist Fakt.

      Das stuttgarts bisheriger weg zu wenig Punkte abwirft ist auch unbestritten.

      Der neue Investor steht noch nicht per trockener Tinte fest. Läuft aber wohl auf 777 partners hinaus, kannste googeln. Keine Heuschrecke.

    • 13.12.22

      Ah, Windhorst scheiterte weil er zu wenig Macht hatte? Nice Aussage. :D Durch wen kamen denn die Herren Klinsmann und Lehmann in den Aufsichtsrat, um das operative Geschäft zu "beaufsichtigen"? Und da siehst du im Nachhinein kein Problem bezüglich Windhorsts Macht?

      Also das kann nicht dein Ernst sein, dass a) Windhorst bei Hertha zu wenig Macht hatte und b) DAS der Grund sein soll, weshalb er scheiterte. Im Gegenteil, hätte er noch mehr Macht gehabt, wäre das noch fataler für euch geendet.

      Aus meiner Sicht ist das ein sehr treffender Vergleich, mit dem Unterschied, zwar nicht (auch noch) der Geldgeber ist und (bislang) gute Arbeit leistete.

    • 13.12.22

      Du bist echt nicht gut informiert.

      Windhorst hat immer die Kommunikation zwischen Club und ihm kritisiert. Das hat er von Anfang an getan. Er wurde ausgeschlossen von Sitzungen bzw. erst gar nicht eingeladen.

      Klinsmann / Lehmann sind zwar dank seines Netzwerkes aber auch unter Zustimmung des damaligen Aufsichtsrates zu uns gestoßen.

      Windhorst hatte aber noch ganz andere Pläne, gerade personeller Natur nach Klinsmann.

      Kannste alles googeln.

      Windhorst hat auch öffentlich kritisiert, nicht zu wissen, was mit seinem invest in Gänze passiert ist.

      Genau die fehlende Macht war der Auslöser des Scheiterns der Kooperation.

    • 13.12.22

      Du weißt genau so gut wie ich, dass ohne Windhorst weder Klinsmann noch Lehmann bei Hertha in einem derart wichtigen Gremium wie dem Aufsichtsrat gelandet wären. Denke, da stimmst du mir zu, dass ich ausreichend gut informiert bin.

      Aber da entfernen wir uns ein wenig vom Thema... Für mich ist es nur ein gutes Beispiel dafür, dass zu viel Macht auf zu wenigen Schultern verteilt, gefährlich für die Struktur eines Vereins sein können. Vor allem dann noch, wenn diese Schultern dann auf selbst konstruierten Klauseln einseitig den Vertrag kündigen können und von heute auf morgen über alle Berge sein können. Übrig ist dann nur verbrannte Erde, weil eine einzige Personalie entweder keinen Bock mehr hat oder Scheiße baute und dann abgehauen ist. Dieses Risiko ist katastrophal für die strategische Ausrichtung eines Vereins und genau das werden die neuen Vorstandsberater auch genau so festgemacht haben. Wenn du da die Parallelen zu Windhorst nicht siehst, kann ich sie dir auch nicht besser aufzeigen.

  • 01.12.22

    Labbadia mittlerweile wie eine Mehrwegflasche...

  • 01.12.22

    Willkommen in der zweiten Liga, das war’s mit euch

  • 01.12.22

    Ich will nicht mehr VfB Fan sein

  • 01.12.22

    worst case scenario.
    ich frag mich wer jetzt wieder das Geld zur Verfügung stellt, um es schön die nächsten Jahre zu verbrennen.
    Konzept into Konzeptlos.

  • 01.12.22

    Hmmmmm

  • 01.12.22

    Fast wie Michael Schuhmacher mit ihm...Ewig verschwunden, hatte schon Zweifel, dass er noch da ist.

  • 01.12.22

    Verhüllt die Damen, jetzt wird wieder auf der Tribüne gewildert

  • 30.11.22

    Ich kann das nicht mehr

  • 30.11.22

    Da isser wieder, der schöne Bruno

  • 30.11.22

    Ein Tag zum vergessen als vfb Fan ….

  • 30.11.22

    peinlicher gehts nicht mehr

  • 30.11.22

    Endlich 🙌🏻

  • 30.11.22

    Eigentlich könnte man auch Armin Veh zurückholen oder Felix Magath. Dieser Verein ist so rückschrittig. Danke Herr Wehrle!

  • 30.11.22

    Über Labbadia kann man sicher vortrefflich streiten. Dass hier so viele VfBler S.M. nachtrauern, verwundert mich schon etwas.

    Klar, der Name Diamantauge kommt nicht von ungefähr und Stuttgart hat ihm sicher viel zu verdanken.
    Aber seitdem er vom Kaderplaner zum Sportdirektor geworden ist und somit viel mehr im Vordergrund steht, empfinde ich ihn als sehr, sehr unangenehm. Ich habe den Eindruck, er nimmt sich viel zu wichtig.
    Sein viel diskutiertes Gebaren an der Seitenlinie war ja schon regelrecht vereinsschädigend und ein no-go jedem Trainer ggü.
    Von daher finde ich die Trennung mittlerweile irgendwie folgerichtig. Zeitpunkt & Art sind natürlich unglücklich.

    Um sein fachliches Wirken angemessen beurteilen zu können, bin ich natürlich viel zu weit weg vom VfB, aber nur mit 19jährigen Franzosen wäre es auf Dauer wohl auch schwierig geworden.

    Was die Außenwirkung des Vereins betrifft, finde ich bspw. den Abgang von Hitze deutlich tragischer.

    Sind alles nur die Eindrücke eines Bayernfans, dem Stuttgart genauso nah ist, wie Bochum oder Bremen. Die VfBler können sicher besser einschätzen, ob seine Arbeit seine Art aufgewogen hat und man das weiter hätte in Kauf nehmen sollen. Was ich so lese, keine Frage.

    • 30.11.22

      mislintat hat sich aus vfb fan sicht zu 100% mit dem verein identifiziert und uns den kader gebastelt der zum ersten mal nach langer zeit wieder nach einer vision aussah. khedira gentner und lahm zu verpflichten und mislintat dann weniger geld im neuen vertrag anbieten einfach respektlos

    • 30.11.22

      [Kommentar gelöscht]

    • 30.11.22

      Ja, die Installierung der 3 war schon etwas befremdlich. Wobei Gentner gut eine Art Korrektiv zu Sven hätte werden können, so a la Schmadtke/Schäfer.
      Wozu man Lahm & Khedira braucht, erschließt sich mir (noch) nicht.

    • 01.12.22

      Der geht jetzt wohl Zum LFC aber ist zu schlecht fuer uns. Alles klar

    • 01.12.22

      Wie ich aus intern Kreisen gehört habe geht der Kollege S.M ziemlich sicher um LFC.

      Finde auch das die Personalie Hitzelsberger viel schwerer wiegt. Hier wird für mich auch der Grundstein für die Zukunft gelegt. Also wer hier als nächstes kommen wird hat einen wesentlich größeren Einfluss als der neue Übungsleiter.
      Ich persönlich bin aber auch der Meinung, dass der voraussichtlich neue Coach B.L nicht der richtige für unseren VfB ist! Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

      sportliche Grüße

      TB

  • 30.11.22

    Guter Mann, aber trotzdem mega unverständlich.

  • 30.11.22

    Vetternwirtschaft!!! Wehrle und Vogt raus.

  • 30.11.22

    Für Stuttgart geht es dieses Jahr nur darum die Klasse zu halten. Das ist nunmal die Kernkompetenz vom schönen Bruno. Finde die Verpflichtung deshalb nicht so schlecht, wie es hier teilweise dargestellt wird.

    • 01.12.22

      Manche verstehen halt nicht, dass der Gang in die zweite Liga für die Zukunft immer sehr schwierige Voraussetzungen mit sich bringt. Klar ist, dass man Stuttgart in der oberen Tabellenhälfte sieht. Aber das ist, mit welchem Trainer auch immer, in der ersten Saison nach Wiederaufstieg eine ohnehin utopische Vorstellung.

  • 30.11.22

    mislintat weg, labbadia rein. und das noch mit voller absicht. kann man nicht erfinden…

  • 30.11.22

    Die letzten vier Spiele übernimmt dann der Funkel 😂

  • 30.11.22

    [Kommentar gelöscht]

  • 30.11.22

    Einfach traurig....

  • 30.11.22

    In Stuttgart hat man Bock Zweitligaluft zu schnuppern

  • 30.11.22

    Damit ist das Kapitel Stuttgart Spieler besitzen auch Geschichte.

  • 30.11.22

    Ich war jetzt über 40 Jahre VfB-Fan, war bei sehr vielen Spielen, Jahre auch im A-Block, hab viele Nerven gelitten und alles mitgemacht. Mit der Trennung von Mislintat hab ich jetzt endgültig die Schnauze voll. Keinen Bock mehr. Und jetzt nochmal einen drauf mit dem Labbadia. Unglaublich. Der Fisch fängt am Kopf an zu stinken. Machtbessesene, eitle Menschen an der Vereinsspitze, die regelmäßig nach kurzer Zeit wieder gehen. Mislintat hat den VfB gelebt. Aber das war in der Führung nicht erwünscht. Habe fertig. Was ist nur aus meinem VfB geworden. Wünsche den Fans weiterhin viel Spaß und Glück, aber ab sofort ohne mich..... selbst wenn sie nächstes Jahr Deutscher Meister werden.

    • 30.11.22

      Ist bei mir tatsächlich ähnlich..Mit dem duo rino/ mislintat war so etwas wie Aufbruchstimmung rund um den ganzen Verein zu spüren. Wie schnell dass alles wieder umgeschlagen ist und wie die 2 regelrecht rausgeekelt wurden ( zugegeben rino hatte wenige sportliche Erfolge die letzten 1,5 Jahre) ist einfach widerlich. Bin auch wirklich fertig mit dem gesamten Verein. Wehrle und co. wünsche ich wirklich den größtmöglichen sportlichen Misserfolg. Schade was mit unserem vfb passiert ist

    • 30.11.22

      @jannik Den handelnden Menschen unseres Vereins, die übrigens wir gewählt haben, den größtmöglichen Misserfolg wünschen, und im direkten Nachsatz dann es schade finden was „unserem“ VfB passiert. Einfach nur peinlich als Vfb Fan. Ich wünsche dir, lieber Jannik, größtmöglichen Abstand zu unserem Verein. Danke bitte tschüss

    • 01.12.22

      Gut dass wir in Deutschland leben und jeder seine eigene Meinung haben darf und jeder andere diese Meinung akzeptieren sollte. Es geht ja ganz scheinbar nicht nur mir so. Du darfst gerne denken und machen was du willst, aber peinlich brauchst du mich nicht zu nennen

  • 30.11.22

    Wer wird Brunos Nachfolger im Sommer? Gerne hier __________ einsetzen.

  • 30.11.22

    Brunooooooo💪🏽

  • 30.11.22

    Ich weiß nicht mehr, wann ich es gesagt habe, aber ich hab's gesagt. Endlich ist Bruno back

  • 30.11.22

    Der schöne Bruno😍 könnt lustig werden!

  • 30.11.22

    Bruno, der Schöne.

  • 30.11.22

    [Kommentar gelöscht]

    • 30.11.22

      Die ganze Geschichte um Labbadia und Trochowski beruhte auf einem Forenpost eines random Users aus den Anfängen des Internets. Das ist alles. Keine Quellenangabe, keine Beweise, keine anderen Postings, nichts. Heutzutage würde man das vermutlich einfach ignorieren, weil man nicht mehr irgendwelchen Spinnern im Internet glaubt. Nicht mal die gierige Hamburger Presse oder irgendwelche Journalisten haben jemals darüber was geschrieben. Aber offenbar hat sich die Urban Legend nun sogar in die letzten Ecken Deutschlands verbreitet. Abgesehen davon: Labbadia wollte damals als Trainer Trochowski von Sevilla zurück zum HSV holen, bzw. hatte Troche sich selbst ins Gespräch gebracht.

      Lange Rede, kurzer Sinn: Absoluter Schwachsinn, zudem ist er seit Jahrzehnten (glücklich) verheiratet. Troche btw auch.

    • 30.11.22

      Das Labbadia ihn zurück zum HSV holen wollte ist ja eher ein Indiz dafür, dass er Trochowskis Frau wieder näher bei sich haben wollte ;)

    • 30.11.22

      Oder ein Hinweis darauf, dass Troche seine Frau loswerden wollte :)
      Aber der Transfer kam nicht zustande, wenn ich mich recht erinnere, hat er aber noch später für den HSV III gekickt oder so.

    • 30.11.22

      Der schöne Bruno hat in Stuttgart definitiv sein Unwesen unter den Spielerfrauen getrieben. Und das ist keine Erfindung eines Random Users sondern Fakt!

    • 30.11.22

      Dann beleg das doch mal, AgeP.

    • 30.11.22

      Naja , bei aogo seiner alten war er auch dran . Tust ja so als wäre er dein bester Freund . Der wird noch mehr als nur bei trochowski und aogo dran gewesen sein , sei dir sicher

    • 01.12.22

      [Kommentar gelöscht]

  • 30.11.22

    It‘s been a beautiful time😢
    2010-2019 flashbacks wir kommen🚀

  • 30.11.22

    Wenn das stimmt ist das nicht mehr länger mein Verein 🤬

  • 30.11.22

    Einfallsloser geht's echt nicht 😂

  • 30.11.22

    Perfekt jetzt gerne noch Mavropanos für 5Mio an Wolfsburg verkaufen und Tony Jantschke als Ersatz ausleihen. Ach VfB was tust du nur … 🥺

  • 30.11.22

    Die Stuttgarter suchen schon Ausreden, ab jetzt ohne ihre Partnerinnen zu den Mannschaftsfeiern zu gehen. Der schöne Bruno ist zurück und will jeden Stein umdrehen.

  • 30.11.22

    Wenn das wirklich kommt, dann waren die letzen 3 Jahre mit matarazzo und Mislintat für die Katz das mit junge wilde wird abgebrochen und man holt wahrscheinlich wieder große Namen um mit denen wieder abzusteigen danke für nix

  • 30.11.22

    Wir steigen ab, wir kommen nicht wieder, wir haben Bruno labbadia

  • 30.11.22

    Wenn VfB absteigt würde es mich nicht wundern

  • 30.11.22

    Mislintat weg und Labbadia wieder da. Schlimmer kann ein Tag für einen VfB Fan nicht enden...

  • 30.11.22

    Der ganze Verein geht den Bach runter 😓

  • 30.11.22

    Der erste Kommentar bestimmt, welchen Verein ich ab jetzt unterstütze

  • 30.11.22

    Viel schlechter gemacht als er ist. Unter anderem zuletzt in Wolfsburg gute Arbeit geleistet. Sicher keine Premium Lösung, aber eine solide. Ob man dafür Matarazzo entlassen muss, lässt sich natürlich streiten.

  • 30.11.22

    Bruno 😍😍

  • 30.11.22

    Des ist doch n Riesen Prank alles, das meinen die doch nicht Ernst oder?

  • 30.11.22

    Was für eine scheisse

  • 30.11.22

    Auf den hatte mislintat wohl gar keine Lust

  • 01.12.22

    "Wir steigen ab, wir kommen nie wieder – wir haben Bruno Labbadia!“

    😂😂😂😂😂

  • 30.11.22

    😂😂😂😂😂😂

  • 30.11.22

    @Spielerfrauen: nehmt euch in Acht!

  • 30.11.22

    "am Arsch geleckt" der schöne Bruno ist Back

  • 30.11.22

    Jetzt müssen die Stuttgarter Jungs sich auch noch Gedanken um ihre Ehe machen…machts nicht besser

  • 30.11.22

    Bruno Labbadia: Typ Spielerfrauentyp